Ziel dieses Kurses war es, die Zusammenhänge und die Wechselwirkung von Produktion, Design, Innenarchitektur und Architektur in der Region Ostwestfalen-Lippe hervorzuheben.
Die Region Ostwestfalen-Lippe ist in Europa führend, unter anderem in der Möbelindustrie und der Küchen- und Leuchtenherstellung. Viele Unternehmen sind national und international bekannt, nicht jedoch die Orte und Schöpfer der innovativen Produkte und Technologien.
Deshalb veranstaltete die Hochschule in Zusamenarbeit mit dem MARTa Herford dieses Wahlpflichtfach und ein dazugehöriges zweitägiges Symposium, das die Leistungen der Region im kreativen, räumlichen, architektonischen und regionalen Zusammenhang präsentierte. Mit Vorträgen von Referenten wie Elmar Duffner, Geschäftsführer des zehnjährigen MARTa-Partners Poggenpohl, des Ausstellungsszenografen Prof. Hans-Günter Merz und Museumsdirektor Jan Hoet gingen die Teilnehmer auf die Suche nach fortschrittlichen Produkten, Haltungen sowie Marketing- und Designkonzepten.
Dabei wurden Zusammenhänge zwischen Produktion, Design, Innenarchitektur und Architektur deutlich. Dieser Zusammenhang führte auch zum Konferenzthema „Vom Produkt zum Raum“, wie Professorin Uta Pottgiesser vom Detmolder Fachbereich erläuterte: „Ein Objekt oder Produkt existiert nur insofern, als dass es sich im Raum positioniert oder im Kontakt, in der Bewegung mit einer Person auf eine bestimmte Art und Weise wirkt.“

