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Projekte

Projekt Entwurf Nachhaltige Räume und Objekte BIA 503

Expressionismus | Keramik | Architektur

Kooperation mit dem Ziegeleimuseum Lage + Teilnahme an einer dort geplanten Ausstellung + Teil der Publikation im Februar 2024 + Erstellung eigener Entwürfe in verschiedenen Maßstäben zum Thema Expressionismus und Keramik + Kennen Sie das Chilehaus in Hamburg, den Frankfurter Behrensbau oder die Tonhalle in Düsseldorf?
Die Architektur des Expressionismus bezeichnet einen Aufbruch der Baukunst in die Goldenen Zwanziger – viele expressionistische Fragmente von damals zeugen von fast schon utopischem Willen zum baukünstlerischen Ausdruck. Die Möglichkeiten geschwungener Formen und runder und gezackter Formen und ihre besondere Plastizität kommen zum Tragen. Backsteinexpressionismus basiert auf dem Einsatz von Ziegeln oder Klinkern. Auch Reliefs und Skulpturen wurden in das Gesamtkonzept vieler expressionistischer Bauten einbezogen. Wir befassen uns mit diesen gestalterischen Elementen der Baukunst, die sich auch in Details wie dem Backstein selbst, dessen Format, Verband, Oberfläche (Glasur?), Verfugung zeigen.
Das Seminar wird teilweise im Ziegeleimuseum Lage stattfinden. Die Ergebnisse des Seminars – Entwurfsskizzen, Modelle, Keramiken - können Teil der geplanten Ausstellung 2024 sein und werden im Ausstellungskatalog abgedruckt.
Das Thema inkl. Ausstellungsorganisation in Lage kann auch als Thesis bearbeitet werden

Projekt Entwurf nachhaltiger Räume und Objekte BIA 503

Was wir brauchen | Kunsthalle Bielefeld

Die Kunsthalle Bielefeld (1968, Philip Johnson) widmet dem Künstler Oscar Tuazon eine Ausstellung mit dem Titel „Was wir brauchen“ und lädt uns ein, in diesem Rahmen zu kooperieren. Tuazon wurde durch Basisarchitekturen und begehbare Skulpturen bekannt. Seine Aussage „I think with my hands“ bzw. die Begegnung mit analog erbauter und begehbarer Kunst ist Teil seines Programms. Plastik und Skulptur als Plattform für soziale Interaktion und Partizipation, Beziehungen der Skulptur zum sozialen Raum und zum Publikum und verwandte Themen werden durch Ihre Impulsvorträge, auch vor Ort, reflektiert.
In den ersten fünf Seminaren (Kunsthalle Bielefeld) macht uns der Ausstellungskurator mit dem Ort bekannt und wir reagieren mit gestalterischen Mitteln: auf die Ausstellung, die Architektur, den Skulpturenpark, das Ausstellungsdesign oder die Werke der ständigen Sammlung. Sie entwickeln eigene, zunächst improvisierte und intuitive Modelle für größere, begehbare Skulpturen, die über einfache Skizzen auf Papier und aus Karton eine erste Form bekommen.
Im zweiten Seminarteil (Detmold) werden diese dann in modellhafte Skulpturen überführt (z.B. durch Bricolage, Modellieren und Abguss, Keramik). Zum Abschluss erarbeiten Sie eine Dokumentation Ihrer Arbeit. Mitbringen: Zeichenmaterial/Aquarellpapier & -farbe, ggf. Verpflegung. www.kunsthalle-bielefeld.de

Weitere Informationen zu den Projekten finden Sie auf ilias.

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