[{"page":"65","language":[{"iso":"ger"}],"ddc":["700"],"place":"Detmold","publication_status":"published","date_updated":"2026-09-02T11:34:28Z","publisher":"Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe","file_date_updated":"2026-08-31T21:22:09Z","status":"public","has_accepted_license":"1","department":[{"_id":"DEP2001"}],"user_id":"83781","_id":"13982","date_created":"2026-08-31T21:27:44Z","author":[{"full_name":"Yusuf, Ahmed","id":"82626","first_name":"Ahmed","last_name":"Yusuf"}],"supervisor":[{"full_name":"Lechtenberg, Frank","first_name":"Frank","last_name":"Lechtenberg","id":"10784"},{"last_name":"Hollermann","first_name":"Eike","id":"80880","full_name":"Hollermann, Eike"}],"title":"KI-generierte Soundeffekte in der Filmton-Postproduktion : Praxisorientierte Untersuchung am Beispiel der Eröffnungsszene aus Dunkirk","year":"2026","citation":{"van":"Yusuf A. 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Für eine zweite Fassung wurden die sichtbaren Geräusche neu aufgebaut und mit KI Text to sound Tools generiert. Sämtliche final verwendeten Soundeffekte stammen aus ElevenLabs Sound Effects. Die erzeugten WAV-Dateien wurden anschließend in Pro Tools importiert, geschnitten, zum Bild synchronisiert, im Pegel angepasst und bei Bedarf im Stereobild positioniert.\r\nMethodisch verbindet die Untersuchung eine Cue-Analyse mit einem Prompt und Generierungsprotokoll, einer qualitativen Auswertung des eigenen Arbeitsprozesses und einem Hörvergleich mit 24 Personen. Bewertet werden vor allem Realismus, Bildsynchronität, gestalterische Kontrolle und der Umfang der nötigen Nachbearbeitung. Bei klaren Einzelgeräuschen, Papier, Schritten und einigen Atmosphären entstand häufig brauchbares Ausgangsmaterial. Deutlich schwieriger waren kurze Objektbewegungen, deren innere Bewegung sehr genau zum Bild passen musste. Besonders problematisch war ein Metallhelm, der auf Asphalt abgelegt wird und sich danach noch kurz dreht beziehungsweise setzt. Trotz vieler Varianten und zusätzlicher Tests mit anderen Generatoren ließ sich dieser Ablauf nicht präzise genug steuern. Bei wiederkehrenden Materialgeräuschen zeigte sich zusätzlich ein Konsistenzproblem: Unabhängig erzeugte Varianten konnten trotz ähnlicher Prompts hörbar unterschiedlich klingen.\r\nIm Hörvergleich erhielt die Originalfassung, Video B, im Durchschnitt bessere Bewertungen als die KI-Fassung, Video A. Am deutlichsten war der Abstand beim Realismus, während er bei der Bildsynchronität kleiner ausfiel. Einzelne offene Kommentare weisen allerdings darauf hin, dass die unterschiedliche Musiklautheit die Wahrnehmung beeinflusst haben könnte. Ein vollständiger Ersatz des Sounddesign-Prozesses lässt sich aus den Ergebnissen daher nicht ableiten. Praktisch zeigte sich die KI vor allem als zusätzliche Quelle für Rohmaterial und Varianten. Auswahl, Timing, Schnitt, Pegel, räumliche Position und Qualitätskontrolle blieben weiterhin Teil der manuellen Sounddesignarbeit."}],"type":"bachelor_thesis"}]
