Aktuelles

Reallabor HeimatwerkerInnen* Haus

In dem Ort Nieheim, im Landkreis Höxter wurde seit 2016 eine historische Wohnscheune in Kooperation mit der Landesinitiative Stadtbaukultur NRW zu einem „3.Ort“ entwickelt. Studierende aus den Fachbereichen Architektur und Innenarchitektur waren bei dem Baumassnahmen beteiligt und konnten erste Erfahrungen auf der Baustelle und mit Imigranten sammeln. Unter dem neuen Titel HeimatwerkerInnen* Haus soll das Projekt nun in die nächste Phase des Ausbaues gehen.

Das Ziel ist eine soziale Integration zwischen Flüchtlingen und Einheimischen durch Bespielung dieses Ortes nachhaltig zu schaffen. Die Einbeziehung von Imigranten und Ortsansässigen ist zentraler Ausgangspunkt, um Distanzen und Schwellen abzubauen. Ein Reallabor entsteht, indem u.a. auch didaktische Methodik geübt werden kann. Das WPF wird von Prof. Sandra Bruns und Eva Bartenbach, M.A. betreut. Weitere Informationen unter: www.heimatwerker.nrw

Co Working Inklusiv

Die Iserlohner Werkstätten sind eine Einrichtung für Menschen mit Einschränkungen, die unterschiedliche Dienstleistungen anbietet. Mit dem anstehenden Umzug des Hauptstandorts in die ehemalige WILA Leuchtenfabrik ins Stadtzentrum soll nun ein neues Konzept umgesetzt werden: „Inklusion andersherum“. Wie gehabt werden die Mitarbeiter der Werkstätten dort tätig sein, doch es soll auch anderen Unternehmen und Interessierten Raum angeboten werden im Sinne eines „Co Working Spaces“ mit allen Qualitäten, die wir mit diesem Wort assoziieren. Das gewünschte „moderne Arbeitsumfeld“ wird von den Menschen der Werkstätten betrieben und soll bewusst den Austausch zwischen allen Nutzern fördern. Es sollen Raumkonzepte, Lösungen und Entwürfe mit Umsetzungsqualität entstehen für einen inklusiven, einzigartigen und dauerhaft attraktiven Co Working Space in der zu planenden Fläche der Iserlohner Werkstätten auf etwa 900 qm. Da die Iserlohner Werkstätten beabsichtigen, Entwürfe weiterzuverfolgen und umzusetzen, sollen sich die Ergebnisse an der Realisierbarkeit messen lassen. Ausführliche Informationen gibt es auf der Lehrgebietseite von Prof. Ulrich Nether, der das Projekt mit Eva Bartenbach, M.A. betreut.

„Hallo Nachbar“ – Kollaborative Momente in der Nachbarschaft

Solidarität – ein Wort, das bisher eher aus Gewerkschaftskreisen bekannt war. Jetzt ruft selbst die Bundeskanzlerin zur „Bürgersolidarität“ auf. Noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik war die räumliche Distanz der Menschen so groß und gleichzeitig die Hilfsbereitschaft und soziale Nähe so ausgeprägt wie heute. Wie können wir als Innenarchitekt*innen einen Beitrag dazu leisten, dass sich Nachbarn in Mehrfamilienhäusern und im Stadtteil mehr vernetzen, zusammenschließen und unterstützen? Mit temporärer (Innen-)Architektur und neuartigen Raumkonzepten für gemeinsam genutzte Flächen werden wir Projekte entwickeln, die nicht nur in Krisenzeiten das Zusammenleben in Städten sozialer machen. Das in die Lehre integrierte Projekt wird von Eva Bartenbach, M.A. und Prof. Johannes Brückner betreut. 

Umgestaltung eines Festraums

Aktuell arbeiten wir an der Umgestaltung eines Festraums im Bürgerhaus Espelkamp.