Renée Tribble an die Detmolder Schule berufen

Die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe (TH OWL) hat Dr. Renée Tribble auf das Lehrgebiet „Planungstheorie und Planungsmethodik in der Stadtentwicklung“ berufen. Die Planerin aus Hamburg wird künftig am Fachbereich Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur lehren.

Renée Tribble hat ihre Tätigkeit in Detmold zum 1. Mai 2021 aufgenommen. „Mit ihren unterschiedlichen Werkstätten und der horizontalen Verknüpfung unterschiedlicher Planungsstudiengänge von der Innenarchitektur bis zur Stadtplanung erinnert mich die Detmolder Schule in ihren Grundzügen an mein Studium an der Bauhaus-Universität Weimar“, begründet Tribble ihre Wahl für die TH OWL und ergänzt: „Ich hoffe, dass es bald wieder für alle möglich sein wird, die Vorteile der Nähe und zufälliger Begegnungen auf dem Campus zu erleben.“

Nach einer freiberuflichen Tätigkeit in verschiedenen Architektur- und Planungsbüros war die studierte Architektin bis 2014 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der HafenCity Universität Hamburg am Lehrgebiet Städtebau und Quartierplanung tätig. Es folgten Lehraufträge und schließlich eine Gastprofessur für Stadtentwicklungsplanung und Stadtmanagement an der Universität Kassel (2019-2021). Nach ihrer Teilnahme am Internationalen Doktorandenkolleg „IDK 2 Urbane Transformationslandschaften“ (2013-2016) folgte in diesem Jahr die Promotion mit dem Titel „Reizungen und Reaktionen: Kunst und Planung“. Des Weiteren ist Renée Tribble Gründungsmitglied und Gesellschafterin der PlanBude Hamburg. Als selbständige Planerin ist sie seit 2016 tätig (Renée Tribble Const*ellations und projektbüro).

Warum nun der Wechsel in die Lehre und Forschung? „Zum einen kann man beständig neuem Wissen auf den Grund gehen, und es ist toll, dieses Wissen zugleich künftigen Kollegen und Kolleginnen mit auf den Weg geben zu können“, so Tribble. Als Schwerpunkt ihrer künftigen hochschuldidaktischen Arbeit nennt sie kooperative und gemeinwohlorientierte Projekte und Prozesse der Stadtentwicklung (Civic-Public-Partnerships) sowie die Forschung zu urbaner Praxis, Kunst und Stadtplanung, partizipativer Quartiers- und Stadtentwicklung sowie zu kooperativen Planungsprozessen.

In ihrer Freizeit engagiert sie sich in ihrem Wohnort Hamburg als ehrenamtliches Vorstandsmitglied der fux eG, einem knapp 10.000 qm großen, gemeinschaftlich betriebenen Produktionsort in Altona.