@inbook{11420,
  abstract     = {{Der im deutschsprachigen Raum verbreiteten Hochschuldidaktikkommt heute eine Sonderstellung gegenüber vergleichbaren Handlungsfeldern zu, diesichmitdemakademischenLehrenundLernenbefassen.DieSonderstellungderHoch-schuldidaktik im deutschen Bildungssystem erklärt sich aus der Besonderheit der Ein-richtung»Hochschule«inihrerhistorischenGeneseundderdamitverknüpftenVorstel-lungen von »Didaktik« und »Unterricht« dieser besonderen Bildungsstätten. Der vor-liegende Beitrag befasst sich vor diesem Hintergrund mit einer wissenschaftsgeschicht-lichen Spurenlese: Anhand einer kritischen Auswertung einschlägiger Fachbeiträge derersten fünf Jahre nach der erstmaligen Verwendung des Begriffs (ca. 1965-1970) sowieder dabei zugrunde gelegten pädagogischen Leitvorstellungen sollen wissenschaftlicheund wissenschaftstheoretische Grundlagen der Hochschuldidaktik analysiert werden.Ziel ist es, die ursprüngliche Intention des Konzeptes »Hochschuldidaktik« terminolo-gischnachzuzeichnen.DerBeitragendetmitdemVersucheinerkritischenEinordnungdes Status Quo hochschuldidaktischer Praxis vor dem Hintergrund der aufgezeigtenHistorie. Dazu wird der rekonstruierte semantische Gehalt des Konzepts mit der aktu-ellen Begriffsverwendung schlaglichtartig in Bezug gesetzt.}},
  author       = {{Schmohl, Tobias}},
  booktitle    = {{Wissenschaftsdidaktik I}},
  editor       = {{Reinmann, Gabi and Rhein, Rüdiger}},
  isbn         = {{978-3-8376-6097-5}},
  issn         = {{2752-048X}},
  keywords     = {{Hochschuldidaktik, Wissenschaftsdidaktik, Humanismus, Bildungdurch Wissenschaft, Kritik}},
  pages        = {{87--108}},
  publisher    = {{transcript Verlag}},
  title        = {{{Die Programmatik der Wissenschaftsdidaktik : Spurenlese eines verloren gegangenen Diskurses}}},
  doi          = {{10.1515/9783839460979-005}},
  year         = {{2022}},
}

