Alumnae und Alumni über ihr Studium

Studieren kann man nicht alleine

Knut Diekmann ist Fachbereichsleiter Planung Tiefbau bei der GOLDBECK Nord GmbH

"Studieren in Höxter – das war das Größte! Dieser Standort in diesem tollen Landschaft- und Naturraum bot ideale Voraussetzungen für die Auseinandersetzung mit Natur und Umwelt im Fachbereich der Landespflege. Letztendlich habe ich eine Ausbildung zum Generalisten genossen. Großmaßstäbliche Zusammenhänge bis hin zu kreativen Detailbetrachtungen waren zu bewältigen, und das nicht immer nur im technischen Kontext. Glückwunsch an die TH zum 50ten!"

Silke Buhr ist mehrfach ausgezeichnete Szenenbildnerin und Filmarchitektin, für den Film "Das Leben der Anderen" hat sie den Deutschen Filmpreis in der Kategorie "Bestes Szenenbild" erhalten:

„Das Studium an der TH OWL ist die Basis und Grundlage meines heutigen berufliches Schaffens! Gleichzeitig war die Zeit in Detmold für mich wichtig, um mich künstlerisch selber zu finden, auch um die weiteren Schritte zu entscheiden, die mich beruflich dahin brachten, wo ich heute bin. So habe ich meine persönliche Nische finden können, die mich immer noch erfüllt.“

Tobias Stößel ist Head of 4DIGITAL EDIT // ProSiebenSat. 1PLUS 4 GmbH:

„Gratulation an meine Hochschule, die seit 50 Jahren vielen Studierenden etwas für das Leben, ihren Beruf und ihre Zukunft mitgegeben hat. Als Absolvent des Fachbereichs Medienproduktion hatte ich die Möglichkeit an vielen Projekten praxisnah ausgebildet zu werden, die maßgeblich meine Berufswahl nach dem Studium beeinflusst haben. Dass die Professoren an ihre Studierenden und ihre Talente geglaubt haben, war für mich etwas Einzigartiges in der deutschen Hochschullandschaft. So hat es Spaß gemacht, das Studium auch noch mit einem Master abzuschliessen. Danke für: Mediaproduction made in Ostwestfalen-Lippe.“

Roland Bent ist ehemaliger Geschäftsführer und heutiger Chief Representative der Phoenix Contact GmbH & Co. KG:

„Seit meiner Studienzeit ­– vor 40 Jahren – hat sich die damalige Fachhochschule Lippe deutlich verändert und sich einen bedeutenden Platz in der nationalen und auch internationalen Lehr- und Forschungslandschaft erarbeitet. Was geblieben ist, und was das Studium hier besonders macht, ist die feste regionale Verankerung in Wirtschaft und Gesellschaft sowie die offene und persönliche Atmosphäre auf dem Campus. Ich habe in Lemgo ein Studium und ein Umfeld erleben dürfen, in dem ein breites Wissen vermittelt, aber auch Persönlichkeit ausgeprägt wird.“

Sabine Keggenhoff ist mehrfach ausgezeichnete Architektin und Innenarchitektin, zu ihren Projekten zählt unter anderem das Penthouse der Elbphilharmonie:

„Von innen nach außen, von außen zurück. Die Möglichkeit Innenarchitektur und Architektur durch mein Studium an der TH OWL in meiner Person zu bündeln verschafft den zielorientierten Räumen, die ich heute mit KEGGENHOFF | PARTNER entwickle, einen qualitativen Mehrwert. Die Disziplinen wirken gleichberechtigt miteinander und intensivieren die Fähigkeit von Raum, die Potentzialentfaltung seiner Nutzerinnen und Nutzer positiv zu beeinflussen.“

Professor Fritz Klocke, Geschäftsführender Leiter der Fraunhofer Forschungsfertigung Batteriezelle:

„50 Jahre Technische Hochschule OWL – Ein Erfolgsmodell für die Industrie, für praxisnahe Lehre und Forschung, für die Region und für die Gesellschaft. Die TH OWL hat sich hervorragend in der Wissenslandschaft etabliert, ein eigenständiges Lehr- und Forschungsprofil entwickelt und dieses immer wieder bedarfsorientiert und zukunftsweisend angepasst. TH OWL: Eine Quelle für Innovationen und eine Hochschule zum praxisnahen Studieren. Herzlichen Glückwunsch.“

Mark Spindler ist Visual Effects Artist und hat  unter anderem als Compositing Supervisor für die weltweit erfolgreiche Fantasyserie „Game of Thrones“ die Drachen-Animationen verantwortet:

„An meine Zeit an der Hochschule habe ich nur gute Erinnerungen! Für mich war das Studium der Medienproduktion perfekt, da es breit genug gefächert war um erst einmal herauszufinden welchen Karriereweg ich einschlagen möchte, aber gleichzeitig spezifisch genug um mich dann gut auf diesen Karriereweg vorzubereiten. Alles Gute zum Jubiläum!“

Christian Fretter ist Leiter der Abteilung Forschung und Entwicklung der Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG und Vorsitzender des Beirats des ILT.NRW:

„Basierend auf einer handwerklichen Ausbildung war das Studium an der TH OWL für mich ein wesentlicher Baustein, um Zusammenhänge der Lebensmitteltechnologie in Ihren naturwissenschaftlichen Grundlagen noch besser zu verstehen. Besonders geschätzt habe ich dabei, dass der Bezug zur Praxis – ganz im Sinne der „applied Science“ - immer herausgestellt wurde. Davon habe ich auch während meiner weiteren beruflichen Aktivität immer profitiert. Das Netzwerk, das ich mir während des Studiums zu meinen Kommilitonen und Professoren aufgebaut habe, besteht noch immer. Auch heute noch ist die TH OWL für mich ein Partner bei Projekten und Plattform der interdisziplinären Zusammenarbeit.“

Peter Maly war als Innenarchitekt jahrelang für die Zeitschrift SCHÖNER WOHNEN tätig und hat als Designer unter anderem für Interlübke, Cor und Ligne Roset entworfen


"1957 begann ich mein Studium der Innenarchitektur an der Fachhochschule Detmold. Die damaligen Dozenten waren nach Kräften bemüht, uns die Köpfe für Kunst und Architektur zu öffnen. Zum ersten Mal
lernte ich dort die moderne Kunst kennen, dazu die Architektur von Corbusier, Scharoun oder Eiermann, dem Architekten des deutschen Pavillons der Weltaussstellung in Brüssel. Dort begeisterte uns der hier sichtbar gewordene Ausdruck einer modernen Nachkriegsarchitektur, der sich mit Leichtigkeit und Transparenz so klar von der monumentalen Vergangenheit Nazideutschlands abhob. Was mir allerdings heute unbegreiflich bleibt, war das Fehlen des Deutschen Bauhauses im Lehrplan - war da etwa noch etwas "Muff von tausend Jahren" drin? Aber- viele Freunde und Mitstreiter zu haben, war eines der schönsten Erlebnisse an der Hochschule, mit einigen meiner damaligen Studien-Kollegen bin ich bis heute im Kontakt geblieben. Meine Entwicklung zu einem neuen Selbstgefühl durch die Anerkennung meiner Arbeit verdanke ich diesen Jahren, aber auch das Gefühl, dass für mich Richtige zu tun.“

Philipp Meyer und Lutz Fockel, Geschäftsführende Gesellschafter der Audeca GmbH in Lemgo:

Philipp Meyer: „2010 habe ich mich am Standort Höxter für Angewandte Informatik entschieden. Praxisnähe, eine familiäre Atmosphäre und der direkte, offene Austausch zu aktuellen Themen mit den Professorinnen und Professoren am Standort war mir wichtig. Enttäuscht wurde ich nicht – im Gegenteil: Ich denke, dass ich rückblickend vieles für meinen weiteren Werdegang habe mitnehmen können, um jetzt auch beruflich mit einem eigenen IT-Unternehmen in Lemgo erfolgreich sein zu können. Durch die Förderung von jungen Talenten, im Rahmen des Deutschlandstipendiums beim Studienfonds OWL, versuche ich mit der Audeca GmbH einiges davon an diese zurückzugeben. Für die mindestens nächsten 50 Jahre: Alles Gute und viel Erfolg!“

Lutz Fockel: „Ich habe mich 2007 für die Angewandte Informatik an der damaligen Hochschule Ostwestfalen-Lippe am Standort Höxter entschieden. Mich haben dabei immer die praxisnahen Studieninhalte, die breiten Fachgebiete und die persönliche Atmosphäre im Studium und auf dem Campus begeistert. Auch heute denke ich gerne an meine Studienzeit und die Hochschule zurück. Ich freue mich, dass wir als Audeca GmbH durch unsere Förderung des Deutschland-Stipendiums auch einen kleinen Beitrag zum Studium an der TH OWL leisten können.“

Thilo Friedrich, der erste Absolvent im Studiengang Angewandte Informatik, schrieb bereits seine Abschlussarbeit in Höxter über Datenverarbeitungssysteme in Teilchenbeschleuniger-basierten Großforschungseinrichtungen. In dem Gebiet promovierte er auch und arbeitet heute an der European Spallation Source ESS in Lund, Schweden:

„Zwei Aspekte aus meiner Studienzeit an der TH OWL habe ich als besonders wertvoll in Erinnerung: Die frühe, enge Verbindung der Studieninhalte mit interdisziplinären Fragestellungen und Projekten, und der nahe, persönliche Umgang zwischen Studierenden und Lehrenden. Ich hoffe, die neueren Informatik-Jahrgänge haben weiterhin diese Möglichkeiten.“

Sonja Hahne ist Range and Product Design Manager Cooking, Eating, Decoration, Home Organisation, IKEA of Sweden


"Das Studium an der FH Detmold hat ermutigt, meine eigene Position zur Gestaltung zu entwickeln, aus der unterschiedlichen Vielfalt aller gebotenen Möglichkeiten und Perspektiven heraus. Um zur Gestaltung einer Zukunft beitragen, in der wir leben möchten. Es hat mir geholfen, die Fähigkeit zu entwickeln, nicht nur Räume – vielmehr auch Leben zu gestalten. Es hat mich als Gestalter mit dem konzeptionellen und kontextbezogenen Ansatz ausgestattet, um einen glaubwürdigen, kompetenten und vor allem effektiven Beitrag für jedes Unternehmen leisten zu können. Das STudium war für mich eine Umgebung, die die Studenten dazu ermutigt, mit- und voneinander zu lernen, ko-kreativ zusammenzuarbeiten und Verbindungen aufzubauen aus denen lebenslange Freundschaften geworden sind."