Steigende Infektionszahlen: Aktuelle Maßnahmen an der TH OWL

Vor dem Hintergrund der deutlich ansteigenden Infektionszahlen in Deutschland leistet die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe ihren Beitrag dazu, die Ausbreitung von COVID-19 einzudämmen und ist deshalb ab dem 2. November im eingeschränkten Präsenzbetrieb.

Aktuelle Corona-Maßnahmen

Der Betrieb an der TH OWL sieht ab dem 2. November 2020 wie folgt aus:

  • Vorrangig digitale Lehrformate: Die Lehrenden setzen alles daran, den Studierenden ein angemessenes und qualitatives Lehrangebot – auch mit Präsenzphasen – zu machen. Die Lehrenden haben digitale Lehrangebote entwickelt und diese in hybrider Form mit Präsenzveranstaltungen gekoppelt. Im November soll digitalen Formaten Vorrang vor Präsenz gewährt werden, wo immer dies möglich ist. Die Lehrenden informieren ihre Studierenden über eventuelle Wechsel der Veranstaltungsformate.
  • Maskenpflicht in Präsenzveranstaltungen: Einige Lehrveranstaltungen, wie z.B. Praktika, sind nicht ohne Weiteres digital abzuhalten. Um diesen begrenzten Präsenzbetrieb in der Lehre aufrecht erhalten zu können, führt das Präsidium zusätzlich zu den bestehenden Hygiene- und Schutzregeln ab dem 2. November 2020 eine Maskenpflicht für alle Lehrveranstaltungen in Präsenz ein. Studierende und Lehrende sind verpflichtet, die Masken auch während der Veranstaltung zu tragen. Die Maskenplicht gilt zusätzlich zur Abstandsregelung. Der Zugang zu den Räumlichkeiten der Hochschule ist nur den Personen gestattet, die sich zuvor ordnungsgemäß eingebucht haben.
  • Der Aufenthalt in den Gebäuden der TH OWL zwischen zwei Veranstaltungen ist nicht zulässig.
  • Beratung, Service, Bibliothek: Termine mit der Studienberatung, dem IO, dem Career Service und dem Immatrikulationsamt können telefonisch oder per Mail vereinbart werden, eine Beratung in Präsenz ist aktuell nicht möglich. Die Bibliothek ist weiterhin im eingeschränkten Servicebetrieb für die Studierenden da.
  • Homeoffice und Anwesenheit in der Hochschule: Wo dies möglich ist, nehmen die Beschäftigten ihre Aufgaben in Absprache mit ihren Vorgesetzten im Homeoffice wahr.
  • Zentrale Hotline für Infektions- und Quarantänefälle: Die TH OWL hat eine zentrale Hotline für alle Studierenden und Beschäftigten eingerichtet. Im Falle einer Infektion, bei Anordnung einer Quarantäne oder als Kontaktperson einer infizierten Person melden sich die Betroffenen über die zentrale Rufnummer +49 5261 702 2133. Das Corona-Aktions-Team der TH OWL nimmt dann den Kontakt zu den zuständigen Behörden auf und veranlasst weitere Maßnahmen. Personen, die als Verdachtsfall oder als Kontaktperson eingestuft werden, arbeiten bzw. studieren von zu Hause aus und betreten die Hochschule bis zur Klärung nicht.

Die TH OWL bemüht sich, Beschäftigte und Studierende angesichts der aktuell sehr dynamischen Entwicklungen stetig auf dem Laufenden zu halten. Die Hochschulleitung richtet sich bei Entscheidungen nach dem Infektionsgeschehen sowie den Vorgaben des Landes NRW, der Kreise Lippe und Höxter sowie nach den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts. Es kann also immer wieder zu Änderungen kommen.