Zum Inhalt springen

Stadtplaner: Neue Konzepte für die Burg in Kempen

Die Altstadtsanierung Kempens, insbesondere der Umgang mit der kurkölnischen Landesburg war Anlass für die Stadt Kempen und den Kreis Viersen im Rahmen einer Entwurfswerkstatt mit Studierenden Konzepte zu entwickeln für den weiteren Prozess. Daher entwarfen vom 27. bis 30. April Studierende der Hochschulen FH Aachen, RWTH Aachen, FH Bochum, TU Dortmund und der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur in mehreren Teams und im öffentlichen Dialog neue Ideen für die Burg.

Hintergrund: Die Ziele der Altstadtsanierung Kempens wurden mit den Leitzielen des 1966 entwickelten städtebaulichen Gutachtens von Peter Zlonicky im Wesentlichen umrissen. Nach erfolgreichen Aufwertungsmaßnahmen ist heute insbesondere der Umgang mit der kurkölnischen Landesburg, mit ihrer Nutzung und ihren Freiflächen ungewiss, da das derzeit untergebrachte Kreis- und Stadtarchiv in Erwägung zieht, die Räumlichkeiten zeitnah zu verlassen.

Unter der Mitwirkung von Prof. Martin Hoelscher und Dipl.-Ing. (FH) M. Sc. Stefan Hartlock setzten die angehenden Stadtplaner Michael Biennek, Kirsten Aschoff, Thekla Merfort und Merlin Strauß mit ihren Teams neue Impulse für die Burg als Scharnier zwischen den zentralen Funktionen der Altstadt und den neuen Funktionen beidseits der Bahnlinie. Sie entwarfen Nachnutzungskonzepte, die sowohl dem Denkmal der Burg als auch den städtebaulichen Wirkungen einer neuen Nutzung auf dem Stadtraum gerecht werden können. Alle Konzepte stellen einen weiteren wichtigen Baustein der erhaltenden Stadterneuerung in Kempen dar.

Nach der Phase der Entwurfswerkstatt und der Präsentationen vor der Kempener Bürgerschaft arbeiten die Teams nun im Verlauf des Sommersemesters an ihren Konzepten weiter. Die Arbeitsergebnisse werden abschließend in Kempen ausgestellt und von einer hochkarätigen Jury unter dem Vorsitz von Prof. Peter Zlonicky bewertet.