Skip to Content

Bootsbau

Riegels Bötchen

Prof. Riegel hat eine Obsession: Boote. Über die Jahre sind einige gekauft aber auch etliche gebaut worden. Dabei wird nicht gesammelt sondern auch kräftig geschippert. 

Das Motto lautet: „ Wir fahren nicht nach Neuseeland, also können wir uns auch für unsere Urlaube die Boote leisten, die es optimalerweise braucht!“. 

So wurden für große Paddelurlaube / Expeditionen in Nordeuropa Falt- aber auch Luftboote beschafft. Für das Seakayaking gibt es Feststoffboote. 

Zum Segeln wurden zwei Holz-Kajütboote gebaut, sportlich kann mit zwei Jollen gesegelt werden. 
Ein ehemaliger 14-Footer wurde zum Jollenwandern umgebaut, überwiegend wird aber ein Skiff RS 800 verwendet.

Formula Sailing

Der Internationale 1001VelaCup ist ursprünglich ein italienischer Wettbewerb, bei dem Studierende aus mindestens 75% nachwachsenden Rohstoffen ein Segel-Skiff konstruieren, bauen und in einer Regatta segeln. Das Team Formula Sailing TH OWL wollte 2020 an der Regatta in Palermo teilnehmen. Ein schönes Holz-Skiff wurde entworfen und gebaut. Das Team ist jedoch über Corona einigermaßen zerfallen, so dass von einer Teilnahme abgesehen wurde.

Die „Owl“ war aber eines der innovativsten Holz-Skiffs seiner Zeit. Hier einige Features:

  • Drehbarer Holzmast mit asymmetrische getrimmtem Doppelsegel (vgl. Admiralscup)
  • Stufenlos anstellbares Schwert in austauschbarer Schwertbox aus Massiv-Sperrholz
  • Schwenkbarer Gennakerspriet
  • Tankernase / Tuberkel am Ruderblatt zur Reduzierung des Wellenwiderstandes
  • Leichtbau Strip-Planks
  • 100 kg Startgewicht

Nicht viel besser erging es der Initiative Sail.Ing OWL des Vereins Deutscher Ingenieure ein paar Jahre später. Hier wurde ein reverse geklinkerter 14-Footer entworfen und schon einige Test gemacht. Auch hier hat sich über alle Hochschulen OWLs hinweg kein dauerhaftes Team gefunden.

Bericht in Zeitschrift Yacht 22 - 2022

Outrigger-Mannschaftscanadier

Zur Unterstützung von Teambuildingmaßnahmen, Outdoortrainings und Friluftsliv-Aktivitäten wurden nach einer Machbarkeitsstudie und Konstruktionsphase zwei Mannschaftscanadier durch insgesamt drei Studierendengruppen gebaut. 

Die Boote sind 8 m lang aber teilbar und als Hälfte nur 75 kg schwer, um sie auf dem Autodach transportieren zu können. Es können 9 bis 12 Personen paddeln oder auch segeln. Aber auch schon mit 6 Personen fahren die Canadier gut. 

Mittlerweile ist ein Canadier wegen mangelndem Interesse ausinventarisiert. Der zweite ist aber noch in der Hochschule und kann ausgeliehen werden. Die „tagliato“ kann auch zu einem sehr schnellen Trimaran mit zwei Masten zum Segeln aufgerüstet werden. 

Bevor seitens der Studierenden kaum noch Interesse da war, wurden einige Fahrten auf der Weser, in Berlin und sogar in Venedig durchgeführt.