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#12 Mehr als Provinz.

REGIONALER SALON

#12 Mehr als Provinz.

Besondere Stadtentwicklung in Klein- und Mittelstädten

Mehr als die Hälfte der Einwohner Deutschlands lebt in über 2.700 Klein- und Mittelstädten. In metropolenfernen Regionen bilden diese Orte relevante Knotenpunkte des Städtenetzes, deren zukunftsfähige Entwicklung auch in Zeiten des starken Wachstums von Metropolregionen dringlich ist.

In der Forschung sind metropolenferne Klein- und Mittelstädte in den letzten Jahren stärker in den Fokus gerückt. Als wirtschaftliche, kulturelle und soziale Ankerpunkte werden ihnen zahlreiche Potentiale zugeschrieben, die es in der Praxis zu erkennen und zu nutzen gilt. Dafür steht Planenden und Verantwortlichen aus Verwaltung und Politik ein gut gefüllter Werkzeugkasten zur Verfügung, der jedoch klug kombiniert und lokal angepasst werden muss.

Hier setzte der Regionale Salon #12 an und fokussierte sich auf besondere Stadtentwicklung in metropolenfernen Klein- und Mittelstädten. Beispiele aus der Praxis und aktuellen Forschung zeigen, wie mit besonderer Stadtentwicklung im Kontext von demographischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen umgegangen werden kann. In Vorträgen und offenen Diskussionen wurde besprochen wie ortsgebundenes Know-How und wirtschaftliche, kulturelle, kreative Potentiale identifiziert und genutzt werden können. Strategien der besonderen Stadtentwicklung bieten Chancen, Klein- und Mittelstädte zu profilieren sowie eine Region langfristig zukunftsfähig zu gestalten und als Lebens- und Arbeitsumfeld auch überregional attraktiv zu machen. 

Keynote

Erfolgreiche metropolenferne Regionen

Prof. Dr. Carl-Hans Hauptmeyer (Leibniz Universität Hannover)

Forschung und Hochschulentwicklung

 

Mittelstädte und Ihre Hochschulen: Wechselseitige Chancensteigerung

Prof. Dr. Peer Pasternack (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)

 

StadtLandCampus: Ortsgebundenes Know-How. Erkenntnisse aus der Winterschule 2018 "Die produktive Provinzstadt"

Dr. Felix Bentlin (Technische Universität Berlin) 

 

Regionales Beispiel - Innovation Campus Lemgo

Dr. Stefan Witte (Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe) 

Clusterbildung in der Kultur- und Kreativwirtschaft

 

Kreative Akteure und Raumpioniere in Klein- und Mittelstädten

Kerstin Faber (Planerin und Urbanistin)

 

CREAPOLIS: Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule Coburg

Dr. Markus Neufeld (CREAPOLIS/ Hochschule Coburg) 

 

Cultural Living Lab

Anna Blaich (Startup Mannheim) 

 

Regionales Beispiel - Kreativ Quartier Detmold

Marcel Cardinali (Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe)

Kulturangebote mit überregionaler Anziehungskraft

 

Kulturelle Angebote zur strategischen Stadtentwicklung

Prof. Dr. Stefan Bochnig (Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe)

 

Landesgartenschauen als Format der ereignisorientierten Stadtentwicklung in Klein- und Mittelstädten

Sarah Karic (Justus-Liebig-Universität Gießen) 

 

Regionales Beispiel - Gedenkstätte Stalag 326

Carsten Schade ( Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe) 

Besondere Stadtentwicklung in der Praxis

 

Podiumsdiskussion und Statements aus der Praxis

Anke Recklies (Regierungsvizepräsidentin Bezirksregierung Detmold)

Thorsten Blauert (Planungsamtsleiter Stadt Espelkamp)

Berit Weber (Leiterin Stadtplanung Stadt Lemgo)

Andreas Bee (Bürgermeister Stadt Lippspringe) 

Ulrich Burmeister (ehem. Gruppenleiter nachhaltige Stadtentwicklung und Denkmalpflege MHKBG)

Mit freundlicher Unterstützung von:

Kontakt

Ansprechpartnerin

 

Projektleitung Wissenstransfer

Johanna Julia Dorf, M.A. Innenarchitektur

+49 5231 769 6454

johanna.dorf@th-owl.de