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Inhalt

Mensch Raum und GESUNDHEIT

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Presseartikel zum Download:

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LLZ Nr. 249, Montag, 26. Oktober 2009

 

Bis zum Jahr 2025 steigt die Anzahl der über 80-Jährigen um 70 Prozent. „Da rollt eine Welle auf uns zu, die vonseiten der Politik immer noch nicht erkannt wurde“, sagte Dr. Olaf Iseringhausen vom Zentrum für innovative Gesundheitswirtschaft Ostwestfalen-Lippe auf dem zweiten Symposium des PerceptionLabs an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe, das am 30. Oktober in Detmold stattfand. Das interdisziplinäre Forum stand unter dem Titel „Mensch-Raum-Gesundheit.“

Die Alterung der Gesellschaft stelle auch alle Planer von Räumen und Gebäuden vor neue Herausforderungen. Eine rein auf ihre Funktionalität reduzierte Architektur, „entspricht das den Bedürfnissen der Bewohner?“, fragt Iseringhausen. Nein, lautet darauf die Antwort von Eckhard Feddersen. „Kein Mensch will seine Behinderung aufs Auge gedrückt bekommen.“ Deshalb plädiert der Berliner Architekt dafür „einfach zu denken“. Was braucht der Mensch im Alter? Sicherheit und Komfort. „Ich bin ein starker Verfechter des Universal Designs“, sagte Feddersen im Casino auf dem Detmolder Campus. „Eine Rampe ist nicht nur für den Rollstuhlfahrer gut, sondern auch für die junge Mutter mit dem Kinderwagen“. Barrierearme Wohnräume zu schaffen, die zur Begegnung einladen und wo die Bewohner möglichst bis zum Tod in den eigenen vier Wänden wohnen können – das sei das Ziel. Mit geringen Eingriffen könne beinahe jede Wohnung für Senioren nutzbar gemacht werden.

Wie wirken Räume auf aggressive Kinder und Jugendliche, in welchem Raum fühlen wir uns wohl? Auch dazu sprachen Praktiker auf dem Symposium. Das Detmolder Symposium hat ein wichtiges Thema aufgegriffen, waren sich die Referenten einig. „Mit unserer Forschung wollen wir den Menschen ins Zentrum rücken“, sagte auch Prof. Ulrich Nether vom PerceptionLab der Hochschule.

Programm

10.15 Uhr Begrüßung Prof. Verena Wriedt, Dekanin, Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur, HS OWL

 

10.25 Uhr Eröffnung
Prof. Ulrich Nether, Sprecher des Forschungsschwerpunktes PerceptionLab
Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur, HS OWL

10.40 Uhr Einführung „Entwicklung in der Gesundheitswirtschaft – Herausforderungen für die Raumgestaltung“
Dr. Olaf Iseringhausen, ZIG – Zentrum für innovative Gesundheitswirtschaft Ostwestfalen-Lippe gGmbH

Sinne

11.00 Uhr „WAHRNEHMUNG + BEWEGLICHKEIT – Räume gestalten das Leben im Alter “
Eckhard Feddersen, feddersenarchitekten, Berlin

11.45 Uhr „Lichtqualität und Energieeffizienz - ein Widerspruch?“
Dipl.-Ing. Birthe Tralau, Zumtobel Lighting GmbH, Dornbirn, Österreich

12.30 Uhr MITTAGSPAUSE


Zukunft

13.30 Uhr „Werkstattbericht zur quartiersnahen Versorgung und Raumgestaltung in Steinheim“
Andreas Lüttig (Fachleiter), Johanneswerk Bielefeld

14.15 Uhr „Intelligente Raumsysteme – Assistenz für Menschen im Gesundheits- und Pflegebereich“
Dipl.-Ing. Klaus Scherer, Leiter des Innovationszentrum InHaus der Fraunhofer-Gesellschaft, Duisburg

15.00 Uhr “Produktentwicklung im Konflikt zwischen Marktfähigkeit, Konsumentenwunsch und tatsächlicher Gebrauchsfähigkeit“
Prof. Martin Topel, Industrial Design, Bergische Universität Wuppertal

15.45 Uhr KAFFEEPAUSE

Gestaltung

16.15 Uhr “Verhaltensmodifikation durch sinnliche Raumgestaltung" – Beispiele aus der Praxis,
Dipl.-Soz.Päd., Günther G. Stolz, Geschäftsführer der Gerh.-Tersteegen-Institut gGmbH, Kinder-,Jugend-u. Familienhilfe, Oberhausen

17.00 Uhr „Healing Places – Architektur für die Seele“
Dr. Regina Dahmen-Ingenhoven, D e signstudio Dahmen-Ingenhoven, Düsseldorf

17.45 Uhr Abschlussdiskussion
Moderation: Prof. Ulrich Nether, Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur, HS OWL