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Detmold, 12. Mai 2015 12:31 Alter: 5 Jahr/e

Neue Perspektiven für die Stadt Meppen von morgen

Stadtplanungsstudierende der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur haben am 9. Mai zum ersten Tag der Städtebauförderung 2015 ihre Konzepte für die Stadt Meppen (Emsland) der Bürgerschaft und der Politik vorgestellt. Ems und Hase bilden das Fundament für die künftigen städtebaulichen Planungen Meppens als "Stadt am Wasser". Mit der Ausarbeitung eines städtebaulich-freiraumplanerischen Rahmenplans für das derzeit aktuelle Stadtumbaugebiet galt es im "Integrierten Projekt Stadtlandschaft", mutige Ideen zur Verknüpfung von Stadt und Landschaft aufzuzeigen.

In der Zeit von September 2014 bis Februar 2015 hatten 13 Studierende des Bachelor-Studiengangs Stadtplanung unter der Leitung von Prof. Kathrin Volk und Dipl.-Ing. M.Sc. Stefan Hartlock neue Strategien für eine nachhaltige und innovative landschaftsbasierte Stadtentwicklung entwickelt. Dazu stellten sie die Wasserlage der Stadt heraus und erarbeiteten städtebauliche Entwürfe für die Teilgebiete des Stadtumbaugebiets. Die "zukunftsorientierten" Konzepte, die verstärkt die Wasserlage in den Fokus städtischer Planungen rückt, sind Ergebnis eines stetigen Dialogs mit der Bauverwaltung Meppen und wurden am 09. Mai zum Tag der Städtebauförderung in der Stadt Meppen der Bürgerschaft und der Politik vorgestellt.

"Die Ergebnisse sind ungemein vielfältig: Wassertaxis auf Ems und Hase, Wohnen und Arbeiten im Riedemannquartier oder auch ein neuer Stadtwald auf der Bauhofinsel, um nur einige Ideen zu nennen. Das hohe Engagement und die Anregungen aus der Fülle der Lösungen motiviert natürlich auch uns, gute Ideen weiterzuentwickeln und sie für künftige Entwicklungen zugrunde legen", so der Bürgermeister der Stadt Meppen, Helmut Knurbein. Einigkeit bestand in der Empfehlung der Lehrenden und der Studierenden: "Sie müssen ans Wasser!"