Schadensmechanismen von Steckverbindern – Konstruktive Empfehlungen zur Fehlervermeidung

Dirk Hilmert ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Labor für Feinsystemtechnik im Fachbereich Maschinenbau und Mechatronik. Die kooperative Promotion zum Thema „Schadensmechanismen von Steckverbindern – Konstruktive Empfehlungen zur Fehlervermeidung“ wird von Professor Dr.-Ing. Jian Song von der Technischen Hochschule OWL und von Professor Dr.-Ing. Steffen Großmann von der Technischen Universität Dresden betreut.

Dirk Hilmert

Im Zuge der zunehmenden Elektromobilität und des wachsenden Aufkommens von Smart Factories steigen die Anforderungen an elektrische Steckverbinder stetig an. Vor allem bei autonom fahrenden Fahrzeugen und autonom betriebenen Bereichen in Produktionsanlagen ist eine Gewährleistung der Zuverlässigkeit der eigesetzten elektrischen Steckverbinder unabdingbar. Hier kann bereits ein einzelner defekter Steckverbinder zu gravierenden Schäden an Mensch und Maschine führen. Um solchen Defekten bereits im Konstruktionsprozess entgegenzuwirken, ist es relevant, die Einflussfaktoren, welche auf die Steckverbinder einwirken, spezifisch zu kennen und zu bewerten. Hierbei wirken zum Beispiel Schwingungen und Stöße, aber auch Temperatur- und andere Umweltbelastungen auf die Bauteile ein.

Das Ziel des Dissertationsvorhabens von Dirk Hilmert ist daher, die Schadensmechanismen von Steckverbindern systematisch zu untersuchen und zu kategorisieren. Hierzu werden nicht nur Steckverbinder aus Laborversuchen untersucht, sondern auch Bauteile aus dem Realbetrieb mit einbezogen. Dabei sollen Empfehlungen für Konstruktionsrichtlinien erstellt werden, mit Hilfe derer Hersteller von elektrischen Steckverbindungen, sichere und robuste Steckverbinder auslegen und bestehende Systeme kontinuierlich verbessern können.