@inbook{9782,
  abstract     = {{In einer empirischen Studie sollte der Zusammenhang zwischen der Ortsidentität bzw. heimatlichen Bindung und des wahrgenommenen Erholungswerts untersucht werden. Hierfür wurden Ansätze des Ortsbindungsmodells von Scannell und Gifford (Journal of Environmental Psychology, 30(1), 1–10, 2010a) sowie für der Erholungswert die Attention Restoration Theory von Kaplan und Kaplan (The experience of nature. A psychological perspective. Cambridge: Cambridge University Press) operationalisiert. Mit einem auf Fotos und Visualisierungen aus dem Forschungsvorhaben „Szenarien für den Ausbau der Erneuerbaren Energien aus Naturschutzsicht“, das durch das BfN aus Mitteln des BMUB gefördert wird, aufgebauten Onlinefragebogen wurden 452 Personen erreicht. Es zeigte sich ein starker Zusammenhang zwischen heimatlicher Bindung und Erholungswert über alle dargestellten Landschaften. Der durchgehend negative Effekt von Windenergieanlagen auf Erholungswert und der Bindung an die Heimat fiel je nach Landschaft jedoch sehr unterschiedlich aus. Insbesondere Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen tatsächlichem Wohnort und der Wahrnehmung der Veränderungen werfen weitere Fragen auf.}},
  author       = {{Böse, Holger and Stemmer, Boris and Moczek, Nicola and Hofmann, Mathias}},
  booktitle    = {{Heimat : ein vielfältiges Konstrukt}},
  editor       = {{Hülz, Martina and Kühne, Olaf and Weber, Florian}},
  isbn         = {{978-3-658-24160-5}},
  keywords     = {{Landschaftswahrnehmung, Windenergie, Energiewende, Empirische Sozialforschung, Online-Befragung, Landschaftsplanung}},
  pages        = {{179--202}},
  publisher    = {{Springer VS}},
  title        = {{{Die Bedeutung der Ortsidentität für die Landschaftswahrnehmung am Beispiel von Windenergieanlagen}}},
  doi          = {{doi.org/10.1007/978-3-658-24161-2_10}},
  year         = {{2019}},
}

@inbook{9754,
  abstract     = {{Partizipative Methoden zum Thema Landschaft sind bei Entscheidungsprozessen im Zuge der Energiewende für die Öffentlichkeit von großer Bedeutung. Im der aktuellen Planungspraxis spielen sie aber allenfalls eine untergeordnete Rolle. Dies hat zum Teil sehr unterschiedliche Beobachtungen zur Folge, die allesamt dazu führen, dass die Landschaftsplanung Gefahr läuft, in ihrem Kerngeschäft ‚Landschaft‘ den lebensweltlichen Bezug der Öffentlichkeit zur Landschaft aus den Augen zu verlieren. Dementsprechend sind die Beobachtungen Symptome einer Fehlentwicklung des landschaftsplanerischen Umgangs mit den Erneuerbaren Energien. Die Lösung liegt vor allem in einem grundsätzlichen Umdenken der bisherigen Herangehensweisen. Energielandschaften müssen entworfen und gestaltet werden, Gerechtigkeitsdiskussionen geführt und Landschaftsargumenten mehr Bedeutung zugemessen werden.}},
  author       = {{Stemmer, Boris and Kaußen, Lucas}},
  booktitle    = {{Bausteine der Energiewende}},
  editor       = {{Kühne, Olaf and Weber, Florian}},
  isbn         = {{978-3-658-19508-3}},
  keywords     = {{Energiewende, Landschaft, Landschaftsbild, Partizipation}},
  pages        = {{489–507}},
  publisher    = {{Springer Fachmedien Wiesbaden }},
  title        = {{{Partizipative Methoden der Landschafts(bild)bewertung - Was soll das bringen?}}},
  doi          = {{https://doi.org/10.1007/978-3-658-19509-0_24}},
  year         = {{2018}},
}

