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SUNWAD - Wastewater Treatment Using Hybrid Solar - Nano Zeolite Combined with Intelligent Information Systems to Address the Issue of Water, Agriculture, and Food Security

Projektleitung: Prof´in Dr. Jessica Rubart | Fachbereich Umweltingenieurwesen und Angewandte Informatik

Forschungsschwerpunkt: Gesundheit & Leben

Kurzbeschreibung:

Die Abwasserbehandlung ist ein entscheidender Prozess für den Schutz der öffentlichen Gesundheit, der Umwelt und der Ernährungssicherheit sowie für die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung. Ziel dieses Projekts ist die Ausarbeitung eines integrierten Konzepts für die Abwasserbehandlung unter Verwendung der hybriden Solar-Nano-Zeolith-Technologie in Verbindung mit intelligenten Informationssystemen. Insbesondere Ansätze des maschinellen Lernens sollen Verwendung finden, um die miteinander verknüpften Probleme der Wasserknappheit, der Landwirtschaft und der Ernährungssicherheit anzugehen und eine nachhaltige Entwicklung zu fördern.

Die hybride Solar-Nano-Zeolith-Technologie kann Schadstoffe wirksam aus Schadstoffen aus dem Abwasser entfernen, so dass es für die Bewässerung, industrielle Prozesse und sogar als Trinkwasser wiederverwendet werden kann. Solarenergie kann zur Desinfektion von Wasser durch ein Verfahren namens solare Wasserdesinfektion (SODIS) genutzt werden: Die UV-A-Strahlung des Sonnenlichts dringt in das Wasser ein und vernichtet schädliche Mikroorganismen wie Bakterien, Viren und Parasiten. Nanozeolithe können in verschiedenen Wasseraufbereitungsverfahren wie Adsorption, Ionenaustausch und Membranfiltration eingesetzt werden. Sie können eine Vielzahl von Schadstoffen aus dem Wasser entfernen, darunter Schwermetalle, organische Verbindungen und Nährstoffe. Die Vorteile können neben einer besseren Wasserqualität, geringerer Umweltverschmutzung und Gesundheitsrisiken, eine kostengünstige und nachhaltige Lösung sein. Darüber hinaus hat der Einsatz von Nanozeolithen in der Landwirtschaft das Potenzial, die Ernteerträge zu steigern, den Bedarf an herkömmlichen Düngemitteln und Pestiziden zu verringern und die Bodenqualität zu verbessern, was letztlich zu nachhaltigen landwirtschaftlichen Praktiken beiträgt.

Das Projekt dient zum Aufbau internationaler Kooperationen mit Jordanien.

Pressemitteilungen: https://www.dfg.de/de/ueber-uns/internationale-zusammenarbeit/nachrichten/berichte/2024/jordan-status-workshop

Laufzeit: 24.11.2023 - 23.11.2024

Fördersumme: 24.056 €

Partner:innen: Applied Science Private University, Jordanien; Al Zaytonnah University, Jordanien

Kontakt:

Prof ‘in Dr. Jessica Rubart

E-Mail:jessica.rubart@th-owl.de 

Tel.: 05271 / 687 - 7870

(Stand: 28.08.2024)

Gefördert von: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)