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_id: '11119'
abstract:
- lang: ger
  text: "Das Thema der vorliegenden Bachelorarbeit ist dem Themenkomplex Softwarearchitektur
    zuzuordnen. Der Fokus liegt dabei explizit auf der Untersuchung der SOLID-Prinzipien
    hinsichtlich ihres Nutzens und ihrer Grenzen in der Spieleentwicklung. Um diese
    Untersuchung vorzunehmen, wurde die Spieleentwicklung als eine komplexe Form der
    Softwareentwicklung eingeordnet, in der sich Vorgehensmodelle wie Scrum und Anforderungsanalysen
    bewährt haben. Darüber hinaus wurden für die Untersuchung Anwendungsbeispiele
    der einzelnen SOLID-Prinzipien herangezogen, die dem eigens entwickelten Spiel
    entspringen. Die Entwicklung des selbst entwickelten Spiels wurde in der Unity
    Engine und der objektorientierten Programmiersprache C# durchgeführt. Um die fachliche
    Grundlage für die Anwendungsbeispiele zu liefern, wurden sowohl Grundprinzipien
    der objektorientierten Programmierung als auch elementare Funktionsweisen der
    Spiele-Engine Unity erläutert. Zusätzlich wurden Ziele der Softwarearchitektur
    dargelegt, um den Nutzen und die Grenzen der SOLID-Prinzipien entsprechend zu
    analysieren. Da die Entwicklung von digitalen Spielen eine komplexe Form der Softwareentwicklung
    ist, braucht es ein geplantes Vorgehen in der Entwicklung und eine angestrebte
    Softwarearchitektur. Diese Architektur kann durch die Entwurfsmuster der SOLID-Prinzipien
    erreicht werden. So ergibt sich bei Anwendung des Open-Closed-Prinzips ein Softwaresystem,
    das für den Fall, dass neue Funktionen oder Inhalte ergänzt werden sollen, erweiterbar
    bleibt. Dabei bleibt das System durch die Prinzipien Interface-Segregation, Dependency-Inversion
    und das Liskov’sche-Substitutions-Prinzip ein stabiles Konstrukt, bei dem keine
    problematischen Abhängigkeiten bestehen. Dadurch ist ein solches System einfach
    veränderbar, wenn nachträglich Anpassungen vorgenommen werden müssen, und besitzt\r\ndaher
    einen geringen Wartungsaufwand. Die Anwendung der SOLID-Prinzipien ist jedoch
    nicht immer sinnvoll. Bei der Anwendung des Interface-Segragation-Prinzip kann
    es zu einer hohen Anzahl von Schnittstellen kommen, die zu Unübersichtlichkeit
    führen kann. Dadurch werden Wartungsaufgaben intensiver, da sich zunächst ein
    Überblick über das kompliziert gestaltete System gemacht werden muss. Neben den
    SOLID-Prinzipien gibt es Entwurfsmuster, wie das Factory-Pattern und das Observer-Pattern,
    welche in dieser Arbeit nicht behandelt werden. Diese liefern, wie die SOLID-Prinzipien
    auch, Lösungen für wiederholt auftretende Problemstellungen in der Spieleentwicklung."
author:
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citation:
  ama: 'Sobioch T. <i>Untersuchung der SOLID-Prinzipien: Nutzen und Grenzen in der
    Spieleentwicklung</i>. Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe; 2024.'
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    Grenzen in der Spieleentwicklung</i>. Detmold: Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe.'
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    in der Spieleentwicklung</i>. Detmold: Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe,
    2024.'
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    Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe, 2024'
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    Spieleentwicklung, Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Detmold, 2024.'
  ieee: 'T. Sobioch, <i>Untersuchung der SOLID-Prinzipien: Nutzen und Grenzen in der
    Spieleentwicklung</i>. Detmold: Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe, 2024.'
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    der Spieleentwicklung</i>. Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe, 2024.'
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    Spieleentwicklung, Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Detmold, 2024.'
  ufg: '<b>Sobioch, Till</b>: Untersuchung der SOLID-Prinzipien: Nutzen und Grenzen
    in der Spieleentwicklung, Detmold 2024.'
  van: 'Sobioch T. Untersuchung der SOLID-Prinzipien: Nutzen und Grenzen in der Spieleentwicklung.
    Detmold: Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe; 2024. 48 p.'
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- Softwareentwicklung
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title: 'Untersuchung der SOLID-Prinzipien: Nutzen und Grenzen in der Spieleentwicklung'
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year: '2024'
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