Infektionsschutzgesetz: Das ändert sich für Homeoffice und Präsenz

Ab Samstag gilt das neue Infektionsschutzgesetz, das unter anderem eine weitere Verschärfung der Regelungen zum Homeoffice und zur Präsenzlehre in Hochschulen vorsieht. Die TH OWL bietet ihren Beschäftigten seit Beginn der Pandemie an, aus dem Homeoffice zu arbeiten. Das Infektionsschutzgesetz schreibt jetzt ausdrücklich vor, dass Beschäftigte dieses Angebot annehmen müssen, sofern dem ihrerseits keine Gründe entgegenstehen.

Junge Frau im Büro am Laptop

Durch die Änderung des Infektionsschutzgesetzes werden auch arbeitsrechtliche Regeln zum Homeoffice noch einmal verbindlicher. Die TH OWL macht ihren Beschäftigten bereits seit Beginn der Pandemie das Angebot, ihre Tätigkeit im Homeoffice zu verrichten. Dem Gesetzgeber geht es darum, die Zahl der Infektionen und direkten Kontakte möglichst zu minimieren. Deshalb formuliert das neue Infektionsschutzgesetz jetzt ausdrücklich, dass Beschäftigte dieses Angebot auch annehmen müssen, soweit ihrerseits keine Gründe entgegenstehen.

Die TH OWL erwartet, dass es bis Anfang kommender Woche weitere Details bezüglich der Regelungen für Hochschulen in NRW geben wird und wird ihre Beschäftigten umgehend informieren.

Das gilt auch für die Regelungen zu Präsenzlehrveranstaltungen und -prüfungen an der Hochschule. Welche Veränderungen das Infektionsschutzgesetz für bisherige Ausnahmen wie Labortätigkeiten, künstlerische Übungen oder Prüfungen mit sich bringt, ist zum jetzigen Zeitpunkt leider noch nicht vollständig geklärt. Die TH OWL erwartet auch hier, dass zum Anfang der kommenden Woche weitere Informationen aus dem Ministerium zur Verfügung stehen und wird Beschäftigte, Lehrende und Studierende schnellstmöglich informieren.