Prämierte Arbeiten werden realisiert

Studierende der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe haben Lichtfassadenkonzepte für die Hamburger HanseMerkur-Versicherung entwickelt. Eine Kombination aus den besten, jetzt prämierten Ideen sollen noch in diesem Jahr in Kooperation mit einem Architekturbüro realisiert werden.

Die denkmalgeschützten Fassaden der HanseMerkur am Alsterglacis 4-8 und an der Ecke zur Warburgstraße zeugen von der alten Lage am Wall am Rande der Stadt und haben damals wie heute eine repräsentative Aufgabe. Alleine 50.000-75.000 Verkehrsteilnehmer fahren täglich am Eckhaus des Architekten Martin Haller und den anderen Gebäuden entlang, deren veraltete Beleuchtungstechnik überarbeitet werden muss. Nicht nur soll die neue Beleuchtung die Bedeutung des Unternehmens unterstreichen, sondern vor allem die Historie und Architektur der Gebäude, deren Eckhaus unter den Vertretern des Denkmalschutzes als „Hamburgs schönstes Haus“ betitelt wird.

In einem studentischen Ideenwettbewerb mit einer Preissumme von insgesamt 1000 EUR wurden im laufenden Wintersemester am Fachbereich Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur verschiedene gestalterische Ansätze und Konzepte in einem interdisziplinären Projekt unter der Leitung von Prof. Mary-Anne Kyriakou erarbeitet, die zur Aufwertung der Fassade beitragen sollen. Es gewannen:

Platz 1: Luisa Kappen, Katja Bauer, Olivia Engemann, Hannah Wilk
Platz 2: Melanie Stephan, Hendrik Felsch, Marvin Wirzt
Platz 3: Alena Schröder, Lisa Potthast, Rick Baumann
Platz 4: Laura Müller, Michelle Zirke, Victoria Redikop, Abdeladim Laamouri

Die insgesamt 19 Studierenden der Innenarchitektur, Architektur und Stadtplanung entwickelten gemeinsam verschiedene Lichtfassadenkonzepte für die Fassaden am Alsterglacis 4-8. Im Januar präsentierten sie ihre Ergebnisse vor folgendem Komitee: Von der Technischen Hochschule OWL saßen Prof.‘in Mary-Anne Kyriakou und Marisa Spieker in der Jury. Juroren der HanseMerkur waren Raik Mildner (Finanzvorstand der HM und HMG), Jörg Harmsen (HMG) und Ute Baale (HMG). Außerdem fungierte Katrin Meyer vom Denkmalschutz Hamburg als Preisrichterin sowie ihre Kolleginnen Ruth Hauer-Buchholz (Kommunikation im Denkmalschutz Hamburg), Elke Theune-Schunk (Stadtplanung Eimsbüttel) und Stephanie Silligmann (Restauratorin), sowie Armin Jessen (Firma Nass).

Die Studierenden konnten mit ihren Arbeiten die Jury derart überzeugen, dass noch in diesem Jahr eine Kombination aus den besten Konzepten in Hamburg in Kooperation mit KAPS-Architekten realisiert wird. 

Weitere Studierende waren am Projekt beteiligt: Nimet Sahin, Yasemin Özyurt, Aylin Tack, Julia Bobrowicz und Gökce Sanal.