Konstruieren und Entwerfen
Das Lehrgebiet Konstruieren und Entwerfen von Prof`in Dipl.-Arch. ETH Stephanie Stratmann bietet die Module Baukonstruktion 2 und 3 und Projekt Konstruktion als Grundlagenfächer im Bachelor des Studienganges Architektur an. Außerdem weitere Module wie Projekte, Wahlpflichtfächer und die Betreuung der Thesis. Hier finden Sie Informationen zu dem Bereich Forschung, sowie unsere Kontaktadresse und unser Team.
THE URBANISED COUNTRYSIDE: Facing the Affordable Housing Crisis
International Workshop
09. - 13.11.2026 U Hasselt, Belgium
Ever since the fifties, the European countryside has been urbanising. The last two decades the process of urbanisation stopped: villages are losing services, the population is ageing, the housing stock does not meet energy standards, public transportation is being reduced, etc. pushing an increasing group of villagers into poverty. The aim of this programme is to:
1. explore innovate housing models that are both affordable, make up for the lack of services and relate to the local village identity
2. imagine economies that help villages to regain a level of self-sufficiency
If you are student at TH OWL and you are interested, please contact stephanie.stratmann@th-owl.de.
Tag des offenen Denkmals

Kulturraum Synagoge Lippstadt e.V. – Projekt Entwurf (gemischte Teams Architektur / Innenarchitektur)
Prof. Nicolas Rauch und Prof.‘in Stephanie Stratmann, Wintersemester 2025/26.
In der ehemaligen Synagoge Lippstadt werden studentische Entwürfe aus dem Projekt „Entwurf“ ausgestellt. Die Arbeiten setzen sich mit der architektonischen sowie gesellschaftlichen Bedeutung des Ortes auseinander.
Tag des offenen Denkmals


St. Joseph Kirche Lippstadt – Projekt Konstruktion (Architektur Studierende)
Prof. Manfred Lux und Prof.‘in Stephanie Stratmann, Sommersemester 2026
In der St. Joseph Kirche werden Arbeiten aus dem Projekt "Konstruktion“ gezeigt. Die Entwürfe beschäftigen sich mit der Transformation der Kirche zu einem Ort, der sakrale Würde und neue Formen gesellschaftlicher Begegnung miteinander verbindet.
Die Gemeinde St. Joseph hat zu diesem Thema einen studentischen Ideenwettbewerb ausgelobt. Gesucht werden visionäre Konzepte für einen mehrstöckigen Einbau mit jugendpastoralem Schwerpunkt und als gesellschaftlichem Treffpunkt. Die Preisverleihung findet am 26.09.2026 statt.
Wohn(t)räume – Neue Wege aus der Wohnungskrise

Ressource Einfamilienhaus
Um bis 2045 in Deutschland eine Klimaneutralität zu erreichen, werden PlanerInnen sich mit der nachhaltigen Transformation des Gebäudebestands von Ein- und Zweifamilienhäusern auseinandersetzen müssen. Dörfer und Stadtteile verlieren an Infrastruktur und Dienstleistungsangeboten, die Bevölkerung altert, der Wohnungsbestand entspricht nicht den energetischen Standards, der öffentliche Nahverkehr wird ausgedünnt. Die zunehmende Wohnungskrise und die Herausforderungen auf dem Weg zur Klimaneutralität stellen zusätzliche Anforderungen dar. Vor diesem Hintergrund setzt dieses Projekt an.
Inspiriert von der Ausstellung „SUBURBIA. Träume vom Eigenheim – Wege aus der Wohnungskrise“, die noch bis zum 18. Oktober im Deutschen Architekturmuseum (DAM) zu sehen ist, präsentieren wir das folgende, zweiteilige Projekt. Der erste Teil umfasst eine forschungsorientierte Phase unter der Leitung von Selin Geerinckx. Neben dem Zusammentragen von Zahlen und Fakten zum Potenzial von Wohnraum in diesen Typologien werden auch deren soziale und psychologische Aspekte anhand historischer Quellen und aus dem eigen Lebensumfeld erspürt und analysiert. Im zweiten Schritt werden innovative Wohnmodelle zu individuell gewählten Ein- Oder Zweifamilienhaus Typen und deren Quartieren entwickelt. Kreative Ansätze werden eine bereichernde Diskussion anstoßen.
Prof.’in \ Stephanie Stratmann in Kooperation mit Selin Geerinckx, Doktorandin im Bereich Innenarchitektur, Universität Antwerpen und Prof`in Sandra Bruns
Gut Bruche – Neues Leben für einen historischen Ort

Gut Bruche ist eine Gutsanlage aus dem 18. Jahrhundert – Herrenhaus, Hofgebäude, Orangerie. Am Rand steht der Bansen: ein Wirtschaftsgebäude aus dem Jahr 1938, das seit den 1990er Jahren leer steht.
Die Eigentümer haben eine konkrete Vision: Der Bansen soll zur Eventlocation werden – für Firmenveranstaltungen, Hochzeiten, Kulturprojekte und Konzerte. Bis zu 350 Personen, flexible Raumaufteilung, Gästezimmer, Außenflächen.
Die Aufgabe ist offen: Wie wird aus einer Scheune ein zeitgemäßer Ort, an dem Menschen Gemeinschaft erleben, feiern, tagen, zuhören wollen – ohne dass die Gutsanlage ihre Würde verliert?
Bevor der Entwurf in interdisziplinären Teams entsteht, durchlaufen wir zwei Vorphasen – bewusst getrennt. Erst analog: Material, Hand. Dann mit KI-Tools: generativ, maschinell.
Wir starten mit einer Exkursion zu Gut Bruche: Führung vor Ort, inhaltliches Briefing durch die Eigentümer, direkter Kontakt mit dem Ort und seiner Geschichte.
Erwartet wird die Bereitschaft, einen Ort ernst zu nehmen – und zwischen Denkmalschutz und zeitgenössischem Eingriff eine eigene Haltung zu entwickeln.
Das Projekt wird interdisziplinär betreut von Prof.’in Stephanie Stratmann (Architektur) und Prof. Nicolas Rauch (Ausstellungsdesign).
Kirchen Transformation

Im Sommersemester geht um einen prototypischen Entwurf für die Josephkirche in Lippstadt. Die Transformation eines Kirchenraums wird durch einen mehrstöckigen Einbau umgesetzt.
Dabei sollen Vierung und Chor als Sakralraum erhal-ten bleiben. Im Langhaus soll ein Ort der Gemein-schaft und Begegnung für die Gemeinde entstehen. Es soll ein „Raum im Raum“ geschaffen werden – ein Pfarrheim in der Kirche. Wie fügt man einen solchen Einbau statisch und strukturell in den neoromanischen Bestand ein? Wie schafft man einen zukunftsweisenden und lebendi-gen Ort der Begegnung, ohne die Würde des Sakral-raums zu verletzen? Welche Bereiche sollten beheizt werden können?
Dabei sind modulare Systeme, Low-Tech-Strategien und temporär klimatisierte Räume ebenso Teil des Entwurfsprozesses wie die konstruktive Integration zukünftiger Nutzungsszenarien.
Ziel ist eine Konstruktion, die durch Reduktion überzeugt – technisch einfach, räumlich stark und gesellschaftlich relevant.
FIX IT - Umbau statt Abriss

FIX IT - Umbau statt Abriss vom 07.01.2026 - 27.01.2026 an der TH OWL Detmolder Schule für Gestaltung Kuration: Prof. Nicolas Rauch, Anna Groot, Carlotta Funnemann und ein Team von Studierenden aus der Innenarchitektur
Unterstützt wird die Ausstellung durch Prof`in Stephanie Stratmann BDA und Prof. Michel Melenhorst.
„Platz da! – Bezahlbarer Wohnraum“

Wie können wir bezahlbaren Wohnraum für Studierende und andere Gruppen schaffen? Die TH OWL fördert das Projekt Platz Da! Das ehemalige Hotel Nadler wurde eine Woche lang zum Austauschort: Gezeigt wurden studentische Entwürfe, Konzepte zur Umnutzung bestehender Gebäude in Detmold sowie Visionen für nachhaltiges, gemeinschaftliches Wohnen. Im Fokus stand das Potenzial des Bestands – als Ressource für Wohnen und Begegnung, Möglichkeitsraum und sozialer Anker. Das vielfältige Programm umfasste Führungen durch die Ausstellung, Gesprächsrunden und einen Visionären Abend am 08.10.2025 mit lokalen Akteur:innen und Expert:innen. Platz da! kooperierte in diesem Projekt mit UrbanPulse und wasser^plus OWL.
Team TH OWL: Prof‘in Sandra Bruns, Carlotta Funnemann, Luisa Kappen, Prof‘in Dr. Susanne Kost, Maren Oscenda, Lilli Petzel, Prof‘in Stephanie Stratmann, Vizepräsidentin Prof‘in Dr. Uta Pottgiesser
Sensibler Umgang mit Bestandssturkturen

Erfolgreiche Präsentation mit Praxispartnern
WIA FESTIVAL

Women in Architecture 2025 war das erste bundesweite Festival zur Sichtbarmachung von Frauen in Architektur, Innenarchitektur, Stadt- und Freiraumplanung sowie Bau- und Ingenieurbaukunst: Vom 19. bis zum 29. Juni 2025 beleuchteten zahlreiche Veranstaltungen in ganz Deutschland die Leistungen von Planerinnen sowie das Thema Diversität in der Baukultur. Wir waren dabei! Als Hochschule mit frauenstarken Studiengängen der Disziplinen Architektur, Innenarchitektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung und Medienproduktion, beteiligte sich die Technische Hochschule Ostwestfalen Lippe in Form einer Ausstellung am Detmolder Hochschulstandort in Nordrhein-Westfalen am Festival. Ziel war es, das Festival, das unter der Schirmherrschaft von Verena Hubertz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen sowie Andrea Gebhard, Präsidentin der Bundesarchitektenkammer stand, zu nutzen, um zur Sichtbarkeit von Frauen in der Fachwelt und in der allgemeinen Öffentlichkeit beizutragen.
