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Regionaler Salon: Die soziale Stadt der Zukunft

Mit dem anhaltenden Druck auf den Wohnungsmarkt entstehen neue Auf-, aber auch Abwertungsdynamiken ganzer Quartiere, welche die ohnehin voranschreitende Segregation der Bevölkerung beschleunigen kann. Es besteht die Gefahr ganzer abgehängter Stadtteile und Schichten. Dies wiederum führt zu einem erhöhten Konfliktpotential zwischen den ausdifferenzierten Gruppen. Ist das Programm Soziale Stadt dieser Herausforderung gewachsen? Diesen Fragen widmet sich der nächste Regionale Salon. Die Veranstaltung findet statt am 18. Januar 2017 um 18 Uhr in der Alten Aula im Residenzhotel Detmold. Moderiert wird der Abend von Prof. Dr. Reiner Staubach. Diskutieren Sie mit diesen Referenten: 

Keynote: Dr. Jörg Hüttermann (IKG, Universität Bielefeld), Zwischen Willkommenskultur und neuen Gräben - die Bedeutung einer inklusiven Gesellschaft (angefragt)
Keynote: Ralf Zimmer-Hegmann (ILS - Institut für Landes- und Entwicklungsforschung), Soziale Integration im Quartier
Aus der Praxis: Volker Kersting (Stadtforschung, Mülheim an der Ruhr), Soziale Stadt: über die (begrenzte) Reichweite von Quartierspolitik
Aus der Region: Tim Rieniets (Stadtbaukultur NRW), Heimatwerker - wer baut der bleibt! (angefragt)
Statement Hochschule: Marcel Cardinali (urbanLab), Milieus und ihre Wohnanforderungen - Warum in der sozialen Stadt wieder mehr gebaut werden muss

Die dreiteilige Veranstaltungsreihe des urbanLabs "Regionaler Salon" findet jedes Semester statt. Das urbanLab ist ein interdisziplinärer Forschungsschwerpunkt der Fachbereiche 1 (Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur), 3 (Bauingenieurwesen) und 9 (Landschaftsarchitektur und Umweltplanung) an der Hochschule OWL. Das urbanLab beschäftigt sich vor allem mit der Klein- und Mittelstadtforschung im ländlichen Raum sowie der vergleichenden Stadt- und Regionalforschung.

Anmeldung unter: www.hs-owl.de/regionalersalon oder urbanLab(at)hs-owl.de