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12. März 2018 11:10

Komplexität in der Montage

Foto: Montexas4.0

Wie komplex muss eine Montageaufgabe sein, damit der Einsatz eines digitalen Assistenzsystems aus Sicht eines Betriebes und seiner Beschäftigten sinnvoll ist? Wie kann Komplexität in einem Montagesystem gemessen werden? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigten sich Vertreterinnen und Vertreter aus unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen im Rahmen eines zweitägigen Workshops in der SmartFactoryOWL.

 

Eingeladen zu diesen Workshop hatten Professor Manfred Bornewasser von der Universität Greifswald und Professor Sven Hinrichsen vom Labor für Industrial Engineering der Hochschule OWL im Rahmen des Verbundprojektes Montexas4.0. Insgesamt standen acht Vorträge auf dem Programm, unter anderen vom Institut für Arbeitswissenschaft der RWTH Aachen, dem Fraunhofer IGCV aus Augsburg sowie der Homag Kantentechnik GmbH. „Mit dem Workshop haben wir das Ziel verfolgt, unterschiedliche Sichtweisen zum Thema Komplexität kennenzulernen, diese miteinander zu diskutieren, um neue methodische Ansätze zur Messung von Komplexität in der manuellen Montage zu finden“, so Professor Sven Hinrichsen. Im Ergebnis kann festgehalten werden, dass alle Beteiligten Anregungen für ihre Forschung erhalten haben. Alle Teilnehmer wollen sich in einem Jahr zu einem Workshop wiedertreffen, um dann zu berichten, welche Erkenntnisse in der Zwischenzeit konkret für die eigene Forschung genutzt werden konnten.

Das Forschungsprojekt Montexas4.0 wird im Rahmen des Programms „Zukunft der Arbeit" (Förderkennzeichen 02L15A260) vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut.

Weitere Informationen:

https://www.hs-owl.de/montexas40/