Emilienbier: Die kleinste Brauerei Deutschlands

Während des Studiums genießen viele Studierende gerne das ein oder andere Bier. Dass man daraus eine Geschäftsidee machen kann beweist Udo Spallek. Während seiner Zeit als Masterstudent an der TH OWL im Bereich Innenarchitektur gründete er die „kleinste Brauerei Deutschlands“,- das „Emilienbier“.

Während des Studiums genießen viele Studierende gerne das ein oder andere Bier. Dass man daraus eine Geschäftsidee machen kann beweist Udo Spallek. Während seiner Zeit als Masterstudent an der TH OWL im Bereich Innenarchitektur gründete er die „kleinste Brauerei Deutschlands“ – das „Emilienbier“.

Alles begann mit einem nostalgischen roten Cola Automaten, im Studentenwohnheim „Emilie“ in Detmold. Das Angebot – Bier für 1€ – war denkbar einfach und stoß auf breite Zustimmung bei den Studierenden. Udo Spallek war zuvor aus der Hamburger Emilienstraße in die Detmolder Emilienstraße gezogen, um dort am Campus Emilie zu studieren. Dass seine Großmutter Emilia hieß, macht die Geschichte noch unglaublicher und ebnete den Weg zur Namensfindung seiner Biermarke. Die Großmutter schmückt seit dem das Signet der Flasche.

Seine Masterthesis nutzte Udo Spallek, um sich mit der multisenusalen Inszenierung des „Emilienbiers“ zu beschäftigen und wurde vom bdia (Bund deutscher Innenarchitekte) mit dem bdi-Preis belohnt.

Von der Gestaltung über die Rezeptur und Vermarktung kommt dabei alles aus seiner Hand. Prototypen braut er in kleinen Mengen à 50 Liter, um sie mit der Hilfe anderer Brauereien auf 250 Liter, 500 Liter oder 1500 Liter Chargen zu skalieren.

Das wichtigste dabei ist ihm die frische des Bieres. „Biere sind verderbliche Produkte und sollten wie Milch behandelt werden. In Deutschland ist hier noch viel Missionarsarbeit zu leisten.“ Lediglich durch eine gezielte Auswahl der Partner im Handel und einen natürlichen Wachstum könne man man den hohen Standard wahren und sich klar von der Konkurrenz absetzen.

Udo Spallek erklärt: „Das große Thema ist eine Marke mit allen Sinnen begreifbar zu machen.“, es geht ihm darum mit „ausgewählten Zutaten, einer sinnlichen Produktgestaltung und Inszenierung ein von Grund auf stimmiges, transparentes Produkt zu erstellen.“ Der Käufer soll das sehen und schmecken können. Deshalb hat Spallek den „Craft-Spender“ entwickelt. Der Bier Automat ist ein wichtiger Bestandteil der Vermarktung des Emilienbiers.: „Ein schwarzer Kasten, der in der Ecke steht und nichts anderes möchte, als ein Bier mit dir zu trinken“ so Udo Spallek.

Anfang 2018 konnte der Bierbrauer beim ersten Netzwerktreffen des hochschulübergreifenden Projektes "Innovationslabor OWL" an der Fachhochschule Bielefeld sein Start-Up „Emilienbier“ präsentieren. Das Projekt der Unis Paderborn und Bielefeld und der TH OWL und der FH Bielefeld hilft Start-Ups bei der Gründung in der Region Ostwestfalen-Lippe. (http://www.th-owl.de/fb1/aktuelles/news/nachrichtendetails/news/23-gruenderteams-starten-im- innovationslabor-owl/1409.html)

Seit diesem Jahr ist er offiziell IHK zertifizierter Bierbotschafter. Seine Mission: Mit Einfallsreichtum für das beste Trinkerlebnis.

Mittlerweile hat das leicht herbe Emilien-Bier mit fruchtigen Note viele Fans. Wer Lust bekommen hat das Bier zu probieren, kann das in Detmold tun, aber auch in Craftbeerstores in Duisburg, Düsseldorf, Hannover, Hamburg und Kiel. Prost!

 

Website: http://emilienbier.de/

Instagram: https://www.instagram.com/emilienbier/

Facebook: https://www.facebook.com/emilienbier