Das Prädikat würdigt Organisationen aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung, die in ihrer Personal- und Organisationspolitik Gleichstellung und Diversität erfolgreich verankert haben. In ihrer Begründung hebt die Jury insbesondere die „innovativen Maßnahmen zur Förderung eines wertschätzenden und diversitätsorientierten Hochschulumfelds“ hervor: So werden etwa die Fokusprofessur „TH OWL Diversity Inclusivity Hub“ sowie vielschichtige familienfreundliche Unterstützungsangebote positiv bewertet und tragen nach Auffassung der Jury zu einer zukunftsorientierten Arbeits-, Studien- und Forschungskultur bei.
Die Jury hebt weiter positiv hervor: Die TH OWL verortet Chancengleichheit als strategisches Ziel im Hochschulentwicklungs- und Gleichstellungsplan. So engagiert sie sich besonders für die Vereinbarkeit von Beruf, Studium und Privatleben. In der aktuellen Berichtszeit wurde ein Familienfonds für Studierende mit Familienpflichten eingeführt, Langzeitarbeitskonten für Mitarbeitende eingerichtet und thematische Informationsveranstaltungen durchgeführt.
„Wir freuen uns sehr über diese erneute Anerkennung“, erklärt der Präsident der TH OWL, Professor Dr. Jürgen Krahl. Zugleich betont er: „Trotz dieser Auszeichnung ruhen wir uns nicht aus. Das Thema Chancengleichheit ist dynamisch – wir müssen uns kontinuierlich weiterentwickeln.“ Die zentrale Gleichstellungsbeauftragte der TH OWL Dr,‘in Meike Seidel-Kehde dankt zudem allen Hochschulmitgliedern, die mit ihrem Engagement zu diesem positiven Ergebnis beigetragen haben.

