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Konstruktionserbe - Längsbinderkirchen und versteckte Stahlkonstruktionen im Sakralbau der Hochmoderne. Grundlagenforschung zur Erfassung und zu denkmalpflegerischen Strategien

Stützenloser basilikaler Innenraum der Kirche zu den heiligen Schutzengeln in Schaffhausen-Saar 2011. Foto: Fissabre

Projektleitung: Prof. Dr. Uta Pottgiesser | Detmolder Schule für Gestaltung

Forschungsschwerpunkt: Raum & Kultur

Kurzbeschreibung: 
Ziel des Projektes ist die Erforschung der zwischen 1928 und 1938 sowie in der Nachkriegszeit im deutschsprachigen Raum als versteckte Stahlkonstruktionen errichteten Längsbinderkirchen und Sakralbauten. Charakteristika der Längsbinderkirche sind zum einen das Abtragen der Lasten des Obergadens durch je einen Stahlträger in Längsrichtung der Kirche (Längsbinder) und der dadurch ermöglichte stützenfreie basilikale Raum, zum anderen das versteckte Tragwerk aus Stahl, das hinter Verkleidungen unsichtbar bleibt.

Das Forschungsvorhaben umfasst einen zeitlich und typologisch gut eingrenzbaren Baubestand, den eine Alleinstellung im Kulturerbe auszeichnet. Durch die Erfassung von vier Schlüsselbauten mittels digitaler Bauaufnahmen und Untersuchungen sollen wertvolle Erkenntnisse zu Architektur und Konstruktion gewonnen werden. Als Transfer in die praktische Denkmalpflege schließen sich die Erfassung der Schäden und die Entwicklung von Strategien zur Erhaltung, Ertüchtigung sowie architektonischen und konstruktiven Weiterentwicklung der Bauten an.

Projektwebsite (DFG): gepris.dfg.de/gepris/projekt/525823438;

Laufzeit: 2023 – 2026

Fördersumme: 9.031 €

Partner:innen: Fachhochschule Aachen, Technische Universität Braunschweig

Kontakt:
Prof. Dr.-Ing. Uta Pottgiesser
E-Mail: uta.pottgiesser@th-owl.de
Tel.: +49 5231 769 6760

(Stand: 22.03.2024)

Gefördert von: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)