Glückwunsch: Erster Promovend im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften

Christian Beyer ist Experte für Kartelle. In seiner Promotion befasst er sich mit aktuellen und historischen Kartellen und untersucht ihre Effekte für die Unternehmen und die Gesamtwirtschaft.

Als erster Promovend des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften hat Christian Beyer im April seine Dissertation „On Cartels and Efficiency“ an der Universität Kassel erfolgreich verteidigt. Betreut wurde er durch Prof. Dr. Elke Kottmann und Prof. Dr. Korbinian von Blanckenburg in Kooperation mit Prof. Dr. Björn Frank von der Universität Kassel. „Wir freuen uns mit ihm und wünschen weiter ganz viel Erfolg in seinem neuem beruflichen Umfeld“, gratuliert der Dekan des Fachbereichs, Prof. Dr. von Blanckenburg.

Christian Beyer war viereinhalb Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften tätig. Seine Dissertation umfasst mehrere wissenschaftliche Aufsätze, die erfolgreich in anerkannten Fachzeitschriften von internationalem Rang veröffentlicht worden sind. „Wir sind stolz, dass alles so gut geklappt hat und ich hoffe, dass wir noch viele junge Menschen auf diesem Weg begleiten können!“, sagt Prof. Dr. Elke Kottmann.

In seinen Aufsätzen beschäftigt sich Christian Beyer mit Effizienz von Kartellen aus einzel- und gesamtwirtschaftlicher Sicht und untersucht neben aktuellen Kartellfällen wie dem 2011 aufgedeckten „LKW-Kartell“, auch historische Kartelle wie die „Oberschlesische Kohlenkonvention“, die Ende des 19. Jahrhunderts gegründet wurde. Historische Kartelle sind für den Wissenschaftler besonders interessant, weil sie keinem Kartellverbot unterlagen und damit Datensätze verfügbar sind, die für aktuelle Kartelle nicht vorliegen. So konnte Christian Beyer Material aus heute in Polen liegenden Archiven aufarbeiten und ökonometrisch auswerten. Christian Beyer liefert mit seinen Aufsätzen wertvolle Beiträge für die wirtschaftshistorische und die ökonomische Forschung. Seine Dissertation wurde mit der Note sehr gut (magna cum laude) bewertet.