Dissertation erfolgreich verteidigt – sicher vernetzt

Carsten Kuckuck hat seine Dissertation zum Thema „Systematische Analyse der elektromechanischen Kontaktierung von Crimpverbindungen durch eine differenzierte Untersuchung der Drahtquer- und Leiterkontaktierung“ erfolgreich verteidigt. Verteidigung und Dissertation wurden mit "sehr gut" bewertet. Die Dissertation entstand in einer kooperativen Promotion zwischen der Fakultät Georessourcen & Materialtechnik der RWTH Aachen (Prof. Dr.-Ing. Gerhard Hirt) und der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe (Prof. Dr.-Ing. Jian Song).

Eine Crimpverbindung ist die Schnittstelle zwischen der elektrischen Leitung und dem elektrischen Kontaktelement, die entscheidend die Qualität und Stabilität in einem elektrischen Netzwerk bestimmt. Dies kann beispielsweise die elektrische Infrastruktur im Internet sein, findet sich aber auch in jeder modernen Maschine und in jedem Automobil. In seiner Dissertation hat Carsten Kuckuck die Messtechnik für die Analyse der Einflussparameter für eine Crimpverbindung entwickelt und in der Untersuchung erfolgreich eingesetzt. Leiteraufbau, Verpressungsgrad und Leiteroberflächenqualität hat Carsten Kuckuck als wesentliche Einflussparamenter für Crimpverbindungen identifiziert.

Carsten Kuckuck war dualer Student an der Universität Paderborn. Nach seinem Studium hat er ein Promotionsstipendium der Phoenix Contact-Stiftung erhalten. Die Promotion hat Carsten Kuckuck im Labor für Feinsystemtechnik im Fachbereich Maschinenbau und Mechatronik an der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe und in der Fa. Phoenix Contact durchgeführt. Bis Juli 2019 war er auch wissenschaftlicher Mitarbeiter im Labor für Feinsystemtechnik unter der Leitung von Professor Song.

Das Wissen in der Dissertation kann Herr Kuckuck voll in seine jetzige Tätigkeit in der Vorentwicklung bei der Fa. Phoenix Contact E-Mobility einsetzen, die aktiv für die klimatische Wende der Mobilität mitwirkt.