@inbook{12935,
  abstract     = {{Als Antwort auf den zunehmenden Fachkräftemangel hat sich der Exzellenzbegriff in der beruflichen Bildung etabliert. Doch was ist exzellente berufliche Bildung und welche Bedingungen müssen gegeben sein, damit berufliche Bildung exzellent wird? Diese Fragestellungen sind ein zentraler Bestandteil des InnoVET-Projekts Bildungsbrücken OWL, welches exzellente berufliche Bildung in der Region Ostwestfalen-Lippe (OWL) fokussiert. Bisher liegen für die Region nur wenige Erkenntnisse zu den Bedingungen exzellenter beruflicher Bildung vor. Um sich den Bedingungen zu nähern, sind im Laufe des Projektes gemeinsam mit der Berufsbildungspraxis auf verschiedenen Wegen Erkenntnisse gewonnen worden, die als sogenannte Praxiseinsichten Einblick in die Praxis des beruflichen Bildungsökosystems der Region ermöglichen. Die Projekterkenntnisse werden mit Bildungsakteuren in der Region OWL sowie überregional diskutiert und diesen zum Transfer zur Verfügung gestellt. Damit fließen Erkenntnisse und Expertise aus der Praxis direkt in die regionale Berufsbildungsforschung und Forschungsergebnisse werden mit den handelnden Personen diskutiert.
In diesem Beitrag werden ausgehend von dem Exzellenzdiskurs in der beruflichen Bildung ein Einblick in die Zielstellungen des InnoVET-Projekts Bildungsbrücken OWL gegeben, das explorative, praxisorientierte Vorgehen sowie die zentralen Erkenntnisse dargestellt und Empfehlungen für ein exzellentes Bedingungsgefüge beruflicher Bildung in der Region OWL abgeleitet. Im Fokus stehen dabei die Erkenntnisse von drei Leitfadeninterviews, die mit Expertinnen und Experten der Bildungspraxis geführt wurden.}},
  author       = {{Meyer, Kirsten and Schneider, Birgit and Claes, Svenja}},
  booktitle    = {{Berufsbildungsforschung. Rezeption - Translation - Transfer}},
  editor       = {{Rödel, Bodo and Ertl, Hubert and Liebscher, Sandra}},
  isbn         = {{978-3-8474-2823-7}},
  keywords     = {{Bildungsbrücken OWL, Berufsbildung, Exzellenz, Bedingungen, Bildungspraxis, Bedingungsgefüge, Leitfadeninterviews, explorative Forschung, OWL}},
  pages        = {{53--63}},
  publisher    = {{Barbara Budrich}},
  title        = {{{Bedingungen für eine exzellente berufliche Bildung - Praxiseinsichten aus der Region Ostwestfalen-Lippe}}},
  year         = {{2025}},
}

@inbook{11969,
  abstract     = {{Für eine exzellente berufliche Bildung sind Kooperationen zwischen den Lernorten der beruflichen Bildung, sowie Kooperationen mit der akademischen Bildung grundlegend. Die Ermöglichung neuer Lernortkooperationen ist Teil des InnoVET-Projekts Bildungsbrücken OWL. 
Um das Lehrenden-Matchmaking als Grundlage für neue Lernortkooperationen zu unterstützen, ist im Projekt ein Zielgruppen-Matrixtool entwickelt worden. Das Tool schafft eine Übersicht über die zentralen Handlungsbedingungen der Lehrpersonen an den verschiedenen Lernorten. In der Planungsphase von Lernortkooperationen lassen sich mit der Matrix Zielstellungen und Rahmenbedingungen der jeweiligen Lernorte gegenüberstellen. Gelingensbedingungen können verdeutlicht werden, Stolpersteine lassen sich im laufenden Prozess aufdecken und können aus dem Weg geräumt werden, um ein Scheitern der Realisierung zu verhindern. }},
  author       = {{Meyer, Kirsten and Schneider, Birgit and Claes, Svenja}},
  booktitle    = {{Screts unLOKed : Gemeinsam stark für Azubis - (Digitale) Erfolgsstrategien für Lehrkräfte und Ausbildende in der LernOrtKooperation}},
  editor       = {{Medvedieva, Tetiana and Tänzel, Marit}},
  pages        = {{51}},
  publisher    = {{InnoVET-Projekt „Bottom-Up statt Top-Down – Fachkarrieren neu gedacht“}},
  title        = {{{InnoVET-Projekt Bildungsbrücken OWL : Lehrenden-Matchmaking als Grundlage für Lernortkooperation – ein Zielgruppen-Matrixtool}}},
  year         = {{2024}},
}

@inbook{12292,
  abstract     = {{Die pädagogische Professionalität des betrieblichen Ausbildungspersonals wird für eine gelingende Ausbildung im dualen System zunehmend wichtig. Die Haltung kann dabei als Faktor der reflexiven beruflichen Handlungskompetenz definiert werden. Anhand von Befragungen des InnoVET-Projekts Bildungsbrücken OWL werden Ein­stellungen von Ausbildenden zu Aus- und Weiterbildung untersucht und Ansatz­punkte für die Professionalisierung abgeleitet.}},
  author       = {{Schneider, Birgit and Meyer, Kirsten and Claes, Svenja}},
  booktitle    = {{Betriebliches Aus- und Weiterbildungspersonal im Fokus der Berufsbildungsforschung}},
  editor       = {{Bohlinger, Sandra and Krause, Ina and Dienel, Juliana and Kresse, Luisa and Niethammer, Manuela}},
  isbn         = {{9783763976355}},
  pages        = {{73--88}},
  publisher    = {{wbv Publikation}},
  title        = {{{Haltung und Einstellung des betrieblichen Ausbildungspersonals zu Aus- und Weiterbildung als Ausgangspunkt für die Professionalisierung}}},
  doi          = {{10.3278/9783763976362}},
  volume       = {{80}},
  year         = {{2024}},
}

@misc{12497,
  abstract     = {{Potenziale erkennen, Chancen ergreifen, Wissen erweitern. Wie Vernetzung und Austausch die Qualität der (Aus-)Bildung verbessern können.
In einer vernetzten Welt gewinnt auch die bildungsbereichsübergreifende Vernetzung von Lehrenden an Bedeutung. Die Vernetzung von Personen aus Schule, Hochschule und Weiterbildungseinrichtungen untereinander sowie mit Ausbildungs- und Bildungsverantwortlichen aus Unternehmen und Institutionen bietet vielfältige Chancen und Potenziale. Durch den Austausch von Wissen, Erfahrungen und Methoden können Lehrende voneinander lernen, innovative Lehrkonzepte entwickeln und so die Qualität der (beruflichen) Bildung insgesamt verbessern.}},
  author       = {{Meyer, Kirsten and Breternitz, Annika and Briesenick, Jörg and Brinkmann, Gero and Hülsmann, Oliver and Kießler, Carsten and Thiel, Marc}},
  keywords     = {{Lernortkooperation, Berufliche Bildung, Vernetzung, Austausch, Lehrende}},
  pages        = {{29}},
  publisher    = {{Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe}},
  title        = {{{Bereichsübergreifende Vernetzung Lehrender : Voneinander füreinander profitieren}}},
  year         = {{2024}},
}

@misc{12499,
  abstract     = {{Von Pisa, über Bologna und Brügge nach Kopenhagen. Wie Bildungsbrücken OWL die Internationalisierung der Berufsbildung fördert.

Das InnoVET-Projekt Bildungsbrücken OWL setzt unter anderem auf berufliche Auslandserfahrung für Auszubildende, um schon frühzeitig das Bewusstsein für die Bedeutung eines internationalen Austauschs zu schaffen. Die Arbeitsgruppe (AG) Internationalisierung nahm sich der Aufgabe an, mit dem interaktiven Selbstlernkurs „Internationale Kompetenzen“ ein Angebot für Auszubildende zu schaffen, welches sie auf internationale Situationen, z.B. im
Rahmen eines Auslandspraktikums vorbereitet und eine interkulturelle Denkweise stärkt.}},
  author       = {{Kurschildgen, Christiane and Meyer, Kirsten and Rustemeyer, Marco}},
  pages        = {{12}},
  publisher    = {{Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe}},
  title        = {{{Berufsbildung international :  Internationale Kompetenzen stärken}}},
  year         = {{2024}},
}

@misc{12501,
  abstract     = {{Fünf Tage für die Vision beruflicher Bildung. Wie Design Sprints die Qualität der Ausbildung verbessern können. 

Innovationen in der dualen beruflichen Ausbildung sind tendenziell mit langwierigen Prozessen verbunden und erfordern die Abstimmung einer Vielzahl von Akteuren (vgl. KMK 2021). Zudem wird die Gruppe der Auszubildenden selten aktiv einbezogen, auch wenn Partizipation und Mitgestaltung als wesentliche Bestandteile für zukunftsfähige Entwicklungen gelten. Umso wichtiger ist es vor dem Hintergrund zahlreicher unbesetzter Ausbildungsplätze und des verschärften Fachkräftemangels geworden, die zukünftigen Fachkräfte aktiv einzubinden. Auszubildende sollen in den Mittelpunkt gestellt werden, um ihren Ideen und Lösungsvorschlägen Raum zu geben.}},
  author       = {{Breternitz, Annika and Meyer, Kirsten and Brinkmann, Gero and Gassiev, Mikhail and Schneider, Birgit and Timmermann, Heike}},
  keywords     = {{Design Sprint, Bridge Days, Innovation, Berufliche Bildung, Lernortkooperation}},
  pages        = {{16}},
  publisher    = {{Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe}},
  title        = {{{Bridge Days & Wahlpflichtfach Coaching. Ein Innovationsevent für Auszubildende der dualen Ausbildung. }}},
  year         = {{2024}},
}

@misc{12507,
  abstract     = {{Was, wann, wie, woraufhin lernen? 
Selbstorganisiertes Lernen (SOL) ist eine zentrale Zukunftskompetenz und wesentlich für erfolgreiches Lernen in Berufsschule, Betrieb, Hochschule und Beruf. Es bildet die Grundlage für die Entwicklung von Handlungsfähigkeit in einer komplexen und sich stetig verändernden Lebens- und Arbeitswelt. Bildungsinstitutionen und Lehrende stehen vor der Herausforderung, Lernumgebungen zu schaffen, die SOL fördern und unterstützen. Dabei geht es nicht nur um Wissensvermittlung, sondern auch darum, Lernende zu befähigen, ihr Lernen selbst zu steuern und lebenslang fortzuführen (Boekaerts, 1999, S. 449).}},
  author       = {{Fries, Sophie and Meyer, Kirsten and Schäffer, Dennis}},
  keywords     = {{Selbstorganisiertes Lernen (SOL), Zukunftskompetenz, Handlungskompetenz, Lernen, Lernortkooperation, Wissensvermittlung, Eigenverantwortung, Lernkompetenz}},
  pages        = {{17}},
  publisher    = {{Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe}},
  title        = {{{Selbstorganisiertes Lernen unterstützen - aber wie? : Wie Bildungsbrücken OWL Eigenverantwortung und Lernkompetenz in der beruflichen Bildung stärkt. }}},
  year         = {{2024}},
}

@misc{12870,
  abstract     = {{Kooperation und Zusammenarbeit über die Grenzen der Bildungsbereiche hinweg sind zentrale Faktoren für ein optimales Umfeld beruflicher Bildung – gerade in ländlichen Regionen wie Ostwestfalen-Lippe (OWL). Aus dieser Überzeugung ist das InnoVET-Projekt Bildungsbrücken OWL entstanden. Hier kooperieren vier Partner, die ihre Sichtweisen, Expertisen und ihre Netzwerke in die Gestaltung des beruflichen Bildungsökosystems der Region gleichwertig einbringen.}},
  author       = {{Meyer, Kirsten and Breternitz, Annika and Briesenick, Jörg and Brinkmann, Gero and Hülsmann, Oliver and Kießler, Carsten and Thiel, Marc}},
  keywords     = {{Berufsbildung, Bildungsbrücken OWL, InnoVET, Kooperation, Bildungsökosystem, Exzellenz}},
  pages        = {{15}},
  publisher    = {{Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe}},
  title        = {{{Bereichsübergreifende Berufliche Bildung}}},
  year         = {{2024}},
}

@misc{11935,
  author       = {{Meyer, Kirsten and Briesenick, Jörg}},
  isbn         = {{978-3-00-075501-9}},
  keywords     = {{Berufspädagogik, berufliche Bildung, Umfrage, Exzellente berufliche Bildung, InnoVET, Kreishandwerkerschaft PB-Lippe}},
  pages        = {{30}},
  publisher    = {{Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe}},
  title        = {{{Status quo der dualen Berufsausbildung in den Bau- und Bauausbaugewerken}}},
  year         = {{2023}},
}

@misc{11938,
  abstract     = {{im InnoVET-Projekt Bildungsbrücken OWL haben sich der Eigenbetrieb Schulen des Kreises Lippe, die Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe, die regionale Bildungsgenossenschaft Lippe Bildung eG und die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe zusammengeschlossen, um erstklassige Bedingungen für die berufliche Bildung in der Region Ostwestfalen-Lippe auszubauen. Die Stärkung des eigenverantwortlichen und selbstorganisierten Lernens ist ein Baustein dafür und wird durch die Arbeitsgruppe SOL (Selbstorganisiertes Lernen) unterstützt.
Der Reader „Methoden für aktivierende und motivierende Gruppenarbeiten“ gliedert sich in zwei Teile. Im ersten Teil werden Sozialformen und Möglichkeiten für die Gruppeneinteilung vorgestellt. Anschließend wird ein Prinzip zum Ablauf von Arbeitsphasen aufgezeigt, welches in verschiedenen Gruppenmethoden Anwendung findet. Zusätzlich wird ein Verfahren für die Sicherung von Gruppen-ergebnissen präsentiert. Im zweiten Teil wird eine Auswahl konkreter Methoden vorgestellt. Die Aus-wahl reicht von Methoden mit geringem Vorbereitungsaufwand durch die Lehr-/Ausbildungsperson und geringer Anforderung an die Lernenden bis hin zu komplexeren Gruppenmethoden, die in der Vorbereitung anspruchsvoller und für Lernende geeignet sind, die idealerweise über Vorerfahrungen mit Gruppenarbeit verfügen. Alle aufgeführten Methoden sind in analogen, hybriden und digitalen Lehr-Lernsettings einsetzbar. Die Methodenbeschreibungen sind auf die analoge Durchführung ausge-richtet, digitale resp. hybride Umsetzungsmöglichkeiten sind jeweils in Unterkapiteln beschrieben. Zu allen Methoden sind Quellenangaben und weiterführende Links angegeben. In der Praxis haben sich die Methoden aus Sicht der Autorinnen für die Erreichung von Lernzielen und für die Förderung der aktiven Mitarbeit der Lernenden bewährt.
Die aufgeführten Methoden sind in ihrem Einsatz, Ablauf, in ihrer Begleitung und auch in ihrer analogen, hybriden oder digitalen Umsetzung adaptierbar. Die zeitliche Ablaufplanung der Methoden ist von verschiedenen Aspekten abhängig, wie etwa dem Fach, der Aufgabenstellung, der zur Verfügung stehenden Zeit oder der Gesamtanzahl an Lernenden. Aus diesem Grunde haben die Autorinnen auf die Angabe von Zeiten weitgehend verzichtet. Interessierte Lehr-/Ausbildungspersonen sind eingeladen, die Methoden auf die jeweilige Lehr-Lerngegebenheit hin anzupassen und zeitlich zu gestalten.}},
  author       = {{Thies, Katharina and Breternitz, Annika and Meyer, Kirsten}},
  keywords     = {{SOL, Selbstorganisiertes Lernen, Methoden, Gruppenarbeit}},
  pages        = {{32}},
  publisher    = {{Bildungsbrücken OWL}},
  title        = {{{Methoden für aktivierende und motivierende Gruppenarbeit :  Reader für Lehr- und Ausbildungspersonen}}},
  year         = {{2023}},
}

@book{10121,
  author       = {{Thies, Katharina and Schneider, Birgit and Breternitz, Annika and Steltenkamp, Ralf and Meyer, Kirsten}},
  isbn         = {{978-3-910240-00-1}},
  pages        = {{35}},
  publisher    = {{Bildungsbrücken OWL}},
  title        = {{{Bridge Days - Ein innovatives Design-Sprint-Format für Auszubildende : Manual für die Durchführung}}},
  doi          = {{https://doi.org/10.25644/q0ps-3m33}},
  year         = {{2023}},
}

@misc{12532,
  abstract     = {{Workshop 17: Innovationen durch Forschung stärken – Austauschprozesse zwischen Wissenschaft und Praxis am Beispiel des InnoVET-Programms: Innovationen durch Forschung stärken – Austauschprozesse zwischen Wissenschaft und Praxis am Beispiel des InnoVET-Programms Fragen wie „Wann ist ein Qualifizierungsangebot in der dualen Ausbildung eine Innovation?“, „Wie kann man Qualifizierungsangebote großflächig und effizient verbreiten?“ und „Wie kann Wissen zwischen Forschung und Praxis optimal transferiert werden?“ stehen im Fokus der übergeordneten trilateralen Begleitforschung zum InnoVET-Programm. Im Begleitforschungsnetzwerk geht das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) zusammen mit der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU Magdeburg) und der Universität Paderborn (UPB) diesen Fragen nach.
Herausforderungen wie Digitalisierung, neue Technologien, Flexibilisierungen bis hin zur demographischen Entwicklung führen zu erheblichen Veränderungen am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Diese Herausforderungen müssen angegangen werden. Zu diesem Zweck fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) 17 InnoVET-Projekte, die neue strukturbildende Konzepte entwickeln und erproben, um die Attraktivität und Qualität der beruflichen Bildung zu steigern und zukunftsfest zu machen und der Gleichwertigkeit dualer und akademischer Bildung Rechnung zu tragen. Beispiele sind neue Lernortkooperationen wie überregionale Bildungsakademien mit digitalen Lernplattformen, flexibel einsetzbare modulare Bildungsangebote oder neue Fort- und Weiterbildungsabschlüsse.
Diese Innovationen erfolgreich, in der Breite und nachhaltig im Bildungssystem zu verankern, ist eine große Herausforderung. Der Transfer ist komplex und bedarf Austauschprozesse zwischen Wissenschaftlern, Praktikern und systemrelevanten Akteuren der beruflichen Bildung. Die InnoVET-Projekte bieten seit Anfang 2022 der übergeordneten Begleitforschung einen exzellenten Feldzugang, um Fragen zu Innovationsgegenständen und Innovationstransfer zu bearbeiten.}},
  author       = {{Claes, Svenja and Meyer, Kirsten and Schneider, Birgit and Thies, Katharina}},
  keywords     = {{Bildungsbrücken OWL, InnoVET, Hochschultage Berufliche Bildung, HTBB, Innovation, Forschung, Austausch, Wissenschaft, Praxis}},
  location     = {{Bamberg}},
  pages        = {{99}},
  title        = {{{Zur Bedeutung und Gestaltung von Interaktion und Vernetzung in Innovationsprozesse - ein Praxiseinblick in das Projekt Bildungsbrücken OWL}}},
  year         = {{2023}},
}

@misc{12658,
  abstract     = {{Innovationen durch Forschung stärken – Austauschprozesse zwischen Wissenschaft und Praxis am Beispiel des InnoVET-Programms
Fragen wie „Wann ist ein Qualifizierungsangebot in der dualen Ausbildung eine Innovation?“, „Wie kann man Qualifizierungsangebote großflächig und effizient verbreiten?“ und „Wie kann Wissen zwischen Forschung und Praxis optimal transferiert werden?“ stehen im Fokus der übergeordneten trilateralen Begleitforschung zum InnoVET-Programm. Im Begleitforschungsnetzwerk geht das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) zusammen mit der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU Magdeburg) und der Universität Paderborn (UPB) diesen Fragen nach.
Herausforderungen wie Digitalisierung, neue Technologien, Flexibilisierungen bis hin zur demographischen Entwicklung führen zu erheblichen Veränderungen am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Diese Herausforderungen müssen angegangen werden. Zu diesem Zweck fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) 17 InnoVET-Projekte, die neue strukturbildende Konzepte entwickeln und erproben, um die Attraktivität und Qualität der beruflichen Bildung zu steigern und zukunftsfest zu machen und der Gleichwertigkeit dualer und akademischer Bildung Rechnung zu tragen. Beispiele sind neue Lernortkooperationen wie überregionale Bildungsakademien mit digitalen Lernplattformen, flexibel einsetzbare modulare Bildungsangebote oder neue Fort- und Weiterbildungsabschlüsse.
Diese Innovationen erfolgreich, in der Breite und nachhaltig im Bildungssystem zu verankern, ist eine große Herausforderung. Der Transfer ist komplex und bedarf Austauschprozesse zwischen Wissenschaftlern, Praktikern und systemrelevanten Akteuren der beruflichen Bildung. Die InnoVET-Projekte bieten seit Anfang 2022 der übergeordneten Begleitforschung einen exzellenten Feldzugang, um Fragen zu Innovationsgegenständen und Innovationstransfer zu bearbeiten.
Auf einer Metaebene untersucht die trilaterale Begleitforschung gemeinsam mit Projektakteuren, welche Gestaltungsmerkmale innovative Bildungsprodukte haben (Tag 1 OVGU Magdeburg), welche Transferverständnisse in den Projekten zugrunde liegen und welche Prozesse mit der Übertragung von Innovationen notwendig sind (Tag 2 UPB), sowie Möglichkeiten und Rahmenbedingungen, wie man Programme zukünftig gestalten kann, sodass der Systemtransfer zwischen Wissenschaft und Praxis gelingt (BIBB).
Gemeinsam mit den Workshop-Teilnehmenden sollen Chancen und Grenzen der Gestaltung von Innovationen und deren Transfer in Aus- und Weiterbildung anhand ausgewählter Beispiele aus dem InnoVET-Kontext erarbeitet und diskutiert werden. Welches Verständnis von Innovation und Transfer existiert aus Forschungs- und Praxisperspektive? Welche Gestaltungsmerkmale zeichnen Innovationen in der beruflichen Bildung aus und welche Rolle spielen diese für die Attraktivität beruflicher Bildung? Welche strukturellen, organisationalen, personellen Rahmenbedingungen und Prozesse sind notwendig, damit eine Innovation in der beruflichen Bildung funktioniert?
Der erste Teil des Workshops (Dienstag, 21.03.2023, nachmittags) startet mit einem Impulsvortrag und gibt Einblick in das InnoVET-Programm sowie in die gestaltungsorientierte Erforschung von Berufsbildungsprogrammen. Anschließend fokussiert er unter Berücksichtigung ausgewählter InnoVET-Projekte auf die Gestaltungsmerkmale der InnoVET-Innovationssätze im Schnittbereich zwischen beruflicher Bildung, akademischer Bildung und höherqualifizierender Berufsbildung und auf deren jeweiligen Beitrag zur Steigerung der Attraktivität beruflicher Bildung. Dazu präsentieren sich im Rahmen einer Postersession zunächst unterschiedliche InnoVET-Projekte mit ihren neu entwickelten Bildungsangeboten und diskutieren insbesondere, welche Merkmale diese Angebote aus ihrer Sicht für potenzielle Nachfragende besonders attraktiv machen. Diese Sichtweise wird anschließend mit einem Einblick in den übergreifenden Forschungsdiskurs zum Thema ergänzt. Diese Praxis- und Forschungsperspektiven werden schließlich zusammengeführt und bilden die Hintergrundfolie für eine moderierte Expertendiskussion mit den Workshopteilnehmenden. Die Diskussion verfolgt das Ziel, die zentralen Merkmale einer attraktiven Berufsbildung aus den verschiedenen Perspektiven herauszuarbeiten und die Frage zu erörtern, wie (auch leistungsstärkere) Jugendliche für die Berufsbildung gewonnen werden können.
Am Folgetag (Mittwoch, 22.03.2023, vormittags) präsentiert der Begleitforschungsstandort Paderborn Ergebnisse aus seinem Projekt „ITiB“. Nach einem kurzen Input zu aktuellen Erkenntnissen aus der ITiB-Projektarbeit (Ergebnisse Interviewstudie zu den Themen Innovation, Transfer & Vernetzung) und einer daran anschließenden Diskussion liegt der Schwerpunkt dieses Workshoptages auf Praxiseinblicken und Diskussionen zum Thema ‚Interaktion und Vernetzung in Innovationsprozessen‘. Methodisch ist die Arbeitsphase angelehnt an das sogenannte „World Café“. Teilnehmende können sich Gruppentischen der Vertreter*innen aus InnoVET-Projekten mit unterschiedlichen Fragestellungen/Schwerpunkten zum Thema ‚Interaktion und Vernetzung in Innovationsprozessen‘ zuordnen. Die InnoVET-Projekte geben jeweils einen Kurzüberblick über ihr Projekt und stellen vor, wie sie sich im Rahmen ihrer Projektarbeit mit dieser spezifischen Themenstellung im Kontext von Vernetzung auseinandersetzen. Sie moderieren die Diskussion an ihrem jeweiligen Tisch und dokumentieren die Ergebnisse auf einem Flipchart. Nach zwei Diskussionsrunden führen die Projektverantwortlichen die Diskussionsergebnisse zusammen. Den Abschluss der Austauschphase bildet eine Präsentation der Ergebnisse der einzelnen Tische, sodass die Teilnehmenden einen kurzen Überblick über alle Diskussionen erhalten.
Der Workshop bricht die Komplexität des Projektprogramms herunter und dient als Austausch- und Kommunikationsforum. Er zielt darauf ab, Konzepte, Ansätze, Ideen und Best-Practice-Beispiele für innovative Qualifizierungsangebote in der dualen Aus-, Fort- und Weiterbildung vorzustellen und zu diskutieren. Besonders spannend ist die Einbindung sowohl der Praxis- als auch der Forschungsperspektive, und es gilt, sich nah am Geschehen in der Berufsbildungspraxis der Innovationen und Potenziale ihrer nachhaltigen Übertragung ins System forschungsbasiert anzunähern. Erste Ergebnisse dieser anwendungsnahen Forschung werden präsentiert und mit den Teilnehmenden diskutiert. Im Rahmen des Workshops sollen insbesondere Gestaltungsmerkmale der Innovationen aus den InnoVET-Projekten und deren Transferpotenziale in andere Institutionen und Domänen fokussiert werden. Gemeinsam mit den Teilnehmenden soll der Gedanke des gelingenden Transfers aufgenommen und verfolgt werden. Es geht um die gegenwärtigen Herausforderungen und Möglichkeiten, die entwickelten innovativen Ansätze, Konzepte oder Produkte strukturell in den Lernorten der beruflichen Bildung zu verankern.}},
  author       = {{Claes, Svenja and Meyer, Kirsten}},
  keywords     = {{Berufliche Bildung, Innovation, Qualifizierung, InnoVET, Vernetzung, Austausch}},
  location     = {{Bamberg}},
  title        = {{{Innovationen durch Forschung stärken – Austauschprozesse zwischen Wissenschaft und Praxis am Beispiel des InnoVET- Programms. Vorstellung des InnoVET-Projektes Bildungsbrücken OWL}}},
  year         = {{2023}},
}

@misc{12659,
  abstract     = {{Anhand von Beispielen aus den InnoVET-Projekten Bildungsbrücken OWL und BBChemie werden Chancen, Herausforderungen und Ideen zu folgenden Fragestellungen diskutiert:

Wie können Bildungskarrieren durch Zusatzangebote angereichert werden und dadurch attraktiver gestaltet werden?
Welche Chancen entstehen für Lernende, wenn berufliche und akademische Bildung zusammenkommen?
Wie kann ein bereichsübergreifendes Netzwerk die Lehrenden aus akademischer und beruflicher Bildung bereichern?
Wie gelingen bereichsübergreifende Lern- und Lehrangebote für theorieschwächere Azubis mit praktischen Potenzialen?
Das Forum ist im interaktiven Format des Disqspace gestaltet. Nach einem Auftaktimpuls finden zweimal nacheinander vier parallele Mini-Workshops statt. Die Ergebnisse werden im Plenum gesammelt.}},
  author       = {{Claes, Svenja and Gassiev, Mikhail and Meyer, Kirsten and Schneider, Birgit and Esch, Petra and Bogomolny, Valeria}},
  location     = {{Berlin}},
  title        = {{{Forum 4: Grenzen überschreiten: Brücken zwischen beruflicher und akademischer Bildung öffnen neue Bildungswege. }}},
  year         = {{2023}},
}

@misc{11941,
  abstract     = {{„Die Bridge Days sind ein innovatives Lernformat, das die Auszubildenden in den Mittelpunkt rückt. In einem fünftägigen Design Sprint identifizieren sie Herausforderungen im aktuellen Ausbildungssystem und entwickeln darauf aufbauend innovative Lösungsansätze für die berufliche Bildung der Zukunft. Das Format wurde im InnoVET-Projekt Bildungsbrücken OWL konzipiert und erstmals erprobt.“}},
  author       = {{Schneider, Birgit and Thies, Katharina and Meyer, Kirsten}},
  booktitle    = {{Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis : BWP}},
  issn         = {{2943-6885}},
  keywords     = {{Auszubildender, Berufsausbildung, Innovation, Innovationsförderung, Beteiligung, InnoVET}},
  number       = {{4}},
  pages        = {{50--51}},
  publisher    = {{Steiner}},
  title        = {{{Berufliche Bildung der Zukunft aus Sicht der Lernenden – Bridge Days als innovatives Lernformat}}},
  volume       = {{51}},
  year         = {{2022}},
}

@book{5062,
  author       = {{Meyer, Kirsten and Bielewicz, Julia  and Thies, Katharina}},
  keywords     = {{Teambegleitung, Projektwoche, Praxisbezug, Hochschullehre, Lernen}},
  publisher    = {{Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe}},
  title        = {{{Teambegleitung in berufsorientierten Projektwochen. Ein ausbildungsbegleitendes Workbook}}},
  year         = {{2021}},
}

@misc{7583,
  author       = {{Schmohl, Tobias and Jenert, Tobias and Thies, Katharina and Schäffer, Dennis and Meyer, Kirsten}},
  booktitle    = {{The Future of Education}},
  location     = {{Florenz}},
  pages        = {{392--396}},
  publisher    = {{Libreriauniversitaria.it}},
  title        = {{{Digital Scaffolding for Non-Traditional Students. Framing Social Interactions in Educational Online-Settings at Universities of Applied Sciences}}},
  volume       = {{10}},
  year         = {{2020}},
}

@inproceedings{5846,
  abstract     = {{Artificial Intelligence (AI) is continuously moving into our surroundings. In its various forms, it has the potential to disrupt most aspects of human life. Yet, the discourse around AI has long been by experts and for experts. In this paper, we argue for a participatory approach towards designing human-AI interactions. We outline how we used design methodology to organise an interdisciplinary workshop with a diverse group of students – a workbook sprint with 45 participants from four different programs and 13 countries – to develop speculative design futures in five focus areas. We then provide insights into our findings and share our lessons learned regarding our workshop topic – AI and Space – our process, and our research. We learned that involving non-experts in complex technical discourses – such as AI – through the structural rigour of design methodology is a viable approach. We then conclude by laying out how others might use our findings and initiate their own workbook sprint to explore complex technologies in a human-centred way.}},
  author       = {{Mucha, Henrik and Mevißen, Dennis and Robert, Sebastian and Jacobi, Ricarda and Meyer, Kirsten and Heusler, Winfried and Arztmann, Daniel}},
  booktitle    = {{Extended Abstracts of the 2020 CHI Conference on Human Factors in Computing Systems}},
  isbn         = {{9781450368193}},
  location     = {{Honolulu, HI, USA}},
  publisher    = {{Association for Computing Machinery}},
  title        = {{{Co-Design Futures for AI and Space: A Workbook Sprint}}},
  doi          = {{10.1145/3334480.3375203}},
  year         = {{2020}},
}

