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KI.HUB

Fokusprofessor Heizo Schulze

Schnittstelle für Künstliche Intelligenz in der Lehre der TH OWL

Seit 2005 ist Heizo Schulze Professor für Audiovisuelle Medien. Sein Portfolio ist sehr vielfältig: Es umfasst u. a. Musikvideos, Filme und künstlerische audiovisuelle Arbeiten, interaktive Werke, Installationen sowie iOS Apps. In seinem Fokusprojekt „KI.HUB“ arbeitete er im Wintersemester 2024/25 und Sommersemester 2025 an einer strukturellen Basis für eine hochschulweite Vernetzung und einer Förderung innovativer Ansätze von KI in der Lehre. Dieses Fokusprojekt wurde unterstützt von Professorin Dr. Yvonne-Christin Knepper-Bartel, der Vizepräsidentin für Bildung und Nachhaltigkeit.

Digitale Transformation an der TH OWL: innovativ und nachhaltig

Die rasante Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) prägt zunehmend Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft. Hochschulen als Bildungs- und Forschungseinrichtungen stehen dabei im Zentrum dieser Transformation: Zum einen gestalten sie intelligente Technologien und zum anderen wenden sie diese dabei auch an. „Der Einsatz von generativen Text- und Bildinhalten beispielsweise hat in kürzester Zeit massiv Einzug in große Teile der Lehre am Fachbereich Medienproduktion gehalten“, erläutert Fokusprofessor Schulze. Um zukunftsfähig zu bleiben, ist es für Hochschulen essenziell, den Potenzialen und Herausforderungen von KI aktiv zu begegnen: sie zu erkennen und strategisch zu nutzen.

Status quo und Projektidee

Hier setzt das Fokusprojekt „KI.HUB“ an. Der Hub dient als zentrale KI-Schnittstelle für die verschiedenen Fachdisziplinen, die an der TH OWL vertreten sind: von gestalterischen Fächern bis hin zu den naturwissenschaftlichen Fachbereichen. 

Berücksichtigt werden dabei von Beginn an u. a.:

  • Perspektiven der beteiligten Personen aus verschiedenen Fachbereichen: Lehrende, Studierende, Mitarbeitende und auch Studieninteressent:innen
  • Nutzung und Bedarf in den Bereichen Lehre und Lernen
  • bereits eingesetzte Technologien (Hard- und Software, Online Services)
  • ethische und moralische Implikationen und Richtlinien
  • ein rechtssicherer Prüfungseinsatz und Plagiatsregelungen
  • Kosten, z. B. für Abonnements und Lizenzen

Langfristige Integration von KI in die Lehre

Ziel ist es, den KI.HUB als dauerhafte Einrichtung zu etablieren, regelmäßige Fort- und Weiterbildungen für verschiedene Zielgruppen anzubieten und eine Strategie zur langfristigen Integration von KI in der Lehre zu entwickeln.

In den verschiedenen Fachbereichen soll langfristig geschultes Personal gebildet werden. So kann das KI.HUB-Projekt interdisziplinär betrieben werden. Hierzu sollen spezifische Schulungsprogramme entwickelt werden, die Dozent:innen, Mitarbeitende und Studierende auf den neuesten Stand der KI-Technologien bringen. Die Etablierung von regelmäßigen Workshops und Fortbildungen stellt sicher, dass das Wissen kontinuierlich aktualisiert wird. Durch ein modulares und agiles Netzwerk sollen im Rahmen des Fokusprojekts Synergien geschaffen und der Austausch von Know-how gefördert werden.

Zudem werden hochschulweite Richtlinien zum Umgang mit KI in der Lehre erarbeitet.

Kooperationen mit Wissenschaft und Praxis

Zugunsten der Sichtbarkeit außerhalb unserer Hochschule werden Partnerschaften mit anderen Hochschulen intensiviert. Schulze sagt: „Mit einem professoralen Kollegen der Hochschule für Musik aus Detmold unterrichte ich bereits das Wahlpflichtfach ‚KI in Ton und Bild‘.“ Teilnahme und Präsentationen auf nationalen und internationalen Konferenzen und Publikationen sind in Planung.

Darüber hinaus wird ein Netzwerk von Industriepartner:innen aufgebaut, die an gemeinsamen Projekten und Studien beteiligt werden. Regelmäßige Informationsveranstaltungen und Netzwerktreffen sollen den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis fördern. „Ich sehe mich dabei als Koordinator und Initiator des Netzwerks“, erläutert Fokusprofessor Heizo Schulze. „Ich leite die Vernetzung der verschiedenen Akteurinnen und Akteure aktiv und treibe die strategischen Ziele des Projekts voran.“

Durch die langfristige hochschulweite Integration der digitalen Transformation im Bereich der Lehre als Querschnittsthema wird die TH OWL in ihrer Gesamtheit gestärkt.

Fokusthemen für die Zukunft

Leuchtturmprojekte der TH OWL

Die Hochschule setzt mit den laufenden Fokusprofessuren auf Innovation und Zukunftsgestaltung. Die interdisziplinär angelegten Leuchtturmprojekte in Forschung, Lehre, Transfer in Wirtschaft und Gesellschaft sowie Diversität entwickeln Zukunftsthemen weiter und stärken die TH OWL in ihren strategischen Entwicklungsfeldern.

Ermöglicht werden sie durch das vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz geförderte Projekt PROFuture@TH-OWL.

Kontakt

Sie haben Fragen?

Das Fokusprojekt wurde zum Ende des Sommersemesters 2025 beendet. Sie möchten mehr über das Fokusprojekt „KI.HUB" erfahren? Wenden Sie sich gern an:
Prof. Heizo Schulze
+49 5231 769 5829
heizo.schulze(at)th-owl.de

Sie interessieren sich für unsere Fokusprojekte im Allgemeinen? Melden Sie sich gern bei:
Miriam Magadi
PROFuture@TH-OWL | Graduiertenprogramme mit der Wirtschaft, Transfer- und Fokusprofessuren
+49 5261 702 5120
miriam.magadi(at)th-owl.de | profuture(at)th-owl.de

Das Projekt PROFuture@TH-OWL ist Teil der BMFTR-Förderline „FH Personal“ und wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) unterstützt.

Gefördert durch: