FDP-Landtagsabgeordnete besuchen Stadtplaner

Wie können wir Klein- und Mittelstädte lebenswerter machen? Wie den ländlichen Raum aufwerten? Und welche Bedingungen benötigen Stadtplanungsstudiengänge für eine optimale Ausbildung an den Hochschulen? Diese und weitere Fragen zu städtebaulichen Themen standen jetzt im Fokus eines Besuchs von FDP-Landtagsabgeordneten auf dem Campus Detmold der Technischen Hochschule OWL. „Stadtplanung hat Konjunktur“, sagte MdL Stephen Paul, Sprecher der FDP-Landtagsfraktion für Heimat, Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung. Er besuchte am Montag (20.01.2020) gemeinsam mit der Hochschulpolitischen Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, MdL Daniela Beihl, den Fachbereich Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur.

Marcel Cardinali, Wissenschaftlicher Mitarbeiter vom städtebaulichen Forschungsschwerpunkt urbanLab, führte dabei die Gäste gemeinsam mit Prof. Martin Hoelscher vom Lehrgebiet Stadt- und Regionalentwicklung über den Campus. Wo drückt der Schuh, was wünscht sich der Studiengang Stadtplanung von der Politik in Düsseldorf? „Wir wollen mehr OWL an den Rhein bringen“, sagten Paul, der aus dem Kreis Herford stammt, und Beihl, die aus Espelkamp kommt und seit einem halben Jahr Hochschulpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion ist. Beihl betonte: „Unsere Hochschulen sind Innovationstreiber, mit denen wir partnerschaftlich zusammenarbeiten.“

Es gehe um eine qualitative Betrachtung in der Stadtentwicklung, so Paul: „Sonst bauen wir heute die Bausünden von morgen.“