Inhalt

laufende Projekte

Aktuelle Forschungs- und Entwicklungsprojekte, öffentlich- oder industriegefördert:

Das ConstructionLab forscht im Bereich neuer Materialien, Komponenten und Technologien für den Baubereich.

In enger Zusammenarbeit mit Industriepartnern werden neue Lösungen generiert. Schwerpunkt des ConstructionLab sind insbesondere Entwicklungen im Bereich der Gebäudehülle. Hierbei spielen  die Themen Energieeffizienz und Raumkomfort eine wesentliche Rolle.

Weitere Forschungsprojekte - beispielsweise SilenceClean - beschäftigen sich  mit der Frage nach Möglichkeiten der Technologieentwicklung für spezielle Anforderungsbereiche.

 

Façade Design for the Urban Soundscape

Abstract. Urban noise pollution is a major environmental health problem. International organizations are making efforts at all levels to prevent health damage due to noise in the built environment, but the design of the built environment typically neglects the acoustic influence of buildings. Sustainable design practices and policies have developed innovative solutions through the last decades but extensive research from different disciplines agrees that noise problems on the built environment need to be addressed through new design methods that focus on the health and well-being of the population. The concept of soundscape was internationally adopted to provide a holistic approach to the acoustic environment, beyond noise, and its effect on the quality of life. Soundscape is defined as “an acoustic environment as perceived or experienced and/or understood by a person or people, in context” (ISO 12913-1:2014). “So the perception of those that are enveloped and engaged in their environment becomes a descriptor of that environment, as much as the physical attributes of the environment” (Brooks, B., Schulte-Fortkamp, B., - The Soundscape Standard, 2016).

The building envelope typically acts as an interface between interior spaces and the environment where a project is located. The geometry and material selection influence the dynamics of the users inside and outside of the building, not only by its physical boundary conditions but also for the effects on the comfort, productivity and health of the occupants. The objective of this research is to address the contemporary global problem of environmental noise and its effects on the health of its inhabitants taking into account the specific role of architecture, being this discipline responsible for shaping and materializing our cities and therefore, defining major components of the urban soundscape. In order to offer creative architectural-acoustic strategies its necessary to have a clear overview of the health problems pointed out by policy makers, regulations in the construction industry, current state of façade engineering, and the tools and methods being used by practitioners.

Computational design methods could support in the development of soundscape design tools by predicting the influence of buildings on the urban soundscape. Tools for soundscape design should not only depend on traffic or industrial noise, but to consider the extensive amount of sounds that are perceived by the ear. Human-made sounds and natural sounds. Furthermore, a soundscape tool should go beyond the physical properties of sound and the physical properties of the built environment, meaning that feelings such as annoyance, comfort or privacy could be integrated in the design as new parameters.

 

Duration: 1/2019 – 12/2019

Project participants: Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe - ConstructionLab

The project is currently open for strategic partnerships.

HUeBro - Haushebung in Ueberschwemmungsgebieten am Beispiel des Elbe-Dorfes Brockwitz

Bedingt durch den sich abzeichnenden allgemeinen Klimawandel treten extreme Hochwasser als Teil der natürlichen Umwelt immer häufiger auf, oft als Folge langer, relativ niederschlagsarmer Perioden mit darauf folgendem Unwetter und starken Niederschlägen. Hiervon betroffen ist auch das mehr als tausend Jahre alte Angerdorf Brockwitz an der Elbe, zwischen Dresden und Meißen, wo über die letzten Jahre gleich drei Extremhochwasser zu verzeichnen waren.

"HUeBro" ist ein, vom BMUB gefördertes Verbundprojekt. Im Rahmen des Vorhabens wird die Hebung von Häusern von den Projektpartnern (TH Nürnberg, TU Dresden, HS Ostwestfalen-Lippe, IÖR Dresden) als eine innovative und alternative Hochwasservorsorgemaßnahme  interdisziplinär und standortspezifisch untersucht.

Laufzeit/Förderung:
04/2017 - 03/2019
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)

Verbundpartner:
Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm (Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft)
Technische Universität Dresden (Institut für Hydrologie und Meteorologie)
Leibniz-Institut für ökologische Raument­wicklung e.V.
Technische Universität Dresden (Institut für Baugeschichte, Architekturtheorie und Denkmalpflege)
Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Prof. ir. Michel Melenhorst und Prof. Kathrin Volk, ConstructionLab/urbanLab

Initiator und beteiligte Kommune: Stadt Coswig

Ziele, Inhalte und weitere Informationen unter: www.huebro.de

 

Begleitforschung Variowohnen (BFvario) - Modellvorhaben zum nachhaltigen und bezahlbaren Bau von Variowohnungen

Insbesondere in Ballungsgebieten steigt die Nachfrage nach nachhaltigem und bezahlbarem Wohnraum. Die steigende Anzahl der Studierenden, aber auch Auszubildende, Rentner und anerkannte Flüchtlingen benötigen Wohnformen, welche auf geringe Einkommen eingehen, aber trotzdem architektonische und wohnliche Qualität aufweisen. Im Rahmen der Modellvorhaben VarioWohnen werden architektonische, bauliche und technische Innovationen entwickelt und erprobt. Die Begleitforschung VarioWohnen begleitet und wertet die Modellvorhaben aus, sodass durch Forschung und Untersuchung Grundlagen und Beispiele für die nachhaltige Nutzung von Variowohnungen geschaffen werden können.

Variowohnungen sind kleine modulare Wohneinheiten mit min. 20 qm. Sie bestehen aus einem Individualraum, einer Kochgelegenheit und einem WC/Bad. Zunächst sollen sie von Studierenden und Auszubildenden bezogen werden, optional sollte jedoch auch die Möglichkeit sein, es für eine spätere (Teil-) Nutzung für Rentner und anerkannte Flüchtlinge umzubauen. Variowohnungen sind nachhaltig und reagieren auf den demografischen Wandeln, außerdem sollen sie möglichst schnell und mit geringen Kosten errichtet werden können. Sie sind bezugsfertig zu erstellen, können jedoch möbliert oder auch unmöbliert angeboten werden.

In Kooperation mit der Planungswerkstatt solidar aus Berlin, sowie der HTW Berlin führt die HS OWL die Begleitforschung durch. Ziel ist es, die Qualitäten der einzelnen durch das BBSR geförderten Projekte herauszuarbeiten, sowie Hindernisse im Planungs- und Bauprozess zu untersuchen und den Umgang damit auszuwerten. Für herausgearbeitete Zielkonflikte sollen Lösungsansätze für Bauherren, Planer und Gesetzgeber herausgearbeitet werden, sowie Empfehlungen in Form von Leitfäden und Best practise Beispielen gegeben werden. Regelmäßige Netzwerktreffen sollen den kommunikativen Austausch unterstützen. Für die interessierte Fachöffentlichkeit werden außerdem Symposien angeboten.

Laufzeit/Kooperationsform:
10/2017 - 12/2019
Auftragsforschung im Auftrag des BBSR

Projektbeteiligte:
HTW Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
sol·id·ar planungswerkstatt, Berlin
Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Prof. Carsten Wiewiorra, ConstructionLab

 

Digital Hut

The "Digital Hut" is the prototype for an experimental building system implementing digital building design, planning and fabrication processes on an abstract level. The project follows in part the model of the "Wikihouse" concept - a constructive open source modular system for digitally fabricated buildings - in order to deepen aspects of architectural design, construction and social participation. The developed system remains in a permanent process of transformation, since the users are an important part of the design and development process according to the collaborative development and the principles of "Open Innovation".

Laufzeit/Förderung:
seit 12/2015
Initiative Zukunft Bau des BBSR

Projektbeteiligte:
Hochschule Wismar, Prof. Dipl.-Ing. Julian Krüger
Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Prof. Dipl.-Ing. Hans Sachs, ConstructionLab