Die Wood Wheels Challenge ist ein Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler, Auszubildende sowie Studierende im Rahmen der LIGNA 2027 (10.–14. Mai 2027).
Technik trifft Kreativität Im Mittelpunkt des Wettbewerbs steht die Entwicklung eines Holzfahrzeugs, das technische Präzision mit einer kreativen Konstruktion verbindet. Die Teilnehmenden sind gefordert, innerhalb vorgegebener Material- und Größenvorgaben eine innovative Lösung zu entwickeln. Neben einer durchdachten Konstruktion spielen dabei auch Leichtbau, Gestaltung und ein effizienter Einsatz moderner Fertigungstechnologien eine wichtige Rolle.
Präzision entscheidet über den Erfolg Auf der doppelspurigen Wettbewerbsrampe treten die Fahrzeuge im direkten Vergleich gegeneinander an. Entscheidend sind nicht nur eine hohe Geschwindigkeit, sondern auch eine möglichst geringe Aufprallkraft sowie das sichere Überstehen des Aufpralls durch die transportierten Eier. Ergänzt wird die Bewertung durch das Fahrzeuggewicht und die gestalterische Umsetzung. Gefragt ist also die gelungene Verbindung von Ingenieurwissen, handwerklichem Können und kreativen Ideen.
Werde Teil der WOOD WHEELS Experience!
Die Ausrichter sind folgende Hochschulen:
Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe
Tischlermeisterschule Berlin
Technische Hochschule Rosenheim
Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde
Tischlermeisterschule Bad Wildungen
Ausschreibung
Wettbewerb auf der LIGNA 2027
Im Rahmen der LIGNA 2027 findet mit „WOOD WHEELS – Racing on Wood“ ein Kreativ- und Technik-Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler, Auszubildende sowie Studierende statt. Ziel ist die Entwicklung eines Holzfahrzeuges, welches auf einer Wettbewerbsrampe verschiedene technische und gestalterische Anforderungen erfüllt.
Die Fahrzeuge treten im direkten Duell auf einer doppelspurigen Rampe gegeneinander an. Bewertet werden neben der technischen Leistung auch Kreativität und Konstruktion.
Technische Anforderungen an die Fahrzeuge Die maximal zulässigen Außenabmessungen des Fahrzeuges betragen:
Länge: 350 mm
Breite: 265 mm
Höhe: 200 mm
Die Fahrzeuge müssen innerhalb dieser Maße vollständig funktionsfähig sein.
Das Fahrzeug muss überwiegend aus Holz oder Holzwerkstoffen nach DIN 13986 bestehen. Zugelassen sind insbesondere:
Massivholz
Sperrholz
MDF
Spanplatten
Holzfaserwerkstoffe
Papier
Pappe
Es dürfen maximal 80g Papier oder Pappe verwendet werden. Der Anteil von Papier und Pappe am Gesamtgewicht des Fahrzeuges darf 15% nicht überschreiten. Zur technischen Abnahme muss ein Foto einer Waage oder eine vergleichbare Dokumentation des Gewichtes von Papier und Pappe vorgelegt werden.
Metall darf ausschließlich verwendet werden für:
Schrauben bis maximal Größe 4 × 60 mm
Nägel 2x60 mm
Achsen mit maximal 6 mm Durchmesser
Draht (insgesamt maximal 2 Meter Länge)
Die Anzahl der Räder sowie die Radgröße sind freigestellt.
Additiv gefertigte Bauteile (z. B. 3D-Druck) sind zulässig. Der Anteil aller 3D-gedruckter Kunststoffbauteile darf maximal 150g betragen. Zur technischen Abnahme muss ein Foto einer Waage oder eine vergleichbare Dokumentation des Kunststoffgewichts vorgelegt werden. Die verwendeten Kunststoffe müssen eindeutig spezifiziert werden.
Zugelassen sind: Standard Holzleim bis Feuchtigkeitsklasse D3 und andere 1 komponentige Klebstoffe
Nicht zugelassen sind:
2K-Klebstoffe
Hochleistungsverbundwerkstoffe
nicht deklarierte Kunststoffbauteile
Die zugelassenen Gleitlager können über eine Musterbestellung bezogen werden. Weitere Informationen sowie die entsprechenden Bestellmöglichkeiten sind über die untenstehenden QR-Codes erreichbar.
Für die Musterbestellung ist eine E-Mail an Melike Drießen, mdriessen@igus.net zu senden. Die Anfrage muss die gewünschte Artikelnummer, die benötigte Stückzahl sowie den Hinweis auf die Teilnahme am Wettbewerb „WOOD WHEELS – Racing on Wood“ enthalten.
Zur Schmierung von Achsen und den zugelassenen Gleitlagern sind Schmierstoffe gemäß DIN 51502 zulässig. Schmierstoffe mit einer Einstufung als giftig oder akut toxisch sind nicht zugelassen.
Im Fahrzeug müssen zwei rohe Hühnereier der Größe M transportiert werden. Die benötigten Eier werden gestellt. Die Verwendung eigener Eier ist jedoch zulässig.
Gewicht: 53 g bis 63 g
Länge: ca. 55–60 mm
Durchmesser: ca. 42–45 mm
Vorgaben:
Die Eier müssen während des gesamten Laufes von oben sichtbar sein.
Mindestens 50 % der sichtbaren Eioberfläche dürfen nicht durch zusätzliche Bauteile, Polsterungen oder Halterungen verdeckt oder gestützt werden.
Die Eier dürfen nicht verklebt, eingespannt oder anderweitig fixiert werden.
Die Eier müssen den Aufprall unbeschädigt überstehen.
Das Überleben beider Eier stellt ein K.O.-Kriterium dar.
Aufbau der Eieraufnahme
Die Eier sind entlang ihrer Längsachse vertikal auszurichten. Es ist erlaubt handelsübliche Eierbecher aus Kunststoff, Holz oder Pappe zu verwenden. Die Bahnprofile der Wettbewerbsstrecke sind in den nebenstehenden Zeichnung dargestellt. Allgemeintoleranzen nach DIN 68100 HT10.
Die Fahrzeuge werden anhand folgender Kriterien bewertet:
Kriterium
Beschreibung
Eierschutz
Unbeschädigtes Überstehen des Aufpralls
Kraftspitze
Möglichst geringe Aufprallkraft
Geschwindigkeit
Maximale Geschwindigkeit vor dem Aufprall
Gewicht
Möglichst geringes Fahrzeuggewicht
Gestaltung
Kreativität, Design und Gesamtwirkung
Bewertungslogik
Kriterium
Gewichtung
Messmethode
Eierschutz
K.O.-Kriterium
Prüfung auf Risse
Kraftspitze
30 Punkte
Messung durch Kraftmessvorrichtung
Geschwindigkeit ()
30 Punkte
Lichtschranke kurz vor Aufprall
Leichtbau ()
20 Punkte
Wiegen des leeren Fahrzeuges
Ästhetik
20 Punkte
Internetvoting
Anmeldung
Die Anmeldung zum Wettbewerb erfolgt per E-Mail an wood.wheels-anmeldung@th-owl.de. Teilnahmeberechtigt sind Schülerinnen und Schüler, Auszubildende sowie Studierende. Die Teilnahme ist als Einzelperson oder als Team von bis zu 5 Personen möglich. Folgende Informationen sind bei der Anmeldung anzugeben:
Name des Teams
Name der Bildungseinrichtung
Ansprechpartner mit E-Mail-Adresse
Anzahl der Teammitglieder
Nach erfolgreicher Anmeldung erhalten die Teams eine Anmeldebestätigung sowie weitere Informationen zum Wettbewerbsablauf und zur Fahrzeugabgabe. Anmeldeschluss ist der 01.04.2027. Später eingehende Anmeldungen können nicht berücksichtigt werden. Mit der Anmeldung erklären sich die Teilnehmenden damit einverstanden, dass Fotos und Videos des Wettbewerbs sowie der eingereichten Fahrzeuge für die Berichterstattung und Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden dürfen.
Jedes Fahrzeug wird vor dem ersten Wertungslauf einer technischen Abnahme unterzogen. Nur Fahrzeuge, die den Anforderungen dieser Ausschreibung entsprechen, werden zum Wettbewerb zugelassen.
Hinweise
Die Auslegung von Spurbreite hat sich an den bereitgestellten technischen Zeichnungen zu orientieren. Das Fahrzeug muss ein autarkes System sein. Es dürfen keine externen Energiequellen, Steuerungen oder Eingriffe während des Laufes verwendet werden. Insbesondere sind elektrische, pneumatische, hydraulische, magnetische oder mechanische Antriebssysteme sowie Funk-, Kabel- oder Fernsteuerungen nicht zulässig. Das Fahrzeug darf ausschließlich durch die Schwerkraft beschleunigt werden.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. In Zweifelsfällen sowie bei Auslegungsfragen entscheidet die Jury, bestehend aus Prof. Dr.-Ing. Adrian Riegel, Prof. Dipl.-Ing. Christian Kortüm, Dipl.-Ing. Sebastian Neuhaus und Prof. Dr.-Ing. Peter Neumeister. Die Entscheidung der Jury ist endgültig und bindend.
Die Veranstalter übernehmen keinerlei Haftung für die übergebenen Fahrzeuge noch für die Sicherheit der Teams während des Wettbewerbs. Ein Sicherheitskonzept seitens der Ausrichter liegt vor und wurde mit der Deutschen Messe AG abgestimmt. Die Übergabe der Fahrzeuge auf der Messe. Bei Bedarf kann ein Auto im Vorhinein bereits an das Wood Wheels Team versendet werden. (Campusalle 12, 32657 Lemgo, Wood Wheels)
Bis zum 19.04.2027 müssen 10 Fotos des Fahrzeugs an wood.wheels@th-owl.de gesendet werden.
Die Teilnahme erfolgt auf eigene Verantwortung und Gefahr. Für Rückfragen steht das Wood Wheels Team gerne zur Verfügung. Kontakt: wood.wheels@th-owl.de
Im Rahmen des Tags der offenen Tür lud die Mitmachaktion „Wood Wheels“ im Holzlabor Besucherinnen und Besucher dazu ein, aus Schuhkartons eigene Fahrzeuge zu bauen. Anschließend konnten die selbst konstruierten Fahrzeuge auf einer Rampe gegeneinander antreten und ihre Fahreigenschaften unter Beweis stellen.
Die Aktion erfreute sich insbesondere bei Familien großer Beliebtheit. Vor allem Kinder nutzten die Gelegenheit, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen und eigene Ideen praktisch umzusetzen. Betreut wurde das Angebot von Studierenden der Gruppe „Wood Wheels“, die beim Bau der Fahrzeuge unterstützten und gleichzeitig spannende Einblicke in die Arbeit und die Möglichkeiten des Holzlabors vermittelten.
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