Wanderausstellung zum Preis des Deutschen Stahlbaus

Im Foyer wurde am 13. Mai 2013 die Wanderausstellung zum Preis des Deutschen Stahlbaues 2012 sowie zum Förderpreis des Deutschen Stahlbaues 2012 eröffnet. Die Schautafeln werden bis zum 19. Mai dort zu sehen sein. Zur Ausstellungseröffnung sprachen Dipl.-Ing. Ronald Kocker vom Bauforum Stahl sowie Dekanin Prof. Uta Pottgiesser.

Der Preis des Deutschen Stahlbaues ist einer der ältesten und angesehensten Architekturpreise in Deutschland und wird seit 1972 alle zwei Jahre verliehen. Er wird verliehen für eine architektonische Leistung im Hoch- und Brückenbau, einschließlich aller Formen des Bauens im Bestand, bei der die Möglichkeiten des Stahls in besonders guter Weise genutzt werden. Der Sonderpreis des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung zeichnet zusätzlich ein Bauwerk aus, bei dem nachhaltige Stahlarchitektur unter besonderer Berücksichtigung von Ressourcen- und Energieeffizienz sowie Gebäudeflexibilität realisiert wurde.

Der ebenfalls gezeigte Studierendenwettbewerb für den Nachwuchs der Architekten und Bauingenieure prämiert alle zwei Jahre fortschrittliche Ideen und Lösungen für Stahlkonstruktionen auf den Gebieten des Hoch- und Brückenbaues. Bei offener Aufgabenstellung wurden Entwürfe und Arbeiten zur kompletten Bandbreite der Einsatzfelder des Baustoffes Stahl eingereicht. Dabei zeigte sich, dass die Entwürfe der Studierenden sich immer öfter an realen Bauaufgaben und aktuellen Themenstellungen orientieren, wie z.B. städtebauliche Anforderungen beim Bauen im Bestand, Ausstellungsarchitektur oder temporäre Sportbauten. Die Jury unter Vorsitz von Prof. Karsten Geißler hatte unter 60 Einreichungen mit 147 Teilnehmern die Wahl zu treffen. Insgesamt wurden ein 1. Preis, zwei 2. Preise, ein 3. Preis sowie fünf Lobe ausgesprochen.