Zusatzqualifikationen

Zusatzqualifikationen

Energieeffizienz wird in unserer Gesellschaft zu einem immer wichtigeren Thema. Aus diesem Grund bietet der Fachbereich Bauingenieurwesen (Prof. Nolte) allen Bachelor- und Masterstudierenden in Kooperation mit dem Fachbereich Architektur (Prof.'in Schwickert) die Möglichkeit, die Zusatzqualifikation eines Vor-Ort-Energieberaters nach BAFA zu erwerben.

Zu belegende Module
Für die Qualifizierung werden in den Bachelorstudiengängen die bestandenen Module „Bauphysik 2“ und „Energiesparendes Bauen“ angerechnet, im Masterstudiengang ebenfalls das bestandene Bachelormodul „Bauphysik 2“ sowie als Alternative zum Modul „Energiesparendes Bauen“ das Modul „Gebäudetechnologie und Energieeffizienz“ bzw. "Digitale Gebäudetechnologie".
In Ergänzung dazu ist das Modul „Gebäudeenergieberatung – Vertiefung“ zu belegen, das Prof.’in Schwickert (Fachbereich Architektur) im Wintersemester anbietet.

Abschlussprüfung und Zertifikat
Den Abschluss bildet im Frühjahr ein zweitägiges kostenpflichtiges Blockseminar mit Abschlussprüfung. Damit erlangt man das Zertifikat „Gebäudeenergieberater nach BAFA“. Zusammen mit dem Studienabschluss als Bachelor of Engineering (B.Eng.) berechtigt dieses zum Eintrag in die Energieberater-Liste des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Da der Begriff des Energieberaters nicht gesetzlich geschützt ist, bietet nur der Eintrag in die Energieberaterlisten von BAFA und dena (Deutsche Energie-Agentur) künftigen Kunden ein Qualitätssiegel für die Art und Weise der energetischen Beratung. Ebenso besteht die Berechtigung, staatliche Förderungen für die Erstellung von Energiegutachten zu beantragen.

Inhalte
Rechtliche Grundlagen, EnEV, DIN 18599, Bauaufnahme, energetische Bewertung von Gebäuden, Erstellung von Energieausweisen für Wohngebäude und Nichtwohngebäude, fachgerechte Sanierungs- und Modernisierungsmöglichkeiten, Wirtschaftlichkeit und Fördermöglichkeiten, fachspezifische Software, energieeffiziente Gebäudetechnologien und erneuerbare Energien.

Speziell anhand von Bestandsgebäuden werden energetische Zusammenhänge zwischen Bausubstanz und technischem Ausbau detailliert nachvollzogen. Diese werden gemäß den  gesetzlichen Regelungen im Rahmen einer Energieberatung dokumentiert und im Hinblick auf die Potenziale von energetischen Verbesserungen bewertet. Hierbei soll für ein Bestandsgebäude eine eingehende Vor-Ort-Beratung, inklusive des Umgangs mit entsprechenden Messtechnologien, stattfinden als auch ein detailliertes Energiegutachten und ein Energieausweis erstellt werden.

Interessierte Studierende können sich bei Fragen an Dipl.-Ing. Jürgen Lange M.BP. wenden.

Die Ordnung zum Erwerb des Zertifikats finden Sie hier.