Forschung

Forschen im Spannungsfeld von Stadt, Gebäude, Wahrnehmung und Digitalisierung

Gebäude, Städte und Landschaften zu gestalten gehört zu den ursprünglichsten Bedürfnissen der Menschheit. Fast überall sind wir von gestaltetem Raum und Architektur umgeben. Wie wollen wir in Zukunft bauen und leben?  Regionale Besonderheiten wie Klima, Baumaterial und Bevölkerungsdichte spielen eine entscheidende Rolle dafür, wie private und öffentliche Räume gestaltet werden. In den Forschungsschwerpunkten in Detmold beschäftigen sich die Mitglieder unterschiedlichster Disziplinen der TH OWL damit, warum Städte und Regionen wachsen oder schrumpfen und wie Planer und Kommunen damit umgehen können. Sie ermitteln, wie Menschen Raum wahrnehmen und wie Architekten und Innenarchitekten auf der Basis dieser Erkenntnisse Räume und Gebäude gestalten können. Dabei geht es auch um die wichtige Frage, welche Materialien für einen schonenden Verbrauch von Energie und Ressourcen sorgen.

Für die Gestaltung unseres täglichen Lebens- und Arbeitsraums ist im Wesentlichen der Architekturmarkt, der von der Innenarchitektur über die Landschaftsarchitektur bis zur Stadtplanung alle planenden Disziplinen vereint, verantwortlich. Gerade weil gebaute Umwelt eine in der Regel sehr hohe Haltbarkeit hat, ist es notwendig, künftige räumlich wirksame Entscheidungen in unserer Lebenswelt mit dem Wissen um die Wirkung des Raums auf den Menschen zu verbinden. Nicht zuletzt durch die Digitalisierung und die damit einhergehende Flut an Daten und Rechenkapazitäten werden immer neue Zusammenhänge zwischen dem gebauten Raum und dem Verhalten, Wohlbefinden und Gesundheit der Bevölkerung sichtbar. Die Erforschung dieser Wechselwirkungen haben sich die Forschungsschwerpunkte in Detmold zur Aufgabe gemacht. 

Ein kreatives Umfeld ist die Basis unseres Forschungserfolgs