Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe

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Bachelor Precision Farming

04.07.2019: Zu Besuch bei den Öko-Feldtagen

Als Bestandteil der Lehrveranstaltung Maschinentechnik haben Studierende des Studiengangs Precision Farming die Öko-Feldtage in Frankenhausen besucht – und einige Anregungen mitgenommen.

21.06.2019: Drohnenausbildung und Drohnenflüge

Prof. Wrenger, Julius Rauhaus, Luks Brinkmeier, Jonas Marheineke und Leon Reimers vor einer durch ein Starkregenereignis verursachten Rinne.

Einige Studierende haben den Einstieg in die Aufnahme von Luftbildern mittels Drohnen gewagt. Nach einer Einführung kamen sie schnell zu ersten Erfolgserlebnissen. Im Rahmen einer Lehrveranstaltung wurden dann mehrere Flächen aus der Luft untersucht, u.a. um Schäden nach ein Starkregenereignis quantitativ zu untersuchen. Derzeit laufen die Analysen der Fotos. Dabei werden auch Punktwolken, Orthofotos und Digitales Geländemodell erzeugt und dienen als Basis für die weitere Auswertung der Flüge.

22.05.2019: Student Julius Rauhaus (2. Semester) zu Kurzaufenthalt in den USA

Einer der Studierenden aus dem zweiten Semester des Studiengangs Precision Farming nutzt einen Kurzaufenthalt in den USA, um sich über den dortigen Stand des Precision Farmings zu informieren. Er schreibt:

„Die Dimensionen in den USA, sowohl von den Schlag- und Betriebsgrößen, als auch von der Anzahl der Maschinen ist beeindruckend und für westdeutsche "Kleinbauern" wie mich Neuland. Zuhause verwalten wir einen Betrieb mit 350 Hektar. Der Betrieb im Bundesstaat Ohio hatte gleich das 4-fache mit 1500 Hektar, was für Landwirtschaft im Osten der Vereinigten Staaten über dem Durchschnitt liegt. Für die Gegend um Ohio zählt dieser Betrieb allerdings zu den größten. Steigern können das nur noch die großen Betriebe in Texas oder weiter westlich in Staaten wie Iowa, Idaho oder Utah. Dort sind mehrere tausend Ha keine Seltenheit. Es war im Großen und Ganzen ein sehr gelungener Aufenthalt und ich kann es nur jedem landwirtschaftlich interessierten Menschen empfehlen, da bei solchen Dimensionen erst wirklich klar wird, warum unser Studiengang so wichtig ist.“

13.05.2019: Exkursion zum IPK in Gatersleben sowie zur Neu-Seeland Agrar GmbH Rheinstedt

 

Agrarwissenschaftliche Grundlangen und Anwendung des Precision Farmings – das sind die beiden Schwerpunkte der heutigen Exkursion. Das Leibniz-Institut für Planzengenetik und Kulturpflanzenforschung ist – u.a. durch die Saatgutbibliothek - eines der wichtigsten Institute für die Untersuchung von Nutzpflanzen. Nach einer Einführung durch Regina Devrient zeigt uns Dr. Astrid Junker, Leiterin der AG Akklimierungsdynamik und Phänotypisierung, wie sich der Übergang vom Gewächshaus zu den Freilandversuchen über die Simulation entsprechender Umgebungsbedingungen realistischer gestalten lässt und wie das Wachstum von Pflanzen hochautomatisiert analysiert werden kann. Peter Schreiber, Leiter der AG Versuchsfeld und Gärtnerei, erläutert, wie die Vermehrung von Samen aus der Genbank im Freiland erfolgt.

Die Neu-Seeland Agrar GmbH ist ein Vorreiter-Betrieb im Bereich der Digitalisierung der Landwirtschaft. Schon in den 1990er Jahren stellte der langjährige Geschäftsführer Herbert Lisso den 1500 ha-Betrieb schrittweise um. Die über viele Jahre aufgebaute Datenbasis ist ein wichtige Grundlage für die Optimierung der Prozesse, die Herbert Lisso uns gerne erläutert. Anschließend zeigt er uns zusammen mit seinem Sohn Andreas auf dem Betriebsgelände, mit welchen technischen Mitteln das Precision Farming umgesetzt wird.

06.05.2019: Studierende bauen erste Wetterstation auf

Foto: Wrenger, TH OWL

Im Rahmen einer Lehrveranstaltung von Prof. Wrenger erfassen Studierende Umweltinformationen als Grundlage für landwirtschaftliche Entscheidungen. Die erste Gruppe baut dazu eine Wetterstation auf, mit der eine Reihe von Parametern erfasst werden, die für die Landwirtschaft relevant sind: Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit, Sonneneinstrahlung, Windgeschwindigkeit, Bodentemperatur, -feuchtigkeit und Salinität. Die Station legt ihre Daten auf Cloud-Servern ab, sodass die Studierenden sowie der Landwirtschaftsbetrieb jederzeit von jedem Ort aus auf die Daten zugreifen können.

26.03.2019: Besuch einer Gruppe Studierender der Universität Missouri

Foto: O'Reilly, TH OWL

Ende März ist eine Studiengruppe der Universität Missouri unter Leitung von Prof. Leon Schumacher an der Hochschule OWL, um sich über die Umsetzung des Themas Precision Farming in der Ausbildung der Hochschulen in Deutschland zu informieren. Prof. Schumacher, der schon seit vielen Jahren mit amerikanischen Studierenden nach Deutschland kommt, besucht nach der Hauptstadt Berlin die wichtigsten High Tech-Zentren mit Fokus Landmaschinentechnik in Deutschland.

In Lemgo startet die Gruppe jedoch mit einem Rundgang durch die SmartFactory OWL. Pedro Rodrigues, Mitarbeiter am Fraunhofer Institut IOSB-INA, erläutert dabei den Studierenden die Motivation für den Einsatz von Industrie 4.0-Technologien anhand der umfangreichen Anlagen der SmartFactory. Er weist aber auch auf die Herausforderungen der Unternehmen hin, diese Technologien in ihre Produktionsprozesse zu integrieren. Prof. Schumacher nimmt den inhaltlichen Faden auf und verknüpft Landwirtschaft mit dem Thema Monitoring von Smart Farms und Big Data-Analysen. Das Internet of Things (IoT) ist aus seiner Sicht ein wesentlicher Aspekt des Monitorings sowohl im Stall- wie auch im Acker- und Gründlandbereich und erfordert passende Datenkommunikationstechnologien. Einige der globalen Marktführer sind in den USA beheimatet, andere auch in Deutschland. Einer seiner Studenten, Brett Mason, arbeitet neben seinem Studium für einen Agrar-Dienstleister in Missouri. Anhand vieler eindrucksvoller Beispiele skizziert er den Stand des Precision Farmings in den USA. Prof. Wrenger, Studiengangsleiter Precision Farming am Hochschulstandort Höxter beschreibt den Stand des Precision Farmings in Deutschland. Auch hier sind Datenflut und -analyse erkennbare Herausforderungen bei der digitalen Transformation in der Landwirtschaft. Eine andere Schwäche ist in einigen Gebieten der unzureichende Ausbau der Datenfunknetze. Aber auch er ist betont, dass sich IoT-Technologien in der Landwirtschaft durchsetzen werden.

Während Prof. Schumacher resümiert, dass auf beiden Seiten des Atlantiks dieselben Themen in der Landwirtschaft relevant sind, stellen die Studierenden fest, dass graues und kühles Märzwetter eine weitere Gemeinsamkeit von Missouri und OWL ist.

19.03.2019: Landwirtschaft im Schülerlabor?

Die 14. LeLa Jahrestagung findet in diesem Jahr in Paderborn im Hein Nixdorf MuseumsForum statt. Drei Tage lang tauschen sich die Mitglieder aus, wie außerschulische Lernorte und damit Schülerlabore das zukünftige Lernen gestalten können. Sind Precision Farming und Landwirtschaft als außerschulische Themenfelder geeignet? In eine Impulsvortrag stellt Prof. Wrenger die Ideen des Precision Farmings und die Gestaltung des bundesweit einzigen Studiengangs Precision Farming vor. Sein Resüme: Landwirtschaft und Digital Farming sind ganz sicher spannende Themenfelder für außerschulisches Lernen.

11.03.2019: Workshop zum Konzept des Versuchshofs

Foto: Thehos, TH OWL

Precision Farming erfordert eine anwendungsnahe Forschung, Entwicklung und Bildung. Dieses ist Konsenz unter den Teilnehmern eines Workshops, in dem über Konzept, Rahmenbedingungen und  Ausgestaltung des Versuchshofs für den Studiengang Precision Farming diskutiert wurde. Ebenfalls besteht Einigkeit darin, dass der Transformationsprozess, d.h. der Weg zu einer Digitalisierung der Landwirtschaftsbetriebe eine Schwerpunktaufgabe des Studiengangs Precision Farming und der Versuchshofstruktur sein muss. Das diskutierte Konzept wird nun in der Hochschule diskutiert und finalisiert. Der Start des Betriebs erfolgt im Spätsommer 2019.

05.03.2019: Wir sind Mitglied in der AEF!

Verstehen durch Mitgestalten – das ist die Leitidee für unsere Mitgliedschaft in der Agricultural Industry Electronics Foundation (AEF). Für einen jungen Studiengang ist das ein ambitioniertes Ziel, passt aber sehr gut zu den Zielen des Studiengangs und der beteiligten Forscher. Nachdem das Präsidium der Hochschule die Mitgliedschaft unterstützt, erhalten wir am 05.03.2019 die Meldung, dass wir aufgenommen sind. 

11.02.2019: Exkursion zum Landmaschinenhersteller CLAAS

Foto: CLAAS

Direkt nach den ersten Prüfungen besuchen wir am 11.02.2019 den Landmaschinenhersteller CLAAS am Standort Harsewinkel. Hier wollen wir lernen, wie die im Modul Mechatronik vermittelten Konzepte in Landmaschinen umgesetzt werden. Bei einer Werksführung durch die Produktion erhalten wir vielfältige Einblicke.

Zunächst jedoch gibt uns Herr Ulrich Schreiber, Mitarbeiter Kundenbetreuung, einen Überblick über die Entwicklung des traditionsreichen Familienunternehmens, die sowohl bzgl. der Technik wie auch des Unternehmens beeindruckend ist. Dann werden wir mit Warnwesten ausgestattet und besuchen die Produktionsstätten für Mähdrescher und Traktoren. Entlang der Produktionsstraßen erläutert Herr Schreiber die beeindruckende Zahl von Produktionsschritten. Schnell wird dabei deutlich, dass er jeden der Schritte kennt und auch die jeweiligen CLAAS Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im zweiten Teil der Exkursion erläutert Herr Johann Witte, Leiter der Vorentwicklung Elektronik bei CLAAS Selbstfahrende Erntemaschinen, wie aus Sicht der Landmaschinenhersteller die Kommunikation in zukünftigen Anwendungs- und Verkehrsszenarios zwischen Landmaschinen, Verkehrsteilnehmern und stationären Systemen aussehen wird und welche Funk-Standards die Anforderungen dafür erfüllen. Um die Interoperabilität sicher zu stellen, arbeiten die Landmaschinenhersteller und damit auch CLAAS in herstellerübergreifenden Arbeitsgruppen und Gremien wie der AEF zusammen. Der eindrucksvolle Besuch wird abgerundet durch das gemeinsame Mittagessen in der Werkskantine. Vielen Dank an CLAAS und Janina Ostendorf, Senior Referentin Hochschul-management CLAAS KGaA, die uns betreuen!

25.01.2019: Begehung im Rahmen der Studiengangsakkreditierung

Studiengänge in Deutschland müssen ein Qualitätssicherungsverfahren durchlaufen, damit die Hochschulen den Absolventinnen und Absolventen den Bachelor- oder Master-Grad verleihen können. Der Studiengangs Precision Farming hat im Sommer 2018 die dafür notwendigen Unterlagen eingereicht. Eine Bewertung von Studieninhalten und -verlauf, der personellen und sächlichen Ausstattung sowie der Qualifikation der am Studiengang beteiligten Lehrenden erfolgt durch eine externe Gutachtergruppe auf Basis der eingereichten Unterlagen und bei einer Begehung vor Ort. Die Begehung in Höxter findet am 25.01.2019 statt. Studiengangsleiter Prof. Dr. Wrenger rechnet daher fest damit, dass das Akkreditierungsverfahren im Sommersemester 2019 abgeschlossen werden kann.