52 GRAD: Die Lockdown-Ausgabe zur Corona-Pandemie erscheint

Heute erscheint die neue Ausgabe der 52 GRAD – zeitgleich als gedrucktes und als digitales Magazin. „Damit in diesen Zeiten der coronabedingten Schließung der Hochschule alle die 52 GRAD lesen können“, erklärt Prof. Dr. Martin Ludwig Hofmann, der Gründer und Leiter des Magazins der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur der TH OWL.

„Lockdown! Diese Erfahrung war neu – auch für uns als Hochschule“, so Prof. Hofmann. Das Corona-Virus habe die gesamte Hochschule auf die Probe gestellt. Aus dem Stand weg mussten neue digitale Lehrformate entwickelt werden. Dazu neue rechtliche Regelungen. „Kann man das? Darf man das? Funktioniert das?“, lauteten häufig gestellte Fragen. Inzwischen befinden wir uns mitten im dritten „Corona-Semester“. Viele haben seit Monaten den Hochschulcampus nicht oder nur sporadisch betreten. In dieser Situation versteht sich die neue 52 GRAD als Gruß an alle, die sich mit der Detmolder Schule der TH OWL verbunden fühlen.

Allen, die eine gedruckte Ausgabe ergattern können, gibt Prof. Hofmann mit auf den Weg: „Bewahren Sie sie gut auf, sie ist schon heute ein zeitgeschichtliches Dokument. Wahrscheinlich können Sie sie irgendwann Ihren Enkeln zeigen, wenn Sie ihnen von diesen verrückten ‚Corona-Semestern‘ erzählen, die hoffentlich bald Geschichte sind.“ Diese besondere Situation des Lockdowns steht im Zentrum der neuen Ausgabe. Wie geht es Studierenden? Wie wirkt sich das Homeoffice auf die mentale Gesundheit aus? Wie verändert sich das Raumgefühl in der eigenen Wohnung? Wie motivieren sich Studierende? Wie bewerten sie die digitale Lehre? Und welche Chancen eröffnet diese Krise?

Unter der Leitung von Prof. Dr. Martin Ludwig Hofmann entwickelten im vergangenen Semester 19 Studierende der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur die neue Ausgabe des mehrfach preisgekrönten Magazins. Komplett im Rahmen digitaler Lehre – auch das eine Premiere! Als Unterstützung im grafischen Bereich war wieder der Berliner Designer Markus Tiggemann mit an Bord, die Schlussredaktion hat wieder Heide Teschner übernommen, die Pressereferentin der Detmolder Schule.

Die 52 GRAD ist ein Erfolgsprojekt, das sich inzwischen im 13. Jahr befindet. Fünf Mal erhielt es für sein herausragendes Design internationale Auszeichnungen. Mehr als 220 Studierende haben bislang daran mitgearbeitet. Mehr als 1.700 Seiten wurden bislang getextet und gestaltet. Das Besondere an diesem Projekt ist, dass es seit Anfang an ohne finanzielle Unterstützung seitens der Hochschule auskommt. Die Studierenden und ihr Professor werben regelmäßig Unternehmen der Design- und Baubranche für die Unterstützung der 52 GRAD – und finanzieren darüber das Magazin.

Die neue Ausgabe der 52 GRAD kann hier als digitale Ausgabe gelesen werden.

Alle Ausgaben der 52 Grad.