---
_id: '13483'
abstract:
- lang: ger
  text: "Diese Arbeit untersucht, inwiefern sich in ausgewählten Tatort-Filmen dramaturgische
    Muster und individuelle stilistische Mittel identifizieren lassen, die zur langfristigen
    narrativen Stabilität und anhaltenden Attraktivität des Formats im linearen Fernsehen
    beitragen. Ausgangspunkt ist die Annahme, dass die Reihe ihre Langlebigkeit durch
    eine spezifische Balance aus Konvention und Variation erreicht. Methodisch basiert
    die Untersuchung auf einer qualitativen Drehbuchanalyse von\r\nvier exemplarischen
    Filmen unterschiedlicher Epochen und Ermittlerteams. Analysiert wurden unter anderem
    Drei-Akt-Struktur, Heldenreise, Erzählstrategie, Erzählperspektive, Konfliktarchitektur
    sowie Figuren und Antagonisten Konzeption.\r\nDie Ergebnisse zeigen, dass allen
    untersuchten Filmen stabile dramaturgische Kernstrukturen zugrunde liegen. Drei-Akt-Modell,
    alltagsnahe Geschichten und eine klar geführte Figurenentwicklung sichern Wiedererkennbarkeit
    und narrative Orientierung. Innovationen entstehen vor allem auf der Ebene von
    Figurenkonzeption, Erzählstrategie und Tonalität. Konventionsbrüche erweisen sich
    dabei nicht als radikale Abkehr vom Format, sondern als gezielte Variationen innerhalb
    eines weiterhin tragfähigen Grundgerüsts. Sie sind wichtig für Profilbildung und
    Aktualisierung, jedoch nicht Voraussetzung für die Rezeption. Die Stabilität des
    Formats beruht ebenso auf seiner ritualisierten Struktur. Als serielle Binnenreihe
    mit abgeschlossenen Fällen fungiert der Tatort als verlässliches Unterhaltungsangebot
    im Wochenrhythmus. Seine Attraktivität speist sich daher aus einer strukturellen
    Verbindung von narrativer Verlässlichkeit, kontrollierter Erneuerung und kultureller\r\nKontinuität.
    Gerade diese Balance ermöglicht es dem Format, sowohl als Fernsehroutine als auch
    als deutsches Kulturgut über Jahrzehnte hinweg präsent zu bleiben."
author:
- first_name: Lilli
  full_name: Maier, Lilli
  id: '82284'
  last_name: Maier
citation:
  ama: Maier L. <i>Das Kulturgut Tatort - Eine Analyse dramaturgischer Konventionen
    und individueller Handschriften im linearen Fernsehen</i>. Technische Hochschule
    Ostwestfalen-Lippe; 2026.
  apa: Maier, L. (2026). <i>Das Kulturgut Tatort - Eine Analyse dramaturgischer Konventionen
    und individueller Handschriften im linearen Fernsehen</i>. Technische Hochschule
    Ostwestfalen-Lippe.
  bjps: '<b>Maier L</b> (2026) <i>Das Kulturgut Tatort - Eine Analyse dramaturgischer
    Konventionen und individueller Handschriften im linearen Fernsehen</i>. Detmold:
    Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe.'
  chicago: 'Maier, Lilli. <i>Das Kulturgut Tatort - Eine Analyse dramaturgischer Konventionen
    und individueller Handschriften im linearen Fernsehen</i>. Detmold: Technische
    Hochschule Ostwestfalen-Lippe, 2026.'
  chicago-de: 'Maier, Lilli. 2026. <i>Das Kulturgut Tatort - Eine Analyse dramaturgischer
    Konventionen und individueller Handschriften im linearen Fernsehen</i>. Detmold:
    Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe.'
  din1505-2-1: '<span style="font-variant:small-caps;">Maier, Lilli</span>: <i>Das
    Kulturgut Tatort - Eine Analyse dramaturgischer Konventionen und individueller
    Handschriften im linearen Fernsehen</i>. Detmold : Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe,
    2026'
  havard: L. Maier, Das Kulturgut Tatort - Eine Analyse dramaturgischer Konventionen
    und individueller Handschriften im linearen Fernsehen, Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe,
    Detmold, 2026.
  ieee: 'L. Maier, <i>Das Kulturgut Tatort - Eine Analyse dramaturgischer Konventionen
    und individueller Handschriften im linearen Fernsehen</i>. Detmold: Technische
    Hochschule Ostwestfalen-Lippe, 2026.'
  mla: Maier, Lilli. <i>Das Kulturgut Tatort - Eine Analyse dramaturgischer Konventionen
    und individueller Handschriften im linearen Fernsehen</i>. Technische Hochschule
    Ostwestfalen-Lippe, 2026.
  short: L. Maier, Das Kulturgut Tatort - Eine Analyse dramaturgischer Konventionen
    und individueller Handschriften im linearen Fernsehen, Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe,
    Detmold, 2026.
  ufg: '<b>Maier, Lilli</b>: Das Kulturgut Tatort - Eine Analyse dramaturgischer Konventionen
    und individueller Handschriften im linearen Fernsehen, Detmold 2026.'
  van: 'Maier L. Das Kulturgut Tatort - Eine Analyse dramaturgischer Konventionen
    und individueller Handschriften im linearen Fernsehen. Detmold: Technische Hochschule
    Ostwestfalen-Lippe; 2026. 192 p.'
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- '890'
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- _id: DEP2001
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keyword:
- Tatort
- Krimi
- Fernsehen
- Fernsehkrimi
- TV-Film
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- Dramaturgie
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- Münster-Tatort
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place: Detmold
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publisher: Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe
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supervisor:
- first_name: Tobias
  full_name: Schmohl, Tobias
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  full_name: Helsner, Marek
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title: Das Kulturgut Tatort - Eine Analyse dramaturgischer Konventionen und individueller
  Handschriften im linearen Fernsehen
type: bachelor_thesis
user_id: '83781'
year: '2026'
...
---
_id: '13708'
abstract:
- lang: ger
  text: In dieser Bachelorarbeit wird untersucht, welche narrativen Strategien Netflix
    bei aktuellen Eigenproduktionen verwendet, um die Zuschauerbindung mithilfe von
    Binge-Watching zu erhöhen. Dafür werden die Serien 3 Body Problem (2024) und Berlin
    (2023) mithilfe einer qualitativen Inhaltsanalyse als Vergleichende Fallstudie
    analysiert. Die Analyse erfolgt auf drei unterschiedlichen Ebenen. Dazu gehören
    die Makroebene, die Mesoebene und die Mikroebene. Diesen Ebenen werden narrative
    Mittel als Kategorien zugeordnet und mithilfe eines Bedingungs-Mechanismus-Effekt-Modells
    ausgewertet. Dies ermöglicht das strukturellen Rahmenbedingungen (gleichzeitige
    Veröffentlichung von Episoden einer Staffel) mit den narrativen Strategien (z.B.
    Cliffhanger, Steuerung von Handlungssträngen, Mystery-Elemente) verbunden werden.
    Dabei ist die narrative Kontrolle ein übergeordnetes Konzept. In dieser Arbeit
    fällt darunter die gezielte Steuerung der Zuschauererfahrung, durch die Verwendung
    verschiedener narrativer Mittel als Mechanismen. Die narrativen Mittel der narrativen
    Kontrolle werden dann auf den drei Ebenen analysiert. Dazu zählen eine dosierte
    Informationsvergabe, episodenübergreifende Spannungsbögen und der Aufbau emotionaler
    Bindungen. Dafür wird die narrative Kontrolle im theoretischen Rahmen definiert
    und von verwandten Konzepten abgegrenzt. In der Analyse wird zwischen plattformtypischen
    und genrespezifischen Erzählmustern unterschieden. Es stellt sich heraus, dass
    eine übergeordnete Kapitelstruktur, Cliffhanger, die Spannungserzeugung, die Steuerung
    von Handlungssträngen und emotionale Charakterbindungen möglicherweise plattformtypisch
    sind und zu der Zuschauerbindung durch eine Binge-Watching Begünstigung beitragen
    können. Dabei sind die Anwendung narrativer Kontrolle, wie das Ausmaß der narrativen
    Unabgeschlossenheit, der Einsatz von zeitlichen Strukturen und die Intensität
    der Mystery-Mechanismen genrespezifisch und variieren.
author:
- first_name: Adrian
  full_name: Villing, Adrian
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  last_name: Villing
citation:
  ama: 'Villing A. <i>Binge-Watching und narrative Kontrolle bei Netflix : Eine Analyse
    am Beispiel von Berlin und 3 Body Problem (2023–2025)</i>. Technische Hochschule
    Ostwestfalen-Lippe; 2026.'
  apa: 'Villing, A. (2026). <i>Binge-Watching und narrative Kontrolle bei Netflix :
    Eine Analyse am Beispiel von Berlin und 3 Body Problem (2023–2025)</i>. Technische
    Hochschule Ostwestfalen-Lippe.'
  bjps: '<b>Villing A</b> (2026) <i>Binge-Watching und narrative Kontrolle bei Netflix :
    Eine Analyse am Beispiel von Berlin und 3 Body Problem (2023–2025)</i>. Detmold:
    Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe.'
  chicago: 'Villing, Adrian. <i>Binge-Watching und narrative Kontrolle bei Netflix :
    Eine Analyse am Beispiel von Berlin und 3 Body Problem (2023–2025)</i>. Detmold:
    Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe, 2026.'
  chicago-de: 'Villing, Adrian. 2026. <i>Binge-Watching und narrative Kontrolle bei
    Netflix : Eine Analyse am Beispiel von Berlin und 3 Body Problem (2023–2025)</i>.
    Detmold: Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe.'
  din1505-2-1: '<span style="font-variant:small-caps;">Villing, Adrian</span>: <i>Binge-Watching
    und narrative Kontrolle bei Netflix : Eine Analyse am Beispiel von Berlin und
    3 Body Problem (2023–2025)</i>. Detmold : Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe,
    2026'
  havard: 'A. Villing, Binge-Watching und narrative Kontrolle bei Netflix : Eine Analyse
    am Beispiel von Berlin und 3 Body Problem (2023–2025), Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe,
    Detmold, 2026.'
  ieee: 'A. Villing, <i>Binge-Watching und narrative Kontrolle bei Netflix : Eine
    Analyse am Beispiel von Berlin und 3 Body Problem (2023–2025)</i>. Detmold: Technische
    Hochschule Ostwestfalen-Lippe, 2026.'
  mla: 'Villing, Adrian. <i>Binge-Watching und narrative Kontrolle bei Netflix : Eine
    Analyse am Beispiel von Berlin und 3 Body Problem (2023–2025)</i>. Technische
    Hochschule Ostwestfalen-Lippe, 2026.'
  short: 'A. Villing, Binge-Watching und narrative Kontrolle bei Netflix : Eine Analyse
    am Beispiel von Berlin und 3 Body Problem (2023–2025), Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe,
    Detmold, 2026.'
  ufg: '<b>Villing, Adrian</b>: Binge-Watching und narrative Kontrolle bei Netflix :
    Eine Analyse am Beispiel von Berlin und 3 Body Problem (2023–2025), Detmold 2026.'
  van: 'Villing A. Binge-Watching und narrative Kontrolle bei Netflix : Eine Analyse
    am Beispiel von Berlin und 3 Body Problem (2023–2025). Detmold: Technische Hochschule
    Ostwestfalen-Lippe; 2026. 78 p.'
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- Binge-Watching
- Netflix
- narrative Kontrolle
- Serialität
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- Zuschauerbindung
- qualitative Inhaltsanalyse
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place: Detmold
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publisher: Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe
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supervisor:
- first_name: Tobias
  full_name: Schmohl, Tobias
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  last_name: Schmohl
  orcid: https://orcid.org/0000-0002-7043-5582
- first_name: Paul
  full_name: Steinmann, Paul
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  last_name: Steinmann
title: 'Binge-Watching und narrative Kontrolle bei Netflix : Eine Analyse am Beispiel
  von Berlin und 3 Body Problem (2023–2025)'
type: bachelor_thesis
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year: '2026'
...
---
_id: '860'
author:
- first_name: Paul
  full_name: Braun, Paul
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  last_name: Braun
citation:
  ama: 'Braun P. <i>Die Relevanz von Thompsons Qualitätskriterien für heutige Serien.</i>
    Lemgo: Hochschule Ostwestfalen-Lippe; 2017.'
  apa: 'Braun, P. (2017). <i>Die Relevanz von Thompsons Qualitätskriterien für heutige
    Serien.</i> Lemgo: Hochschule Ostwestfalen-Lippe.'
  bjps: '<b>Braun P</b> (2017) <i>Die Relevanz von Thompsons Qualitätskriterien für
    heutige Serien.</i> Lemgo: Hochschule Ostwestfalen-Lippe.'
  chicago: 'Braun, Paul. <i>Die Relevanz von Thompsons Qualitätskriterien für heutige
    Serien.</i> Lemgo: Hochschule Ostwestfalen-Lippe, 2017.'
  chicago-de: 'Braun, Paul. 2017. <i>Die Relevanz von Thompsons Qualitätskriterien
    für heutige Serien.</i> Lemgo: Hochschule Ostwestfalen-Lippe.'
  din1505-2-1: '<span style="font-variant:small-caps;">Braun, Paul</span>: <i>Die
    Relevanz von Thompsons Qualitätskriterien für heutige Serien.</i> Lemgo : Hochschule
    Ostwestfalen-Lippe, 2017'
  havard: P. Braun, Die Relevanz von Thompsons Qualitätskriterien für heutige Serien.,
    Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Lemgo, 2017.
  ieee: 'P. Braun, <i>Die Relevanz von Thompsons Qualitätskriterien für heutige Serien.</i>
    Lemgo: Hochschule Ostwestfalen-Lippe, 2017.'
  mla: Braun, Paul. <i>Die Relevanz von Thompsons Qualitätskriterien für heutige Serien.</i>
    Hochschule Ostwestfalen-Lippe, 2017.
  short: P. Braun, Die Relevanz von Thompsons Qualitätskriterien für heutige Serien.,
    Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Lemgo, 2017.
  ufg: '<b>Braun, Paul (2017)</b>: Die Relevanz von Thompsons Qualitätskriterien für
    heutige Serien., Lemgo.'
  van: 'Braun P. Die Relevanz von Thompsons Qualitätskriterien für heutige Serien.
    Lemgo: Hochschule Ostwestfalen-Lippe; 2017. 91 p.'
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  last_name: Schulze
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