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Dienstagsvorträge gehen am 9. November weiter

Bei den Dienstagsvorträgen der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur ist am 9. November der Künstler und Komponist Simon Rummel aus Köln zu Gast. Der Vortrag startet um 19:00 Uhr im Hörsaal 3.103 auf dem Campus Detmold. Weitere renommierte Referentinnen und Referenten folgen, jetzt alle Termine im Überblick.

Nach dem Auftakt der Dienstagsvorträge im Oktober mit dem Architekten und Autor Carsten Krohn (Berlin) folgt ab November nun der Hauptteil der Reihe mit sechs dicht getakteten Vorträgen:

Der Kölner Künstler Simon Rummel beschäftigt sich mit akustischen Phänomenen, die er in Klanginstallationen überträgt. Seine Klangkunstwerke können als experimentelle Musikinstrumente verstanden werden, als Musikmaschinen, die neue Klänge und Kompositionen ermöglichen. In seinem Vortrag unter dem Titel „Raum und Resonanz“ wird dieser Aspekt seiner Arbeit im Vordergrund stehen. Daneben ist er als Musiker und Komponist tätig, u. a. mit dem Simon Rummel Ensemble.

Jean-Nicolas Dackiw ist Spezialist für avancierte digitale Fertigungsmethoden. Er war lange im "Design+Make"-Programm der "Architectural Association" in London tätig, in dessen Rahmen experimentelle Architektur im Maßstab 1:1 realisiert wird, und hat neben anderem auch für Zaha Hadid Architects gearbeitet. Gegenwärtig ist er für "Circular Factory" in Honduras sowie für "Sidewalk Labs" in Seattle tätig. Der Vortrag wird auf Englisch sein.

"Phyllis Plantinstallations" heißt das Büro von Miriam Köpf aus Stuttgart. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf Pflanzeninstallationen in Arbeitswelten. Ihre "Greenterior"-Konzepte beschäftigen sich mit dem menschlichen Bedürfnis nach Nähe zur Natur und übersetzen dieses in innenarchitektonische Konzepte. Miriam Köpf ist Autorin des Buchs "Plants at Work".

Markus Schein ist Spezialist für digitale Entwurfs- und Fertigungsmethoden. Zuvor an der Kunsthochschule Kassel tätig, hat er seit diesem Semester das Lehrgebiet für Digitale Methoden in der Innenarchitektur an der Detmolder Schule inne. In seinem Vortrag wird er sich, sein Werk und seine umfangreiche Forschungstätigkeit im Bereich neue Materialien und digitale Fertigungsmethoden vorstellen.

Christian Odzuck aus Essen ist durch seine raumgreifenden, oft an der Schwelle zur Architektur operierenden Skulpturen und Installationen bekannt geworden. Zu seinen Arbeiten gibt er korrespondierende Künstlerbücher heraus. Odzuck hat vielfältig ausgestellt und wichtige Preise und Stipendien errungen.

Den Abschluss der Reihe bildet der international tätige Wiener Architekt Peter Lorenz. Sein Büro „Lorenzateliers“ mit Dependancen in Innsbruck und Triest ist in den Bereichen Stadtplanung und Urbanismus sowie Architektur und Gestaltung tätig und geht dabei neue Wege: Bekannt ist beispielsweise das 2020 fertiggestellte Projekt einer Schule auf dem Dach eines Supermarkts. Bald wird man nicht weit reisen müssen, um die Arbeit von „Lorenzateliers“ in Augenschein zu nehmen: Das Büro plant gegenwärtig einen spektakulären Showroom und ein Hotel in Herford.

Auf die Vorträge folgt jeweils eine kurze Diskussion. Der Eintritt ist frei. Teilnahmevoraussetzung ist ein 3G-Nachweis. Die Vortragsreihe wird von Prof. Jasper Jochimsen organisiert.

Termine:

12.10.21  Carsten Krohn / Berlin / Architekt und Autor

09.11.21  Simon Rummel / Köln / Künstler und Komponist

16.11.21  Jean-Nicolas Dackiw / Seattle / Digitale Produktion

23.11.21  Miriam Köpf / Stuttgart / Phyllis Plantinstallations

30.11.21  Marcus Schein / Neuer Professor / Detmolder Schule

07.12.21  Christian Odzuck / Essen / Skulptur

14.12.21  Peter Lorenz / Wien / Lorenzateliers

Zeit: dienstags, 19:00 Uhr

Ort: Technische Hochschule OWL, Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur, Emilienstr. 45, 32756 Detmold, Gebäude 3, 1. OG, Hörsaal 3.103, 3G-Nachweis erforderlich

Sponsor: Schüco International