@misc{13394,
  abstract     = {{Erklärbare künstliche Intelligenz (XAI)-basiertes Nudging ist zwar ethisch komplex, kann jedoch eine vorteilhafte Alternative zu starren, algorithmisch generierten Fertigungsplänen darstellen, um sowohl die Planungsautonomie von Fertigungsmitarbeitenden als auch die Gesamtleistung des übergeordneten Fertigungssystems zu verbessern. Dieser Artikel präsentiert eine Laborstudie, die das erfolgreiche Nudging von 28 Studierenden des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen in einer Fertigungssimulation demonstriert. Die Studie zeigt, dass die Übereinstimmung der von den Studierenden ausgewählten Bearbeitungsreihenfolge von Fertigungsaufgaben mit einer vordefinierten Bearbeitungsreihenfolge durch Nudging um 9 % zunimmt. Durch den Einsatz von XAI werden die Präferenzen der Studierenden analysiert und Deadlines sowie Prioritäten in der Simulation angepasst. Der Artikel diskutiert die ethischen Fragen des Nudging, darunter potenzielle Manipulation, Scheinautonomie und die Reduzierung von Menschen auf Zahlen. Um diese Probleme zu mindern, werden Empfehlungen für die praktische Umsetzung des XAI-basierten Nudging-Ansatzes sowie dessen Stärken gegenüber starren, algorithmisch generierten Fertigungsplänen hervorgehoben.}},
  author       = {{Herrmann, Jan-Phillip and Baier, Catharina and Tackenberg, Sven and Nitsch, Verena}},
  booktitle    = {{Industry 4.0 Science}},
  issn         = {{2942-6162}},
  keywords     = {{algorithmisches Management, Fertigungsplanung, KI-Ethik, XAI-basiertes Nudging}},
  number       = {{1}},
  pages        = {{70--78}},
  publisher    = {{GITO mbH Verlag}},
  title        = {{{XAI-gestütztes Nudging von Entscheidungen in der Fertigung – Praktische Umsetzbarkeit und ethische Herausforderungen}}},
  doi          = {{10.30844/i4sd.26.1.70}},
  volume       = {{42}},
  year         = {{2026}},
}

@misc{13231,
  abstract     = {{Die Bachelorarbeit untersucht, wie die eigene Position des Regisseurs im dokumentarischen Interview bewusst gestaltet werden kann, um Gesprächsdynamiken in interkulturellen Kontexten zu fördern. Ausgangspunkt ist ein Dokumentarfilmprojekt in Marokko (Imsouane, Tafraoute, Casablanca), in dem junge Menschen über ihre Kultur- und Zukunftsvorstellungen sprechen. Theoretisch stützt sich die Arbeit auf Konzepte dokumentarischer Ethik (Rabiger, Troller), interkultureller Kommunikation (Hoffmann, TOPOI-Modell), Psychologie (Boesch, Bartmann) sowie Kulturstandards (Thomas, Krewer).

Zentral wird ein Fünf-Phasen-Modell des interkulturellen Interviews entwickelt, das den Prozess als kollektiven Aushandlungsraum beschreibt: (1) Selbstverortung, (2) Fremdheit und Projektion, (3) Aktivierung kollektiver Schnittmengen, (4) Öffnung und Aushandlung sowie (5) Spiegelung und Veränderung. Dieses Modell versteht Interviews als zirkuläre Prozesse, in denen Nähe und Differenz fortlaufend neu verhandelt werden.

Die Analyse ausgewählter Interviewszenen zeigt, dass geteilte Kollektive – etwa gemeinsame biografische Bezüge oder Werte – die entscheidende Grundlage für Vertrauen und Tiefgang bilden. Fremdheit erweist sich dabei nicht als Hindernis, sondern als produktive Ressource, die dialogische Prozesse anregen kann. Zugleich werden Grenzen sichtbar, etwa in Übersetzungssettings oder bei unausgeglichenen Machtverhältnissen.

Die Arbeit leistet damit einen Beitrag zur dokumentarischen Praxis, indem sie Theorie und Regieerfahrung verbindet und ein praxisnahes, reflexives Modell zur Gestaltung interkultureller Interviews vorschlägt.}},
  author       = {{Niemeier, Tobias}},
  keywords     = {{Dokumentarfilm, Interviewführung, Interkulturelle Kommunikation, Gesprächsdynamik, Multikollektivität, Fremdheit, Nähe und Distanz, Ethik im Dokumentarfilm, TOPOI-Modell, Kollektive Schnittmengen}},
  pages        = {{20}},
  publisher    = {{Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe}},
  title        = {{{Interkulturelle Interviewführung im Dokumentarfilm „Wie kann die eigene Position als Regisseur bewusst eingesetzt werden, um Gesprächsdynamiken im interkulturellen Interview zu fördern?“}}},
  year         = {{2025}},
}

@misc{8916,
  author       = {{Gerth, Fabian}},
  keywords     = {{Einkaufen, Lebensmittel, Einzelhandel, Lieferdienste, Digitalisierung, Apps}},
  publisher    = {{Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe}},
  title        = {{{Digitalisierung im Lebensmitteleinzelhandel. Analyse von Bezahl- und Bestellsystemen und Entwicklung einer App.}}},
  year         = {{2022}},
}

@inbook{6934,
  author       = {{Schneider, Jan}},
  booktitle    = {{50 Jahre Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe}},
  editor       = {{Hofmann, Martin Ludwig and Lemme, Kathrin and Löffl, Josef and Nautz, Jürgen}},
  isbn         = {{978-3-88778-622-9}},
  keywords     = {{Lebensmitteltechnologie, Lebensmittel-Ethik, Nachhaltigkeit, Institut für Lebenmitteltechnologie}},
  pages        = {{101--115}},
  publisher    = {{Spurbuchverlag}},
  title        = {{{Lebensmitteltechnologie in ihrer gesellschaftlichen Verflechtung}}},
  year         = {{2021}},
}

@inbook{12407,
  author       = {{Nautz, Jürgen}},
  booktitle    = {{50 Jahre Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe}},
  editor       = {{Hofmann, Martin Ludwig and Lemme, Kathrin and Löffl, Josef and Nautz, Jürgen}},
  isbn         = {{978-3-88778-622-9}},
  keywords     = {{Lebensmitteltechnologie, Lebensmittel-Ethik, Nachhaltigkeit, Institut für Lebenmitteltechnologie}},
  pages        = {{21--36}},
  publisher    = {{Spurbuchverlag}},
  title        = {{{Wie Lippe zu einer Fachhochschule kam.  Eine Region kämpft für ihre Entwicklungsperspektiven }}},
  year         = {{2021}},
}

@inproceedings{4093,
  abstract     = {{Im Kontext von Industrie 4.0 werden gegenwärtig Möglichkeiten intelligenter Assistenzsysteme diskutiert, deren Einsatz große Chancen zur Steigerung der Produktivität manueller Tätigkeiten bedeuten könnte. Während diese Systeme große Chancen für die Unternehmen bieten, bedeuten sie für Arbeitnehmer*innen auch eine potenzielle Kontrolle und Überwachung. In diesem Positionsbeitrag wollen wir daher für eine partizipative Gestaltung solcher Systeme plädieren. Der vorliegende Beitrag beschreibt zunächst die Zusammenarbeit von Assistenzsystemen und Beschäftigten im industriellen Umfeld. Anschließend wird die Kontrolle und Überwachung von Mitarbeiter*innen betrachtet, zunächst im historischen Kontext, dann im aktuellen. Es wird aufgezeigt inwieweit Beschäftigte durch Assistenzsysteme überwacht beziehungsweise kontrolliert werden können. Im Spannungsfeld zwischen Effizienzsteigerung und Arbeitnehmer*innen-Interessen plädieren wir für die Einbeziehung von System-Nutzer*innen sowie weiteren Interessensvertretungen, wie z. B. Gewerkschaften, in den Entwicklungsprozess, damit ein ethisch vertretbarer Einsatz von Assistenzsystemen gelingen kann.}},
  author       = {{Pitz, Nina and Büttner, Sebastian and Röcker, Carsten}},
  booktitle    = {{Mensch und Computer 2020 Workshopband}},
  keywords     = {{Assistenzsystem, Digitalisierung, Industrie 4.0, Partizipative Gestaltung, Ethik}},
  location     = {{Magdeburg}},
  publisher    = {{Gesellschaft für Informatik e.V.}},
  title        = {{{Assistenzsysteme im Kontext von Industrie 4.0–Partizipative Technologiegestaltung zur Wahrung der Arbeitnehmer*innen-Interessen}}},
  doi          = {{ 10.18420/muc2020-ws109-275}},
  year         = {{2020}},
}

