Skip to Content
Fachbereich Landschaftsarchitektur und Umweltplanung

Prof. Dr. Werner Rolf

Landschaftsplanung, Landschaftsökologie und Naturschutz

Die folgende Fragestellung wollte ich schon immer gerne erforschen:

Rezent: Ich möchte in inter- und transdisziplinären Forschungsansätzen Strategien, Instrumente und Methoden für die räumliche Planung entwickeln und erproben, die Akteure aus Politik und Planung dabei unterstützen, einen transformativen Wandel hin zu multifunktionalen und resilienten Landschaften in ländlichen und städtischen Räumen zu fördern: zur Unterstützung der biologischen Vielfalt, zur Verbesserung der Lebensqualität und zur Steigerung von Nachhaltigkeit und Klimaresilienz.

Anekdotisch: In einer frühen ‚Forschungsidee‘ wollte ich die Wechselwirkungen zwischen Landschaft, Wahrnehmung und menschlicher Aktivität in europäischen Kulturlandschaften untersuchen. Mit einem immersiven Ansatz plante ich eine Forschungsreise mit einer historischen mobilen Unterkunft der Transhumanz (Schäferwagen). Dieser Ansatz sollte direkten Kontakt zur Landschaft und zur lokalen Bevölkerung ermöglichen, um regionalspezifisches traditionelles Wissen über Landschaftsmanagement zu erschließen und zu erforschen, wie Mensch-Umwelt-Interaktionen sich gegenseitig beeinflussen und eine nachhaltige Landschaftsentwicklung fördern können.

Aus meiner Tätigkeit in der beruflichen Praxis außerhalb der Hochschule nehme ich für meine neue Tätigkeit in der Wissenschaft mit, dass …

nichts so praktisch ist, wie eine gute Theorie. Fundierte theoretische Konzepte können zur Lösung komplexer Herausforderungen beitragen. Gleichzeitig zeigt die Praxis aber auch, dass Theorien an der Realität geprüft und angepasst werden müssen. Die Synthese von Theorie und Praxis bereichert meine wissenschaftliche Arbeit im Sinne einer fundierten praxisrelevanten Forschung.

Diese Frage sollten meine Kolleg:innen aus der Wissenschaft und meine Netzwerkpartner:innen aus der Praxis mir unbedingt stellen:

Welche integrativen Lösungsstrategien tragen dazu bei, die Klima- und Biodiversitätskrise zu bewältigen und dadurch das gesellschaftliche Wohlergehen langfristig zu sichern? Ein sektorenübergreifendes Handeln ist dabei entscheidend, um synergistische und nachhaltige Lösungsstrategien zu entwickeln, die ökologische, soziale und ökonomische Ziele vereinen.

Außerhalb meines beruflichen Alltags nehme ich die Region Ostwestfalen-Lippe vor allem wahr als  …

eine attraktive Landschaft mit besonderem Erholungspotenzial. Die Region besticht durch ihre vielfältige Natur: den Teutoburger Wald, die Senne und das Weserbergland. Als weicher Standortfaktor bietet die Landschaft somit enormes Potenzial für eine nachhaltige Regionalentwicklung.

werner.rolf@th-owl.de //  Webseite Prof. Dr. Werner Rolf

zurück zur Übersicht