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Abschlussarbeiten

Themen für Abschlussarbeiten in der Bauphysik 

 

Die hier aufgeführten Themen sind erste Ansätze zur weiteren Abstimmung in einer Sprechstunde und zur Differenzierung nach BC und MS. Sie können auch gerne eigene Themen vorschlagen. 

  1. Vergleich von Aufwand und Ertrag verschiedener Förderansätze für Effizienzhäuser 
     
  2. Vergleich von Wärmepumpen und Pelletheizungen in bestehenden Gebäuden als Ersatz für fossile Heizungen
     
  3. Vergleich der Wirksamkeit verschiedener baulicher Maßnahmen zum Nachweis des sommerlichen Wärmeschutzes 
     
  4. Untersuchung der Eignung von normativen Nachweisen zum sommerlichen Wärmeschutz vor dem Hintergrund des Klimawandels 
     
  5. Vergleichende Analyse und beispielhafte Berechnung verschiedener Verkehrslärmberechnungsmethoden und Werkzeuge
     
  6. Vergleichende Untersuchungen zu Schallimmissionen durch Luft/Wasser-Wärmepumpen
     
  7. Vergleichende Bewertung und beispielhafte Berechnung europäischer Lärmschutzanforderungen an Außenfassaden 
     
  8. Entwicklung von Messkonzepten zur Ermittlung wesentlicher Kennwerte im Bestand bei Wohn- und Nichtwohngebäuden wie z.B. Temperaturen, Heizlast, Energiebedarf etc.

Folgende Themen eignen sich insbesondere für Studierende, die die Zusatzqualifikation „Zertifikat Gebäudeenergieberater / -beraterin“ anstreben:

  1. Rechnerische Beurteilung der Einsatzmöglichkeiten von Wärmepumpen bei unsanierten kleinen Wohngebäuden
    (unter Berücksichtigung des spez. Wärmebedarfs, der vorhandenen Heizflächen und der Niedertemperaturfähigkeit 
     
  2. Optimierung des Fördermitteleinsatzes 
    bei Neubau und Sanierung von kleinen Wohngebäuden mit dem Ziel der Energie- und Ressourceneinsprung
     
  3. Dynamische Stromtarife und Wärmepumpenbetrieb im Bestand 
    Untersuchung, wie variable Tarife die Betriebskosten und CO₂-Emissionen von Wärmepumpen beeinflussen. Entwicklung einer einfachen Betriebsstrategie (z. B. lastverschobenes Laden des Puffers/WW-Speichers), inklusive Wirtschaftlichkeitsvergleich zum Standardbetrieb)
     
  4. Integration von PV + Wärmepumpe + Speicher zu einem optimierten System für kleine Wohngebäude
    Parametrierte Variantenberechnung (PV-Größe, Speichergröße, WP-Leistung, ggf. E-Auto als Zusatzlast) mit Zielgrößen Eigenverbrauch, Autarkiegrad, Stromkosten und Emissionen. Ergebnis als Entscheidungsmatrix für die Energieberatung
     
  5. Abschätzung von Heizungsparametern aus Gebäudedaten
    Entwicklung eines praktikablen Verfahrens (Checkliste + Rechentool), um aus Gebäude- und Heizflächenparametern die erforderlichen Vorlauftemperaturen abzuschätzen. Ableitung von Maßnahmenpaketen (hydraulischer Abgleich, Heizkörpertausch, Flächenheizung nachrüsten) und deren Einfluss auf WP-JAZ.
     
  6. Sanierungsfahrplan 2.0: Priorisierung von Maßnahmen mit Multi-Kriterien-Optimierung
    Methodik zur Bewertung von Sanierungsmaßnahmen nach Kosten, Energieeinsparung, CO₂, Bauaufwand und Förderfähigkeit. 
     
  7. Sommerlicher Wärmeschutz und Kühlenergie im Wohngebäudebestand
    Quantifizierung des Überhitzungsrisikos (vereinfachte Modelle oder Simulation) und Vergleich von Maßnahmen: Verschattung, Nachtlüftung, Fenster, Dämmung, helle Oberflächen. Einbindung in die Energieberatung als „Komfort- und Klimarisiko“-Baustein
     
  8. Qualitätssicherung in der Energieberatung: Messbasierte Verifikation von Einsparungen
    Konzept und Pilot-Workflow (Ziele definieren, Anwendungsfälle identifizieren, Systemintegration prüfen, Benutzerfreundlichkeit testen und Skalierbarkeit planen), wie nach Umsetzung (z. B. Dämmung/Anlagentausch) eine „einfache“ Erfolgskontrolle erfolgen kann (Heizgradtage, Verbrauchsbereinigung, einfache Messungen wie Strom/Wärmemenge/Temperaturen). Ziel ist eine belastbare Vorher- Nachher-Auswertung
     
  9. Untersuchung zur Zukunft von Erdgasnetzen unter Berücksichtigung des Einsatzes regenerativer Gase auf Basis der aktuellen Gesetzgebung