Entwürfe für ein Start-up-Hub in Detmold

Im geplanten Start-up Hub der Stadt Detmold sollen künftig junge Unternehmen ideale Bedingungen zum Austausch vorfinden. Jetzt haben 12 Innenarchitektur-Studierende der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur (TH OWL) ihre Entwürfe für die Gestaltung des Raums vorgestellt. Die Arbeiten entstanden im Lehrgebiet Produktdesign und Ergonomie unter Leitung von Prof. Ulrich Nether.

Die Stadt Detmold möchte das Start-up-Hub installieren, das junge Menschen vor allem aus dem kreativen Kontext unterstützen soll, aus ihren Ideen Konzepte und Gründungen zu entwickeln. Dazu hat die Stadt ein leerstehendes Ladenlokal in der Langen Straße angemietet. Die Nutzung im Sinne eines Co-Working-Space und Experimentierfelds soll verknüpft sein mit Workshops, Coachings, Schulungen und weiteren Veranstaltungen, Begegnungen mit Unternehmen, Institutionen sowie mit Bürgern und Bürgerinnen. Das Start-up-Center ist also Arbeitsraum für Gründer und Gründerinnen und Ort der Kommunikation, offen für alle.

Wie kann dieser Ort gestaltet werden? Mit der Aufgabe, dafür Ideen zu entwickeln, betraute die Stadt Detmold im Sommersemester 2021 die Detmolder Schule der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe. Eine Gruppe von zwölf Innenarchitektur-Studierenden - größtenteils aus dem vierten Semester - entwickelte in einem Entwurfsprojekt in Einzelarbeit oder in kleinen Teams sieben Vorschläge für die Räume, die Möbel und die Ausstattung. Neben den üblichen Anforderungen an Funktionen, Nutzungen und dem Raumbedarf waren dabei auch der Kontext der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürgern, das Betriebskonzept mit einem integrierten Café und ein Corporate Design für das Start-up-Hub maßgeblich.

Die Stadt beabsichtigt, von Zeit zu Zeit umzuziehen, die Nutzung des Raums ist also temporär. Dies führte zu besonderen Lösungen in Bezug auf Materialeinsatz, Aufwand in der Herstellung, Mobilität, Flexibilität und Rückbaubarkeit. Schließlich wird in den Ergebnissen auch der Wunsch der Stadt sichtbar, dass besondere Möbel entworfen werden, die gegebenenfalls auch von interessierten Laien in Zusammenarbeit mit Tischlereien oder dem FabLab der TH nachgebaut werden können.

Die Entwürfe zeigen ein breites Spektrum auf mit unterschiedlichen Ansätzen, die alle Qualitäten aufweisen sowohl konzeptionell wie auch in der Ausformulierung mit vielen Optionen für eine Verfolgung und Umsetzung.

Beteiligte Studierende: Kevser Özdemir, Nicole Wagner/Marielena Steinbarth, Marina Aleksandrova Nikolova, Alina Bruns/Svenja-Christin Voss/Joana Werner, Marjory Azurin Taboada/Ecem Kücük/Wida Belfakeh, Marie Saßmannshausen, Dana Schröer