#9 Stadt der Zukunft : gesund

REGIONALER SALON

#9 Stadt der Zukunft : gesund

Gesundheit in der Stadt bedeutete zunächst vor allem die Vermeidung von Krankheiten, weicht aber einem integraleren Verständnis für mehr Wohlbefinden, Lebensqualität und Prävention. Welchen Einfluss hat die gebaute Umwelt auf die Gesundheit ihrer Bewohner? Welches Wissen ist notwendig, damit die verschiedenen Architekturdisziplinen ihrer enormen Verantwortung zur Gestaltung unserer Lebenswelt gerecht werden können?

Räume im menschlichen Maßstab

Trotz der interdisziplinären Mischung an Referenten sind sich die Beiträge einig, dass Gesundheitsförderung in starkem Zusammenhang mit allgemeinem Wohlbefinden steht und daraus resultierend die Veränderung des Raums im Sinne des Settings-Ansatz das richtige Werkzeug auf dem Weg zur gesunden Stadt ist. Durch ein Gesundheitsverständnis, welches nicht mehr nur die Abwesenheit von Krankheit definiert, sondern ein körperliches und soziales Wohlbefinden ausdrückt, ergeben sich ganz neue Zugänge und Möglichkeiten für die Planungsdisziplinen, um ihrer Verantwortung für den alltäglichen Lebensraum gerecht zu werden. Mit der Verabschiedung des Präventionsgesetzes der Bundesregierung sind nun erstmals auch die Krankenkassen verpflichtet genau hier zu investieren. So zeigen die unterschiedlichen Fachvorträge zwar verschiedene Herangehensweisen an ein und dieselbe Thematik, machen dabei aber auch deutlich, wie wertvoll jede einzelne dieser Herangehensweisen und der jeweilige Blickwinkel ist. Denn Stadt ist ein komplexes System und ihre Wechselwirkungen vielfältig. Die Determinanten zur Gesundheit sind vielfältig und stehen in komplexer Verbindung zueinander, so dass die Stadtplaner den Weg zur gesunden Stadt nicht alleine gehen können. Was wir als generalistische Disziplin jedoch leisten können, ist die notwendigen Akteure zusammenzuführen und die Ein- und Auswirkungen von gebauter Umwelt auf den Menschen weiter zu untersuchen. Schlussendlich gilt es Räume zu schaffen, in denen sich das Leben entfalten kann.

KEYNOTE

Hendrik Baumeister [Universität Bielefeld, Fakultät für Gesundheitswissenschaften, AG 7 Umwelt & Gesundheit] 

Dr. Thomas Claßen [Landeszentrum Gesundheit NRW]

AUS DER PRAXIS

Anja Ritschel [Stadt Bielefeld, Dezernat 3 Umwelt & Klimaschutz]

AUS DER REGION

Philipp Ward [Heimatkrankenkasse]  

STATEMENT HOCHSCHULE

Prof. Dr.  Pilgramm [HNO-Arzt & Honorarprofessor] 

Marcel Cardinali [urbanLab] 

MODERATION

Prof. Kathrin Volk, Benjamin Dally

 

Keynote

Hendrik Baumeister, Universität Bielefeld, Fakultät für Gesundheitswissenschaften, AG 7 Umwelt & Gesundheit

- Gesundheit in der Stadt von gestern, heute, morgen

Dr. Thomas Claßen,Landeszentrum Gesundheit NRW - Instrumente zur Gesundheit in der Planung

 

Aus der Praxis

Anja Ritschel,Stadt Bielefeld, Dezernat 3 Umwelt & Klimaschutz - Umweltgerechtigkeit und Gesundheit – Praxisbericht aus Bielefeld

 

Aus der Region

Philipp Ward, Heimatkrankenkasse - Die Verantwortung zur Gestaltung unserer Lebenswelten

 

Statement

Prof. Dr.  Pilgramm, HNO-Arzt & Honorarprofessor - Veränderung von Krankheitsbildern bezogen auf den Wohnort

Marcel Cardinali, urbanLab - Mit Hilfe der Architektur Alltagsentscheidungen beeinflussen

 

Moderation

Prof. Kathrin Volk, urbanLab

Benjamin Dally, urbanLab
 

Kontakt

Ansprechpartnerin

 

Projektleitung Wissenstransfer

Johanna Julia Dorf, M.A. Innenarchitektur

+49 5231 769 6454

johanna.dorf(at)th-owl.de