Konstruieren und Entwerfen

Baukonstruktion 2

Start der Vorlesung Baukonstruktion 2: Dienstag, 13.04.2021 um 8.00 Uhr

Projekt Konstruktion - Sommersemester 2021

Riegel Plus

Der Campus der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur ist schön und beliebt. Der Reiz des Hochschulstandortes liegt in der Mischung aus herrlichen Mauerwerksgebäuden aus dem 19. Jahrhundert und einigen Um- und Neubauten, die einen heterogenen Platz mit diversen Wegeführungen bilden. Da der Campus relativ klein ist, ist das Raumangebot begrenzt.

"Riegel Plus" hat die Absicht, das Raumangebot zu erweitern, sodass Studieren, Forschen und Arbeiten am Campus mehr Raum erhalten.  Gleichzeitig ergibt sich durch dieses Projekt die Möglichkeit, zeitgemäße Technologien wie den Holzleichtbau umzusetzen. Dadurch wiederum wird sich der Hochschulstandort attraktiv weiterentwickeln.  Zeitgemäßes Bauen mit ökologischen und materialgerechten Ansätzen verstehen sich von selbst. Natürliche Belichtung am Arbeitsplatz oder natürliche Belüftungsmöglichkeiten werden integriert. Zusätzlich ist es wünschenswert, wenn durch den Entwurf die vorhandene Lernlandschaft des Riegels fortgeführt wird. Neben der Absicht, durch den Konstruktiven Entwurf das Raumangebot am Campus zu erweitern, soll das Projekt auch als Beispiel für weitere Aufstockungs- und Erweiterungsprojekte an anderer Stelle im Sinne der urbanen Nachverdichtung stehen.

Baukonstruktion 2 - Sommersemester 2021

Schwimmhalle Geist

Die Aufgabe im Sommersemester 2021 umfasst die Planung einer Schwimmhalle im Geistviertel von Münster. Im Vordergrund steht die Auseinandersetzung von Tragwerk als wichtigste raumbildende Komponente, Konstruktion und Material. Den Kontext bildet eine denkmalgeschütze, städtebaulich bedeutsame Wohnsiedlung am Grünen Grund. Die historische Wohnanlage besteht aus Massivbauten mit glatten gelben Putzfassaden, durch Fenstereinfassungen umrahmte Holzfenster mit weißen Sprossenfenstern und mit roten Ziegeln gedeckten Dächern. Das äußere Erscheinungsbild der neuen Schwimmhalle wird behutsam in den historischen Kontext eingearbeitet, trotzdem darf ablesbar sein, dass es sich um ein zukunftsweisendes, hoch technologisiertes Bauwerk handelt. Es werden integrative Lösungen im Gebäudeentwurf entwickelt. Im Innenraum der Schwimmhalle soll eine individuelle Atmosphäre entwickelt werden, die sich deutlich von wohlbekannten städtischen Schwimmbädern absetzt. Dabei werden Maßstäblichkeit, Gestalt, Form und Materialisierung von Räumen untersucht.