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Karriereprofil: Hendrik Pahlsmeyer

Produktmanager für Fassadentechnologie

Lieblingsfächer in der Schule: Biologie Mathematik, Sport

Studium: Bauingenieurwesen

Vertiefung: Konstruktiver Ingenieurbau

Berufsbezeichnung: Produktmanager

Position: Produktmanager Facade and Skylight Systems

Unternehmen: Schüco International KG Bielefeld

Branche: Bauindustrie

Arbeitsort: Bielefeld

 

Mein Job: Marktbeobachtung und Ideenfindung

Der Systemanbieter Schüco steht weltweit für intelligente Fassadentechnologie im Bereich Fenster, Türen und Solarsysteme. Zu meinen Aufgaben als Produktmanager gehören Marktanalyse, Innovations- und Projektmanagement bei Produktentwicklung, -gestaltung und -marketing. Vereinfacht gesagt, beschäftige ich mich mit der Frage: „Wie muss die Gebäudehülle der Zukunft aussehen?“ Dazu spreche ich ständig mit Kunden und Lieferanten.

M e i n e  K r it e r i e n : Wi r t s c h a ft l i c h k e it  u n d 

R e a l i s i e r b a r k e it

Eine zielorientierte und pragmatische Herangehensweise an Problemstellungen, ohne betriebswirtschaftliche und technische Aspekte aus dem Auge zu verlieren, erlernt ein Ingenieur bereits im Studium. Um in Produktentwicklungsprozessen die richtigen Entscheidungen zu treffen, sind technische Kenntnisse für mich ausschlaggebend. Das Ingenieurstudium hat mich in die Lage versetzt, mich auch in fach- fremde Sachverhalte innerhalb kürzester Zeit einzuarbeiten. Ich bin stolz, ein Bauingenieur zu sein.

M e i n e  F a s z i n a ti o n : V i e l s e iti g k e it d e s

I n g e n i e u r b e r u f s

Das Studium bietet viele Berufschancen: Ich war bisher im Ingenieurbüro, im Vertrieb und bin nun im Produktmanagement beschäftigt. Mein Bauingenieurstudium war in jeder Bewerbungsphase der ausschlaggebende Vorteil.

M e i n e  A u f g a b e : I n n o v a tiv e  u n d m a r k tf ä h i g e

P r o d u k t e n t wi c k l u n g e n

Die spannendste Herausforderung bisher war für mich die Projektleitung bei der Entwicklung und internationalen Markteinführung eines neuen Fassadensystems aus Aluminium.

S e c h s  F r a g e n  a n  H e n d r i k  P a h l s m e y e r

Wie kamen Sie zu der Entscheidung, Bauingenieur zu werden?

Nach einer Ausbildung zum Tischler und dem Besuch der FOS 12 Bau- und Holztechnik war der weitere Weg eigentlich vorgezeichnet. Für das Bauingenieurwesen habe ich mich letztendlich wegen der vielfältigen Möglichkeiten nach dem Studium entschieden.

Was hat Sie im Studium bzw. im Beruf am meisten gefordert?

Im Studium war das vor allem das Fach Statik. Wichtig war, die erste Hürde zu überwinden und sich in die Aufgabenstellung hineinzudenken. Sobald man den „Dreh“ einmal heraus hatte, war alles schnell erledigt.

Wie hat Ihnen das Studium an der Hochschule Ostwestfalen gefallen? Und warum?

Neben der schönen Stadt Detmold gefiel mir die familiäre Atmosphäre: Alle Professoren und Lehrbeauftragte waren jederzeit hilfsbereit und ansprechbar.

Was ist für Sie persönlich die wichtigste Bauingenieurleistung der Menschheit?

Die Verkehrswege mit ihren Brücken. An zweiter Stelle kommen die Pyramiden.

Welches Traumprojekt würden Sie gerne verwirklichen?

Mein Traum wäre es, ein leistungsstarkes Kraftwerk zu entwickeln und zu bauen, welches die Atomenergie allein durch Nutzung von Sonne, Wind oder Wasserkraft ersetzen kann.

Sie werden als Bauingenieur auf einer einsamen Insel im Pazifik ausgesetzt und dürfen nur drei Dinge mitnehmen. Was würden Sie wählen?

Papier, Stift und Taschenrechner. Damit kann ich die Statik meiner Hängematte berechnen. Zu Seiltragwerken gab es übrigens damals eine Lehrveranstaltung bei Prof. Schulz. Kann ich nur empfehlen!