Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe

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Digital Innovation Lab

Das Digital Innovation Lab der Arbeitsgruppe “Human-Computer Interaction” bietet alle Voraussetzungen, um Studierenden und Projektpartnern in Forschung und Lehre Methoden und Werkzeuge des Interaction Design zu vermitteln und erfahrbar zu machen.
Interaction Design beschreibt hierbei den systematischen Prozess zur Gestaltung interaktiver Systeme mit dem Ziel, einen möglichst hohen Grad an Gebrauchstauglichkeit (Usability) und ein hochwertiges Benutzererlebnis (User Experience) zu produzieren. Im Zuge dessen müssen Ideen generiert, umgesetzt und evaluiert werden. So wird aus einer abstrakten Vorstellung, ein physisches (Hardware-) oder virtuelles (Software-) Artefakt. Hierbei gilt, dass Gestaltung vor allem ein sozialer Prozess ist, welcher sich auf die Verfügbarkeit menschlicher Expertise und einer geeigneten Infrastruktur, d. h. auf relevante Technologien und einen dedizierten Raum, stützt. Das Digital Innovation Lab trägt als Ort der Kommunikation und der spielerischen Auseinandersetzung mit neuster, interaktiver Technologie maßgeblich zu diesem Prozess bei.

Ausstattung des Digital Innovation Lab

Im Digital Innovation Lab stehen den Studierenden und Forschenden verschiedene Technologien, Werkzeuge und Materialien für Workshops und Projekte bereit:

  • Modulares Möbelsystem
    Mobile Tische, Hocker und Aufbewahrungssysteme erlauben es, den Raum individuell auf die Bedürfnisse verschiedener Formate (Usability-Tests, Workshops, Vorträge) auszurichten. Die große Tafelwand ist ideal für analoge Methoden des Design Thinking.
  • Interaktive Technologien
    Das Lab verfügt über ein großes Display und einen rechenstarken Gaming-PC als Basis für Virtual-Reality- und Augmented-Reality-Umgebungen. Als Endgeräte stehen eine Oculus Rift inklusive Touch-Controller sowie eine Microsoft HoloLens zur Verfügung. Für Rapid-Prototyping-Aktivitäten bietet das Lab einen umfangreichen Bestand an Materialien, wie z. B. Arduino, Raspberry Pi und ergänzende Elektronikkomponenten. Physisches Prototyping wird durch einen Makerbot 3D-Drucker möglich. Weitere Endgeräte wie diverse Smartphones, Tablets, Smart Watches und Laptops können jederzeit genutzt werden. Als Software stehen u. a. Unity 3D, Rhinoceros und Adobe CC bereit.
  • Usability-Testing
    Die entwickelten interaktiven Systeme können im Lab mittels neuster Technologien im Rahmen von Nutzerstudien und Usability-Tests evaluiert werden. Hierfür kann auf hochauflösende Webcams und Grenzflächenmikrofone zur Aufzeichnung und Analyse von Testsitzungen zurückgegriffen werden. Blickdaten von Nutzern können mittels mobilen (Tobii Glasses 2) oder stationären Eyetrackern (Tobii EyeX) erfasst werden.
Lehrveranstaltung "Usability & User Experience"
Lehrveranstaltung "Usability & User Experience"
Workshop "Augmented Reality für Industrie 4.0"
Workshop "Augmented Reality für Industrie 4.0"