@misc{8440,
  abstract     = {{Das Forschungsprojekt des Instituts für Designstrategien (TH OWL) in Kooperation mit dem Kultur- und Veranstaltungs-
betrieb moStar Promotion GmbH, widmete sich der Frage, welchen Einfluss digitale Technologien auf die zukünftige
Stadtentwicklung nehmen und wie diese gewinnbringend für Sozial- und Kultureinrichtungen zur Förderung der 
Quartierstruktur eingesetzt werden können. Als Untersuchungsraum des Reallabors diente die Essigfabrik – seit fast 20 Jahren eine Kulturstätte für Konzerte und Events im Deutzer Hafen auf der rechtsrheinischen Seite Kölns. 
Das gesamte Hafengebiet befindet sich aktuell in einem städtebaulichen Entwicklungsprozess vom ehemaligen Industriehafen zu einem Wohn- und Arbeitsquartier und stellt damit eines der größten, innerstädtischen Stadtentwicklungsprojekte in Deutschland dar. Mit diesem Transformationsprozess als beispielhaftem Hintergrund, möchte das Projekt bisherige Nutzungskonzepte von Quartiers- und Kulturzentren überdenken und neue, innovative Schnittstellen in Richtung einer kommunikativen, kreativen Digitalwirtschaft ausloten.
Das Projekt wurde im Zeitraum von 2019 bis 2022 aus Mitteln der Europäischen Union und des Landes NRW gefördert.}},
  author       = {{Barbosa Jardim, Amanda and Bartenbach, Eva and Bremenkamp, Laura Rabea and Dorf, Johanna Julia and Henning, Kai-Fabian and Kintrup, Christopher and Müh, Maximilian and Oldenburg, Carsten and Weßeling, Ricarda and Häusler, Axel}},
  isbn         = {{978-3-939349-38-9}},
  keywords     = {{Essigfabik <Köln> / Digitalisierung, Stadtviertel, Stadtentwicklung, Kulturzentrum, Erforschung, Projekt, Geschichte 2019-2022}},
  pages        = {{240}},
  publisher    = {{Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe ;  Institut für Designstrategien}},
  title        = {{{LivingLab Essigfabrik : Erforschung und Entwicklung eines digitalen Quartiers- und Kulturzentrums im Deutzer Hafen, Forschungsbericht 2019-2022}}},
  year         = {{2022}},
}

@inbook{6908,
  abstract     = {{Es liegt auf der Hand, dass eine digitale Unterstützung von Planungs- und Beteiligungsverfahren in vielfacher Hinsicht enorme Vorteile bietet. So können mittels moderner, digitaler Partizpationsplattformen Prozessbeteiligte orts- und zeitunabhängig an städtebaulichen Ideenfindungs- und Bewertungsverfahren teilnehmen und ihre Gedanken, Meinungen und Vorschläge mit anderen teilen und diskutieren. Seit einigen Jahren stehen hierfür eine Reihe adaptierbarer Softwareprodukte zur Verfügung, z. B. Consul, ein community-basiertes Opensource-Projekt der Consul Democracy Foundation auf GitHub, die proprietäre Software citizenLab des gleichnamigen belgischen Unternehmens, oder dem neuseeländischen Pendant Loomio der Loomio Cooperative Ltd. und viele weitere. Der webbasierte Zugang ermöglicht dabei nicht nur eine potenzielle Reichweitensteigerung an Teilnehmenden und die schnelle Verlinkung zu anderen digitalen Inhalten bzw. Medien, sondern erleichtert auch die statistische Informationsauswertung und die mediale wie inhaltliche Dokumentation des Gesamtprozesses. Aktuelle Softwarelösungen sind dabei als anwenderfreundliches Baukastensystem konzipiert, das je nach Anwendungsfall individuell, modular und ohne Programmierkenntnisse zusammengesetzt werden kann. Die zuschaltbaren Module reichen von einfachen Formularmasken über interaktive Karten-Tools, MindMaps und Umfragen bis hin zu integrierten Video-Chat-Funktionen und kollaborativen Whiteboards. Zukünftig ist davon auszugehen, dass die modulare Struktur und die enorm vielfältigen Einsatzgebiete dieser Softwarelösungen zunehmend auch KI-gestützte Funktionen als neue Features enthalten werden bzw. im Baukasten bestehende Module optimieren oder ablösen werden. Die Gründe hierfür liegen größtenteils im disruptiven Fortschritt der Softwarentwicklung. Andererseits darf aber auch erwogen werden, ob nicht doch häufig beobachtete Hemmnisse oder Probleme bisheriger Partizipationsverfahren ggf. durch den unterstützenden Einsatz von KI auch abgebaut oder verringert werden könnten. Beide Perspektiven stellen für sich genommen schon sehr breite Grundlagenforschungsfelder dar, die insbesondere durch die noch hinzukommenden Aspekte der Technologieakzeptanz enorm komplex werden können. Da aber die technologische Hürde zur Umsetzung einfacher Software-Prototypen durch die Vielzahl zur Verfügung stehender Opensource-Tools sehr niedrig ist, entwickelte der Forschungsschwerpunkt nextPlace der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe zunächst eine allererste, prototypische Hardware-Software-Applikation, um - im Sinne eines Proof-of-Concept – die Relevanz und Aufwände tiefergehender Forschungs- und Entwicklungsarbeiten abschätzen zu können. Folglich stellen die nachfolgenden Ausführungen einen technischen Erfahrungsbericht der ersten Entwicklungsschritte dar, um einen einfachen, kostengünstigen und experimentellen Zugang in dieses noch recht junge Forschungsfeld nachvollziehbar zu machen.}},
  author       = {{Oldenburg, Carsten and Häusler, Axel}},
  booktitle    = {{	 REAL CORP 2021: Cities 20.50, creating habitats for the 3rd millennium, smart - sustainable - climate neutral : proceedings of 26th International Conference on Urban Planning, Regional Development and Information Society}},
  editor       = {{Schrenk, Mnafred and Popovich, Vasily V. and Zeile, Peter and Elisei, Pietro and Beyer, Clemens and Ryser, Judith and Stöglehner, Gernot}},
  isbn         = {{978-3-9504945-0-1}},
  keywords     = {{Data Visualisation, Participation, Speech Recognition, Artificial Intelligence, Internet of Things}},
  location     = {{Wien}},
  pages        = {{481--487}},
  title        = {{{KI-gestützter Wordcloud-Generator für Beteiligungsprozesse}}},
  doi          = {{10.48494/REALCORP2021.1116}},
  year         = {{2021}},
}

@inbook{13300,
  abstract     = {{Die Energiewende und die Erreichung der politisch formulierten und gesellschaftlich gewollten Umweltschutzziele bedarf zukunftstauglicher Planungswerkzeuge, die sowohl die übergeordnete Verwaltungsperspektive als auch die Perspektive der individuellen Nachbarschaften vor Ort berücksichtigen. Im Idealfall sollten diese beiden Perspektiven zu einem gemeinsamen Interessenmanagement zusammengeführt werden. Folglich stellen der Informationserwerb und das Erlernen der relevanten Zusammenhänge und Wechselwirkungen entscheidende Faktoren zum Gelingen dieses Transformationsprozesses dar. Das webbasierte Tool myField soll es den Bürger*innen ermöglichen, im persönlichen Wohnumfeld projektorientierte Maßnahmen zur Erzeugung umweltschutzorientierter Energievorhaben zu projektieren und durch Simulations- und Eigenabschätzungsverfahren eine Optimierung solcher Projektideen vorzunehmen. myField bietet neben der computerspiel-ähnlichen 3D-Welt zusätzlich eine Cloud-Plattform zur Kommunikation kollaborativer Ideen und zur Vernetzung zwischen den Akteur*innen. myField wurde vom Forschungsschwerpunkt nextPlace der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Kooperation mit der Arbeitsgruppe GIS des Geografischen Instituts der Universität Bonn als interaktive Softwareapplikation auf Basis der Gaming-Engine Unity3D entwickelt. Die ersten Arbeitsschritte beinhalteten Literatur- und Software-Recherchen zur inhaltlichen Positionierung. Die Kernarbeit bestand aus der Programmierung des Software-Prototypen und der Implementierung amtlicher Geodateninfrastrukturen. Die Entwicklungsarbeit wurde gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), begleitet durch Expertengespräche, Rückkopplungen mit Fachvertretern der Beispielumgebung LEADER-Region Nordlippe und einzelnen Anwendertests.}},
  author       = {{Dally, Benjamin and Henning, Kai-Fabian and Oldenburg, Carsten and Häusler, Axel and Greve, Klaus and Kühle, Sebastian}},
  booktitle    = {{Flächennutzungsmonitoring XIII: Flächenpolitik - Konzepte - Analysen - Tools}},
  isbn         = {{978-3-944101-79-8}},
  keywords     = {{Raumplanung, spatial planning, Partizipation, participation, Flächennutzung, area utilization, Umweltschutz, environmental protection, Simulation, simulation, Bundesrepublik Deutschland, Federal Republic of Germany}},
  location     = {{Dresden}},
  pages        = {{293--302}},
  publisher    = {{Rhombos-Verlag}},
  title        = {{{myField: Ein webbasiertes Partizipations-Tool zur Simulation und Eigenabschätzung nachbarschaftlicher Energie- und Umweltschutzvorhaben}}},
  doi          = {{https://doi.org/10.26084/13dfns-p027}},
  volume       = {{79}},
  year         = {{2021}},
}

@inproceedings{5893,
  author       = {{Häusler, Axel and Oldenburg, Carsten and Kintrup, Christopher and Bremenkamp, Laura Rabea and Barbosa Jardim, Amanda and Müh, Maximilian}},
  booktitle    = {{Detmold Conference Week}},
  location     = {{Detmold}},
  title        = {{{Forum Essigfabrik - Culture Tech Talk 2}}},
  year         = {{2020}},
}

