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Studierendenwettbewerb Parkstraße ist entschieden

Bad Salzuflen ist durch seine Salzquellen und den Kurbetrieb bekannt. Nahe Kurpark und Kurhaus gelegen ist das Areal zwischen Park- und Sophienstraße gegenwärtig ungenutzt. Um Ideen für diesen prominent gelegenen Ort zu finden, der Teil des „Gesundheitscampus“ der Stadt werden soll, hatte die Stadt Bad Salzuflen einen Studierendenwettbewerb ausgelobt. Jetzt wurden die Sieger und Siegerinnen verkündet.

Am Mittwoch, dem 6. Juli trat das Preisgericht des Studierendenwettbewerbs in der Wandelhalle im Kurpark zusammen. Neben dem Bürgermeister von Bad Salzuflen Dirk Tolkemitt und der Ersten Beigeordneten und Kämmerin Melanie Koring als Sachpreisrichter:innen bestand die Jury aus dem Beigeordneten und Kurdirektor Michael Feiler, dem Technischen Beigeordneten Bernd Zimmermann und der Leiterin des Stadtplanungsamts Ulrike Niebuhr als Fachpreisrichter:innen. Die Sitzung wurde von Prof. Jasper Jochimsen, der die Arbeiten auch betreut hatte, moderiert.

11 Bachelor-Thesen und 9 BA-Projektarbeiten (Projekt Entwurf / Projekt Neubau dual) wurden durch die Bearbeiter:innen präsentiert und durch die Jury in öffentlicher Sitzung in zwei Rundgängen bewertet. Am Ende konnten sich Lisa Gerdiken, Vivien Jung und Melina Simon in der Kategorie Thesis und Samuel Frese, Louis Henrichfreise und Annika Sander in der Kategorie Projekt über gleichrangige Preise in Höhe von je 250 EUR freuen.

Bei der Bearbeitung lag ein besonderes Augenmerk auf Fragen der Maßstäblichkeit , insbesondere im Hinblick auf die Seite zur Parkstraße, die die wichtigste Adresse bildet. Teil der Aufgabe war auch, einen Umgang mit der Hanglage des Grundstücks zu finden und diese im Entwurf produktiv zu machen. Als Nutzungen kamen zeitgemäßes Arbeiten, temporäres Wohnen, Schulungen und weitere Ideen im Zusammenhang mit dem Gesundheitscampus in Frage. Ziel war eine Arrondierung des Stadtbilds und die Förderung von nachhaltigem Gesundheitstourismus.

Bürgermeister Tolkemitt würdigte die Qualität der 20 präsentierten Arbeiten, die aus seiner Sicht einen wertvollen Beitrag zur Diskussion über die zukünftige Nutzung des Grundstücks darstellen. Die Projekte sollen im Spätsommer in einer Ausstellung in Bad Salzuflen gezeigt werden.