Öffentliche Institutionen
Wie geht es nach dem Studium weiter? Neben der eigentlichen Berufspraxis gibt es öffentliche Institutionen, die Ihre Unterstützung anbieten:
Ingenieurkammer Bau NRW
Zu den hoheitlichen Aufgaben der Ingenieurkammer Bau NRW zählt es unter anderem:
- die Berufsbezeichnung „Beratender Ingenieur“ und „Beratende Ingenieurin“ zu verleihen
- Sachverständige staatlich anzuerkennen
- qualifiziert Tragwerksplanende und Bauvorlageberechtigte in Listen zu führen und hierüber Bescheinigungen auszustellen
Den Mitgliedern wird eine kostenlose rechtliche Erstberatung in allen Fragen der Berufsausübung angeboten. Außerdem unterstützt die Kammer zum Beispiel bei der Existenzgründung oder der Büronachfolge und berät bei Honorar- und Vergabefragen.
Ein besonderes Angebot für Studierende:
START.ING. - Das kostenlose Praxisprogramm für Studierende
Darüber hinaus gibt es bei den o.g. Berufsbezeichnungen konkrete Anforderungen an die Studieninhalte und zu erreichende ECTS.
Ein dreijähriges Bachelor-Studium mit 180 ECTS muss mindestens 91 ECTS in technischen oder naturwissenschaftlichen Studienmodulen (MINT) aufweisen. Detaillierte Informationen gibt es hier.
Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V.
Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) ist als Zusammenschluss der bauindustriellen Landesverbände die Spitzenorganisation der Bauindustrie in Deutschland. Der Verband agiert gegenüber Politik, Verwaltung und Gesellschaft und setzt sich für die Gesamtinteressen der Branche ein, um die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und zur Zukunftsfähigkeit Deutschlands beizutragen. Ziel sind bestmögliche Rahmenbedingungen auf Bundesebene, in Europa und auch international. Mit zehn Landesverbänden repräsentieren er große und mittelständische, häufig familiengeführte Unternehmen der Bauindustrie. Acht Fachverbände kommen als außerordentliche Mitglieder hinzu.